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Montag, 18. Juni 2018 25° 8

Ehrenamt

Rita Spießl ist Ehrenfestmutter

Die Feuerwehrfrau wurde bei der Versammlung der FFW Grassersdorf für ihr jahrzehntelanges Engagement ausgezeichnet.

FFW-Vorsitzender Max Spießl (l.) und Kommandant Franz Bauer beglückwünschten die frisch ernannte Ehrenfestmutter Rita Spießl. Foto: wbx
FFW-Vorsitzender Max Spießl (l.) und Kommandant Franz Bauer beglückwünschten die frisch ernannte Ehrenfestmutter Rita Spießl. Foto: wbx

Rötz.Die Freiwillige Feuerwehr Grassersdorf ist eine kleine Wehr, die sowohl für die Sicherheit der Mitbürger Sorge trägt, aber auch ein Motor des gesellschaftlichen Lebens ist. In der sehr gut besuchten Jahresversammlung im Landgasthof Henghuber zog die Wehr Bilanz über das Vereinsjahr. Vorsitzender Max Spießl begrüßte unter den Mitgliedern auch von der Feuerwehrführung KBI Norbert Auerbeck und KBM Michael Sturm sowie den Ehrenkommandanten Andreas Spießl.

Wie Spießl informierte, zählt die Wehr 68 Mitglieder, darunter 50 Aktive, elf Passive und sieben Jugendliche. In seinem Tätigkeitsbericht erinnerte der Vorsitzende an die Aktivitäten auf gesellschaftlichem Gebiet. Er nannte die Festbesuche der Nachbarvereine, das Maibaumaufstellen, die Teilnahme an den kirchlichen Veranstaltungen und den Besuch der Christbaumversteigerung der Nachbarwehren.

Im Brandfall 112 anrufen

Kommandant Franz Bauer hielt eine Rückschau auf die feuerwehrtechnischen Aktivitäten. So habe man Technische Dienste durchgeführt, die Sicherheitswache beim Maibaumaufstellen und beim Johannifeuer sowie die Verkehrsregelung bei einem Unfall übernommen. Beteiligt habe man sich an der Frühjahrsübung, an der Übung in der Aktionswoche und an der Winterschulung in Hiltersried.

Der Kommandant wies die Kameraden darauf hin, im Brandfall die Nummer 112 anzurufen. Werde nur der Brandmelder beim Feuerwehrhaus eingeschlagen, werde nur die örtliche Wehr alarmiert – dies reiche nicht aus. 2018 seien zwei Leistungsprüfungen geplant. Zehn neue Feuerwehrhelme mit Nackenschutz habe man angeschafft.

Jugendwartin Martina Bücherl berichtete, dass sieben Jugendliche in der Wehr organisiert sind. Zwei nahmen am Wissenstest teil und erreichten die Stufe Gold. Außerdem stellte sich der Nachwuchs der „Cold Water Challenge“, die mit großem Spaß gemeistert wurde.

Nach dem Kassenbericht von Petra Brandl-Deml hatten die Verantwortlichen eine Überraschung parat. Vorsitzender und Kommandant ernannten Rita Spießl zur Ehrenfestmutter. Sie überreichten einen Blumenstrauß und eine Schiefertafel, auf der die Ernennung bestätigt ist. In einer kurzen Laudatio erinnerte der Vorsitzende an Rita Spießls Werdegang in der Wehr. Max Spießl betonte, der Einsatz des jahrzehntelangen Kommandanten Andreas Spießl sei nur möglich gewesen, weil er mit seiner Frau Rita eine starke und verständnisvolle Partnerin neben sich hatte.

Die tragenden Säulen der Wehr

Auch Bürgermeister Ludwig Reger beglückwünschte Rita Spießl zu dieser Würdigung. „Hier sitzen die tragenden Säulen der Feuerwehr“, meinte er. Reger zeigte sich zudem überwältigt vom guten Besuch der Versammlung, vor allem auch von den vielen Jugendlichen. Lob für die Grassersdorfer Wehr hatte auch KBM Michael Sturm. Alle 97 Einsätze 2017 seien mit Bravour abgearbeitet worden. Auf die Feuerwehren sei immer Verlass gewesen. Stolz, so Sturm, sei er auch auf die Bereitschaft der Kameraden, sich ständig weiterzubilden. Auch die Jugendarbeit im KBM-Bereich sei eine Erfolgsstory.

KBI Norbert Auerbeck betonte: „Wir verfolgen alle dasselbe Ziel, nämlich die Hilfeleistung.“ Er verwies auf die 464 Einsätze, die 6679 Einsatzstunden und die 48 abgelegten Leistungsprüfungen. „Die Jugendarbeit zahlt sich aus. Hier wird der Nachwuchs herangezogen“, betonte der Redner. (wbx)

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