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Region Cham
Donnerstag, 22. Februar 2018 3

Kurzweil

Roding alt, neu und stets gegenwärtig

Beim Ball der Feuerwehr kamen die Besucher in Roding viel herum. Sie „folgten“ Lehrer Zwettl und seinen witzigen Schülern.

  • Die blendend gelaunten Feuerwehrkameraden – witzigerweise vereint im „Löschzwergezug“. Fotos: rme
  • Einen süßen Willkommensgruß für die Besucher gab es am Eingang.
  • Super drauf: die Rodinger Burschen
  • Wie bitte? – ein Strafzettel?
  • Ballkönigin Christina Schoierer mit den Vorsitzenden Stuiber (l.) und Stangl
  • Der Brantl Jupp (Tobias Reidl) und die Politesse (Markus Zaremba)

Roding.Der traditionelle Schwarz-weiß-Ball der Feuerwehr Roding ist seit jeher ein weiteres Highlight der Faschingssaison in der Stadt Roding. Vorsitzender Norbert Stuiber durfte in der Stadthalle Roding hierzu am Wochenende viele Gäste begrüßen. Sein besonderer Gruß galt der diesjährigen Ballkönigin, der 27-jährigen Christina Schoierer aus Roding, ebenso dem Patenverein der Stadt Furth im Wald sowie den Nachbarwehren und Vereinen mit ihren Vorständen, allen Ehrengästen und Besuchern des wahrlich sehr gut besuchten Balles. Ihnen allen also galt ein „herzliches Grüßgott“.

Lehrer Zwettl hatte es schwer ...

„Altes Roding, gegenwärtiges Roding, neues Roding“, mit diesem Prolog begann die diesjährige Einlage, welche in Sachen Geschichte, Sozialkunde und Heimatkunde den Ballbesuchern Schmackhaft gemacht wurde – und dies in ziemlich kurzweiliger Form, was auch mit einer Vielzahl von Darstellern zum Besten gebracht wurde.

Von und mit den Rollen der Schulklasse von Lehrer Zwettl – alias Sebastian Hahn – und der Schüler Renate Hecht (Susanne Premm), Dr. M. Jobst (Lukas Zaremba), Didi Schleich (Simon Hecht), Jupp Brantl (Tobias Reidl) und Pfarrer Kruschina (Tobias Hartl) ging der Schultag dann aber so richtig los; nicht allerdings zur Freude der Schüler, welche am Montag morgen noch etwas geschädigt waren von ihrem bewegten Rodinger Vereins-, Politik- und Gesellschaftsleben ...

Letzte Halbe vor der Schule

Lehrer Zwettl hatte es also dementsprechend schwer, seine Rasselbande ordentlich in Schwung zu bringen. Da wurde am Stuhl des Bürgermeisters gesägt, die letzte Halbe Bier bereits vor dem Schulbeginn getrunken oder die nicht erfüllte Hausaufgabe mit einer guten Ausrede versucht zu vertuschen. Der Lehrer merkte schnell, dass mit diesen Schülern nur aktive Bildung betrieben werden konnte, und er nahm sie mit auf die Rodinger Reib’nratzn-Führung, die alternative Führung zu allen bekannten Führungen im Umkreis. Der Marsch durch Roding über das ehemalige Greinergelände fand Station am Rodinger Esper, wo man gemeinsam feststellte, dass bei diesem Verkehrschaos es eine gute Entscheidung sei, die Verkehrsüberwachung in Dienst zu nehmen, und mit einer Truppe Politessen wurde diesem Chaos schnell ein Ende gemacht. Sexy und mit heißem Rhythmen verzaubern sie die Ballbesucher, und die Gelbe Karte der Parküberwachung war schnell vergessen.

Bierkonsum macht’s möglich

Im Verlauf der abwechslungsreichen, und dementsprechend dazu auch noch äußerst kurzweiligen Führung bedauerten die Schülerinnen un Schüler, dass die ganzen Wirtshäuser sterben, und dies nur durch gemeinsamen Bierkonsum in den Wirtschaften gestoppt werden könnte. Am Ganzjahresbad waren sich die Schüler der Klasse jedoch nicht einig, ob sie es denn wollen oder nicht – pro Ganzjahresbad und contra, das entging hier den Ratsherren, das Volk aber für seinen Teil war natürlich schon einmal gespannt, ob aus dem Rodinger Projekt ein Strandbad wird, wie es noch in guter Erinnerung manch alter Rodinger ist.

2019 steigt das Stadtjubiläum

Vieles war halt früher besser – ob nun Wirtshauskultur, Kirchengemäuer in barockem Glanze oder last, not least auch die närrische Saison mit ihrem allseits bekannten Prinzenpaar, welches schon seit über 20 Jahren regiert. Zur Erinnerung wurde „dieser Faschingszug“ beim Ball der Rodinger Feuerwehr wieder ins Leben gerufen, und so fuhr man die Burschen, Löschzwerge, Garde und sprach aus „ein Hoch“ auf die gute alte Zeit, welche zum Stadtjubiläum 2019 wieder neu aufgerollt wird, wobei sich schon alle Vereine und Gruppen darauf vorbereiten können. (rme)

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