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Ausschuss

Roding unterstützt die Vereine

Die Stadt gewährt 587 000 Euro an freiwilligen Leistungen.

Der KSJS-Ausschuss hat die Vergabe direkter freiwilliger Leistungen im Jahr 2019 in Höhe von rund 587 000 Euro bewilligt.  Foto: Jens Wolf/dpa
Der KSJS-Ausschuss hat die Vergabe direkter freiwilliger Leistungen im Jahr 2019 in Höhe von rund 587 000 Euro bewilligt. Foto: Jens Wolf/dpa

Roding.Neben den städtischen Pflichtaufgaben werden je nach finanziellen Leistungsfähigkeit der Stadt weitere freiwillige Leistungen nach dem örtlichen politischen Willen wahrgenommen. Dazu werden jährlich Vereine und Institutionen finanziell im Rahmen von Richtlinien oder Dauerbeschlüssen unterstützt. Die Kommune erbringt damit neben den unverzichtbaren Leistungen für die Daseinsvorsorge auch vielfältige freiwillige Leistungen für das gesellschaftliche, sportliche und kulturelle Leben in Roding.

Am Donnerstagnachmittag haben nun die Mitglieder des KSJS-Ausschusses im Rathaus die Gewährung der freiwilligen Leistungen im Haushaltsjahr 2019 beschlossen. Insgesamt schüttet die Stadt knapp 587 000 Euro aus. In diesem Jahr beträgt die Summe rund 619 000 Euro. Sollten die Zuschusszahlungen wie beantragt erfolgen, ergeben sich keine überplanmäßigen Ausgaben, da für das Jahr 2019 Haushaltsmittel in Höhe von rund 681 000 Euro (2018: 770 300 Euro) als Ansatz eingeplant worden waren.

Der Beschluss bezieht sich auf die direkten finanzwirksamen freiwilligen Leistungen – Aufwendungen für andere freiwillige Aufgaben der Stadt sind darin nicht enthalten. Insgesamt betragen die Aufwendungen für freiwillige Aufgaben der Stadt im Haushaltsjahr 1,4 Millionen Euro.

Dietmar Strasser von der Stadtverwaltung gab den Stadträten dann einen Überblick über die einzelnen Posten. Das Rettungswesen wird mit 1800 Euro gefördert, der Bereich Heimat-, Musik- und Kulturpflege erhält insgesamt 18 100 Euro. Den Kirchen werden rund 18 600 Euro gewährt. In die Schulen fließen knapp 3000 Euro. Rund 6600 Euro stellt die Stadt Roding für die Kinder- und Jugendförderung bereit. Die Vergabe erfolgte mit dem Jugendbeauftragten Thomas Reger.

In die Seniorenarbeit investiert die Kommune 12 400 Euro. Allein der Seniorennachmittag am Rodinger Volksfest, bei dem die über 70-Jährigen bewirtet werden, schlägt mit über 10 000 Euro zu Buche. In die sonstige Sozialarbeit fließen 49 300 Euro.

Den größten Posten bei den freiwilligen Leistungen nehmen Sport und Gesundheit ein – dafür gibt die Stadt 477 000 Euro aus. Der KSJS-Ausschuss votierte bis auf einen Punkt jeweils einstimmig für die Vorlagen. Beim Thema Spielgemeinschaft, die mit 1000 Euro gefördert wird, gab es nach kurzer Diskussion im Gremium drei Gegenstimmen. Bürgermeister Franz Reichold dankte am Ende dem Jugendbeauftragten sowie den beiden Sportreferenten Dr. Reinhold Schoierer und Anette Muhr für ihren Einsatz. (bs)

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