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Roding für Senioren attraktiv

Wenngleich die Lage für ältere Bürger gut ist, hat es bei der Bürgerversammlung auch einige Anregungen für Franz Reichold gegeben.

Die Senioren lauschten den Ausführungen des Bürgermeisters. Dieser informierte sie umfassend. Foto: rtn
Die Senioren lauschten den Ausführungen des Bürgermeisters. Dieser informierte sie umfassend. Foto: rtn

Roding.. Sehr gut besucht war am Montagnachmittag die Seniorenbürgerversammlung im Rodinger Pfarrheim. Bürgermeister Franz Reichold informierte hierzu über die Geschehnisse aus dem vorigen Jahr. Reichold freute sich einführend, dass die Reihen sehr gut gefüllt waren, dies zeige, dass die Senioren Interesse an der Stadtpolitik haben. In kurzen Auszügen stellte er die einzelnen Ortsteile vor und erläuterte kurz, was hier alles in der letzten Zeit passiert ist und welche Maßnahmen in Zukunft noch anstehen.

Wie Reichold wissen ließ, wurden im Jahr 2017 elf Stadtratssitzungen abgehalten, zudem tagte acht Mal der Bauausschuss. Ferner wurden drei Bürgerversammlungen abgehalten. Das Gesamtvolumen des Haushalts 2017 betrug in Roding 42 Millionen Euro, im Jahre 1996 waren dies noch 42 Millionen Deutsche Mark. So hat sich das Volumen in den letzten 20 Jahren verdoppelt. 72,38 Prozent der Einnahmen im Haushalt sind Steuern, 43,53 Prozent der Ausgaben im Haushalt entfallen auf die Transferaufwendungen.

Zu den größten Ausgaben im Jahr 2017 zählten der DSL-Ausbau, der Anbau der Kinderkrippe in Mitterdorf sowie die Spiel- und Erlebnisorte beim „Natoursinn“. In der Stadt Roding sind zudem 1200 Gewerbebetriebe beheimatet, davon sind die meisten Industriebetriebe. Zählte die Stadt 1996 noch 5246 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte, lag die Zahl 2017 bei 8774.

Im Jahr 2017 gab es in der Stadt zudem 236 Sterbefälle, 74 Hochzeiten und 26 Scheidungen. Die Einwohnerzahl beläuft sich zum April 2018 auf 13 021 Einwohner. 1997 lag die Zahl bei 11 549, wie Reichold wissen ließ. Erfreulich war auch im vergangenen Jahr, dass 22 gewerbliche Bauanträge genehmigt werden konnten. Auch die Übernachtungszahlen waren mit 73 166 im Jahre 2017 wieder steigend.

Anschließend hatten die Bürger die Möglichkeit ihre Fragen zu stellen. Dabei monierte ein Bürger den derzeitigen Übergang bei den Rodinger Arcaden, an dem ältere Menschen kaum eine Möglichkeit hätten, die Straße zu überqueren. Hierzu ließ Reichold wissen, dass es dazu kürzlich einen Ortstermin gegeben und man bei dieser Sache nicht locker lassen werde, ehe man eine Lösung gefunden hat. Eine Bürgerin brachte die Anregung vor, gerade für ältere Menschen im Stadtgebiet, die kein Auto mehr besitzen würden oder nicht mehr mobil seien und so nicht zum Wertstoffhof kommen könnten, für die Sammlung des Plastikmülls einen gelben Sack einzuführen, der dann abgeholt wird. Angefragt wurde auch, ob bei der Straßenbaumaßnahme an der B 85 auch ein begleitender Geh- und Radweg wieder gebaut werde, was nach Aussage Reicholds wieder der Fall sein wird. Abschließend dankte Bürgermeister Franz Reichold allen für die zahlreiche Teilnahme und die rege Diskussion am Ende. (rtn)

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