MyMz
Anzeige

Ehrenamt

Rimbacher Wehr feiert traditionellen Jahrtag

Die Feuerwehr feiert einen Gottesdienst und gedenkt der Verstorbenen. Bei der Feier im Gasthaus ehrt der Vorstand Josef Utz.
Von Siegfried Volkner

Die FFW Rimbach zieht durch das Dorf zur Kirche und zum Jahrtagsgottesdienst. Foto: Siegfried Volkner
Die FFW Rimbach zieht durch das Dorf zur Kirche und zum Jahrtagsgottesdienst. Foto: Siegfried Volkner

Rimbach.Die Freiwillige Feuerwehr Rimbach beging am vergangenen Samstag den traditionellen Jahrtag. Beim Gottesdienst in der Pfarrkirche und anschließend beim Friedhofskreuz wurde der verstorbenen Vereinsmitglieder gedacht und Fürbitte gehalten. Im Vereinslokal Kollmerhof schloss sich dann die weltliche Jahrtagsfeier mit Mahl und kameradschaftlichem Beisammensein an.

Die Feier des Jahrtages im November hat bei der FFW Rimbach eine langjährige Tradition. In einem langen Kirchenzug zogen die Feuerwehrler, angeführt von der Kapelle Lecker, durch das Dorf zur Pfarrkirche, um dort den Jahrtagsgottesdienst zu feiern. Pfarrer Dr. Johann Tauer hieß die Feuerwehrleute, besonders auch die Führungskräfte, dazu willkommen und erwähnte zu Beginn, dass die Feuerwehr im Dienst am Nächsten stehe, wenn sie Menschen in Not hilft und beisteht. Damit handelt sie, ähnlich wie der heilige Martin, dessen Gedenktag kürzlich gefeiert wurde, im christlichen Sinne: Alles, was dem Geringsten Gutes getan werde, das werde Christus getan. Die Lesungen trug Kreisbrandmeister Florian Heigl vor.

Auch in seiner Predigt, in der Pfarrer Tauer zunächst auf den Christkönigssonntag einging, knüpfte er eine Verbindung zum Dienst der Feuerwehr. In den Fürbitten, die Josef Haimerl vortrug, wurde nicht nur für die verstorbenen Kameraden gebetet, sondern vor allem auch dafür, dass die aktiven Kameraden erfolgreich Hilfe bei den Einsätzen leisten können und selbst gesund davon zurückkehren.

Nach dem Gottesdienst versammelten sich die Feuerwehrleute zum Totengedenken. Von der Kapelle Lecker wurde zunächst das Lied „Ich bete an die Macht der Liebe“ intoniert, bevor der Pfarrer Gebete und Fürbitten für die Verstorbenen sprach und das Vaterunser gemeinsam gebetet wurde.

Der erste Vorsitzende, Heinz Niedermayer jun., dankte dem Pfarrer und richtete Grüße an alle anwesenden Kameraden, besonders auch an die Ehrengäste und Abordnungen der Nachbarvereine. Die Feuerwehr Rimbach begehe im 143. Jahr ihres Bestehens den Jahrtag, welcher der Förderung der Kameradschaft dienen solle, aber auch dem Gedenken aller verstorbenen Vereinsmitglieder. Namentlich erwähnte Niedermayer Alois Eisenreich sen., Max Aschenbrenner und Johann Pielmeier. Das Gedenken galt auch den Männern, die vor 143 Jahren die Wehr gegründet hatten, allen Führungskräften, die jahrzehntelang Verantwortung trugen, dem Verein treu geblieben sind und Dienst am Nächsten geleistet haben. Als Zeichen der Wertschätzung und zum Dank legte der Vorstand ein Blumengebinde unter dem Kreuz nieder, bevor sich die Fahne senkte und die Kapelle das Lied „Ich hatt‘ einen Kameraden“ spielte.

Im Kollmerhof schloss sich die weltliche Jahrtagsfeier mit gemeinsamem Mahl an. Vorstand Niedermayer grüßte Ehrenkreisbrandrat Hans Weber, Kreisbrandmeister Florian Heigl, die Ehrenmitglieder Fritz Wagerer, Franz Perlinger und Karl Mühlbauer sowie die Abordnungen des Patenvereins der FFW Thenied und des Ehrenpatenvereins der FFW Grafenwiesen.

Ehrung für 50 Jahre

  • Mitgliedschaft:

    Im Laufe des kameradschaftlichen Beisammenseins durfte der Vorstand eine Ehrung vornehmen. Für 50-jährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr wurde Josef Utz aus
    Offersdorf geehrt.

  • Urkunde:

    Da Utz bei der Veranstaltung nicht anwesend sein konnte, wird die Urkunde zu einem späteren Zeitpunkt nachgereicht.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht