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Wahl

Roding besser machen

Die FDP formulierte ihre Ziele. Bürgermeisterkandidat Stuiber kann sich den Chefposten gut vorstellen.
von Thomas Mühlbauer

FDP Kandidat Alfred Stuiber  Foto: rtn
FDP Kandidat Alfred Stuiber Foto: rtn

Mitterdorf.„Wer seine Heimat liebt, der macht sie besser.“ Unter dieses Motto hat die FDP ihren Wahlslogan gestellt. Am Mittwochabend stellte Alfred Stuiber diesen noch einmal vor. „Das heute ist das Einstellungsgespräch“, so der Bürgermeisterkandidat einführend. Mit den insgesamt vier Kandidaten, die sich um den Chefsessel im Rathaus bewerben, haben die Bürger eine richtige Auswahl. „Die Stadt liegt mir am Herzen und ich denke, ich würde es ganz o.k machen.“

Im Jahr 2006 hat der vierfache Familienvater den Betrieb seiner Eltern in der Regensburger Straße übernommen. „Ich habe mir lange Gedanken gemacht, ob ich mich für dieses Amt bewerben soll, jetzt haben die Bürger die Chance zu entscheiden.“ Lange Jahre war Stuiber im Werbekreis engagiert, so stammt unter anderem die Ideen „Tag der offenen Stadt“ aus seiner Feder. „Ich wollte einfach, dass wieder mehr Leute in die Stadt kommen.“ Auch das Sommernachtsbürgerfest am Paradeplatz ging auf seine Intension zurück.

Zu seiner bislang sechsjährigen Stadtratszeit sagte Stuiber: „Mit der SPD und den Freien Wählern kann man schon gut zusammenarbeiten.“ Wie der Bürgermeisterkandidat Alfred Stuiber informierte, habe er Bürgermeister Franz Reichold empfohlen, den Kindergarten in Mitterdorf neu zu bauen. „Ich hab mir das im Vorfeld schon angesehen gehabt.“ Auch das Thema Bad kam zur Sprache, wozu Stuiber klar sagte, dass die Finanzierung Roding auffressen werde. Denn sind die Baukosten womöglich noch zu schultern, könnte es spätestens bei den laufenden Kosten ein Problem geben. „Es ist das größte Bauprojekt, das es jemals in Roding gegeben hat und das die Stadt je angepackt hat.“ Doch an der Bürgermeinung gibt es für den FDP-ler nichts zu rütteln: „Die Bürger haben entschieden und das gilt es zu akzeptieren.“

Auch die Arbeit im Stadtrat müsse sich wieder etwas ändern, so Stuiber, denn in den vergangenen Jahren sei bereits vieles vorgefertigt gewesen, so dass man die Entscheidung zwischen Ja und Nein hatte. Was der Kandidat der FDP vermisst, ist die Grundidee, über Sachen zu diskutieren und dann zu Lösungen zu kommen.

Für die Zukunft schwebt dem Bürgermeisterkandidaten eine neue Veranstaltungs-GmbH vor, in die man Veranstaltungen ausgliedern kann, bis hin zur Stadthalle, die ja einer großen Konkurrenz ausgesetzt ist: „In unsere Stadthalle gehört noch mehr Pfiff rein“, ist der Gärtnermeister überzeugt.

Auch die Arbeit im Kreistag kam zur Sprache, wo Stuiber an die Rodinger Vertreter aller Parteien appellierte: „Wir müssen als Rodinger einfach mehr fordern.“ Und auch zur Grund-und Mittelschule hatte Stuiber eine Meinung: „Wir müssen nicht die größte Schule in Bayern werden und noch einmal erweitern.“

Meinungen

  • Wahl:

    Vier Kandidaten bewerben sich um den Chefposten im Rathaus, dadurch haben die Bürger, so Stuiber, eine richtige Wahl.

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