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Open Air

Rock-Explosion am Regenufer

Die Bands Flying Snuffs, Nutellica und Stahlzeit sorgten für einen neuen Besucherrekord bei „Rock am Regen“.

Die Band Stahlzeit stand dem großen Vorbild Rammstein optisch in nichts nach.

Walderbach.Mit der richtigen Musik-Mischung haben die Organisatoren von Rock am Regen offenbar wieder den Nerv ihres Publikums getroffen: 1800 zahlende Gäste, so viel wie noch nie in der gut zehnjährigen Geschichte des Festivals, kamen in die Walderbacher „Büchsn“.

Einheizer waren die Flying Snuffs aus Nittenau mit vielseitigem Rock in Richtung Grunge und Postmodern. Dann rockten Nutellica ab: Die Coverband brachte die Hits von Metallica live auf die Bühne. Wie auch schon beim ersten Gastauftritt im Regental begeisterten die Osnabrücker auch dieses Mal. Höhepunkt des Abends war der Auftritt von Stahlzeit. Dabei gab es richtig harten Rock von Rammstein – ein Unterschied zum Original war nicht zu erkennen. Wie bei den Vorbildern gab es eine aufwändige Feuershow mit diversen Lichteffekten. Vor allem die Kombination aus der explosiven Show und dem Hardrock-Klängen wirkte sehr beeindruckend.

Nicht nur der Platz vor der Bühne war gut gefüllt, denn das großzügige Festivalgelände hatte noch mehr zu bieten: So gab es aufgrund des Spiels um Platz drei der Fußballweltmeisterschaft Deutschland gegen Uruguay gab es zudem parallel ein Public-Viewing, bei dem die Fans den deutschen 3:2-Sieg feiern konnten. Auch im Festzelt mit Bar herrschte stets Betrieb. Dazu kamen auch wieder der Weißbier-Pavillon und der Essensbereich super an – letzterer stand im Zeichen der WM-Motto, so gab es Vuvusemmla, Zuluburger und Waka-Waka-Taschen.

Außerdem gehörte wieder der Beach Cup im Beachvolleyball zum Rahmenprogramm. Und nach dem Stahlzeit-Konzert war noch nicht Schluss, denn anschließend wurde im Festzelt mit DJ Gru weiter gefeiert. Er heizte dem Partyvolk ein und brachte die Stimmung abschließend nochmal zum Kochen. Alles in allem hat sich der gute Ruf, den sich das Open-Air seit der Gründung von Rock am Regen im kleinen Kreis 1999 bei einer Freizeitaktion des Jungkolpings erarbeitet hat, eindrucksvoll bestätigt.

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