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Natur

Roding blickt gebannt hoch zum Nest

Dieses Jahr haben die Rodinger Storchenglück wie lange nicht mehr. Werden bald drei Jungtiere flügge?

Ein Storch gleicht dem anderen. Nur noch am Schnabel unterscheiden sich Alt- und Jungstorch. Foto: rjm
Ein Storch gleicht dem anderen. Nur noch am Schnabel unterscheiden sich Alt- und Jungstorch. Foto: rjm

Roding.2014 schlüpften vier Junge, aber keines überlebte. 2015 war es gerade ein Jungtier. Und von drei jungen Störchen 2016 kamen nur zwei durch. 2017 blieb das Nest ganz leer. Dieses Jahr können die Rodinger, wenn nichts mehr schiefgeht, auf drei Jungstörche hoffen, die ihre Kreise über der Stadt ziehen. Sie sind bald flügge.

Am 22. März wurde das Storchenpaar erstmals beobachtet. Mitte Mai lugten drei Schnäbel von Jungstörchen aus dem Nest. Am Samstag war unser Berichterstatter wieder unterwegs. Sein Foto zeigt, wie schnell sich der Nachwuchs entwickelt hat – dank guter Fütterung durch die Eltern. Wenn die Jungen Hunger haben, stupsen sie den Schnabel ihrer Eltern an, um diese zum Herauswürgen der Nahrung zu bewegen. Nur rund 80 Gramm wogen die Kleinen, als sie schlüpften.

Nach etwa zwei Monaten im Nest sind sie kaum noch von den Eltern zu unterscheiden. Zu erkennen sind die Jungstörche nur noch am schwarz-braunen Schnabel. Letztmals verließen übrigens 2011 drei Störche den Rodinger Horst. (rjm)

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