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Wirtschaft

Roding hat Aussteller-Maximum erreicht

Vier Tage präsentierten sich 150 Aussteller auf der 23. Rodinger Messe. Projektleiterin Elke Memmel zieht positive Bilanz.
Von Thomas Mühlbauer

Das neu gestaltete Regenufer am Esper hat sich einmal mehr als beliebter Ausstellungsort bewährt. Foto: R. Schreiner
Das neu gestaltete Regenufer am Esper hat sich einmal mehr als beliebter Ausstellungsort bewährt. Foto: R. Schreiner

Roding.Ein optimales Wetter haben die Veranstalter der Rodinger Messe, die heuer ihren 90. Geburtstag gefeiert hat, erwischt. An allen vier Tagen konnten sich die 150 Aussteller über einen strahlend blau-weißen Himmel freuen. Bereits am Donnerstag, als Finanzminister Albert Füracker – nach 2017 zum zweiten Mal – die Jubiläumsmesse eröffnet hat, herrschte herrliches Wetter. Dies setzte sich am Freitag, Samstag und Sonntag nahtlos fort. Projektleiterin Elke Memmel ist froh, bald etwas ruhigere Tage verbringen zu können.

Im Gespräch mit dem Bayerwald- Echo lässt Memmel ihre erste Messe als Projektletierin Revue passieren: „Es ist alles sehr gut gelaufen, an allen vier Tagen hat alles reibungslos funktioniert.“ Gerade der Donnerstag oder auch der Sonntag wurden von den Messebesuchern gut angenommen, wobei Memmel anfügt, dass gerade am Freitag und Samstag mehr Besucher wünschenswert gewesen wären. „An der Werbung lag es nicht“, kann Memmel am Tag danach nur über die Gründe mutmaßen. Die Tage vor der Eröffnung waren für die neue Messe-Chefin doch sehr anstrengend. Zwölf bis 14 Stunden war sie täglich im Einsatz. Denn es galt, sehr viele Vorbereitungen und Absprachen zu treffen.

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Ansprechpartnerin vor Ort

Auch für die anreisenden Aussteller war Elke Memmel in vielen Angelegenheiten erster Ansprechpartner, denn bei der Pösingerin liefen vor und während der Messe alle Fäden zusammen. Angesprochen darauf, wie hoch die Nervosität am Donnerstag vor der Eröffnung war, sagt Memmel, dass dies gar nicht so schlimm gewesen sei.

Eine neue Friseur – davon träumt jedes Kind ... Foto: Mühlbauer
Eine neue Friseur – davon träumt jedes Kind ... Foto: Mühlbauer

Auch für Bayerns Finanzminister Albert Füracker fand sie lobende Worte, da er sich beim Messerundgang und anschließend für Gespräche viel Zeit genommen hat. Mit 150 Ausstellern auf der Rodinger Messe sei auch das Maximum erreicht. „Da geht keinesfalls mehr, denn man muss einfach bedenken, was machst du, wenn es regnet, da sind die Wiesen um die Rodinger Terrassen einfach nicht nutzbar“, erklärt sie. Gerade auf den Außenflächen werde es dann schon eng. Gott sei Dank musste man sich darüber in diesem Jahr keine Gedanken machen, denn der Wettergott schickte traumhaftes Wetter.

Ein weiteres Highligt auf der 23. Rodinger Messe war am Samstag und Sonntag die Stihl-Timbersports-Show, die viele Besucher anzog. Mit Motorsägen und Langsägen zeigten die Sportler ihr Können – und vor allem ihre Ausdauerfähigkeit.

Rückblick

  • Wetter

    Das Wetter war an allen vier Tagen hervorragend, so herrschte stets ein weiß-blauer Himmel über Roding.

  • Aussteller

    Mit 150 Ausstellern aus verschiedenen Branchen, ist laut Memmel die Maximalkapazität am Rodinger Esper und den Terrassen erreicht. Mehr Aussteller seien auf keinen Fall am Areal unterzubringen, so Memmel.

Zu konkreten Besucherzahlen will sie sich nicht äußern. In den nächsten Tagen und Wochen stehen nun die Nacharbeiten an, doch dieser Zeit blickt Memmel entspannt entgegen: „Das wird nicht mehr so stressig im Büro.“

„Super Wetter erwischt“

Und wie fällt die persönliche Bilanz von Elke Memmel als Projektleiterin nach ihrer ersten Messe aus? „Ich finde, es hat alles super gepasst. Ich habe ganz viele nette Leute kennen gelernt, zudem hatten wir ein super Wetter erwischt.“ Bei den Parkplätzen habe es keine Probleme gegeben. „Ich finde aber, der Besuch am Freitag und Samstag hätte etwas besser sein können“, so Memmel.

Bei der Rodinger Messe gilt immer der Grundgedanke „Nach der Messe ist vor der Messe“. Doch daran möchte Elke Memmel jetzt noch keine Gedanken verschwenden. „Wenn die Messe abgeschlossen ist, hoffe ich auf eine kleine Pause, in der ich mir dann meine Gedanken machen werde, wie es für mich weitergeht“, sagt die neue Leiterin – und lässt mit dieser Aussage Raum für Spekulationen.

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