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Tradition

Rodinger Volksfest startet mit Rekord

Rund 2000 Teilnehmer zogen bei Sonnenschein zum Esper. Im Zelt stießen die Ehrengäste auf ein erfolgreiches Fest an.
Von Bastian Schreiner

Angeführt vom Pferdesportclub und der Rodinger Stadtkapelle marschierten am Samstag so viele Teilnehmer wie nie zur Festwiese. Fotos: B. Schreiner
Angeführt vom Pferdesportclub und der Rodinger Stadtkapelle marschierten am Samstag so viele Teilnehmer wie nie zur Festwiese. Fotos: B. Schreiner

Roding.Die Pferde scharren mit den Hufen, die Feuerwehrler richten ihre Mütze zurecht und die Kinder hieven das Taferl in die Höhe. Und als der erste Paukenschlag der Stadtkapelle Roding um 17 Uhr ertönt, geht es endlich los – durch die mit Zuschauern gesäumten Straßen in Richtung Festwiese. Der Einzug zum Rodinger Volksfest ist seit jeher ein Aushängeschild. Heuer ganz besonders, hat die Teilnehmerzahl doch die 2000er-Marke erreicht, wie Bürgermeister Franz Reichold später im Festzelt verkündet.

Sechs Musikkapellen geben den Takt vor

Bei sommerlichen Temperaturen marschieren Burschen, Schützen, Gartler, Burschen und Sportler aus dem Stadtgebiet vom Brantl-Hof zum Esper. Angeführt wird der Zug vom Pferdesportclub und der Stadtkapelle. Dahinter reihen sich die Rodinger Burschenkutsche, der Festwirt mit Frau und Töchtern, die Ehrengäste und die Volksfestköniginnen ein. Sechs Musikkapellen geben den Takt vor und spielen zünftig auf. Neben den Freiwilligen Feuerwehren beteiligen sich auch Soldaten, Patrioten, Fanclubs, Segler, Hundefreunde und Imker.

Grandioser Auftakt für Rodings Volksfest

Während die Spitze des Festzuges das Ziel – inklusive kühler Maß – schon im Blick hat, machen sich in der Regensburger Straße immer noch Vereine auf den Weg. Am Straßenrand klatschen die Zuschauer Beifall und winken Bekannten. Die schon für den Ansturm gerüsteten Bedienungen warten im Zelt auf die Teilnehmer – und die Schankkellner haben alle Hände voll zu tun.

Bürgermeister Reichold beim Anzapfen mit Volksfestkönigin Milena, Landrat Löffler, Braumeister Kulzer und Festwirt Rasel (v. l.)
Bürgermeister Reichold beim Anzapfen mit Volksfestkönigin Milena, Landrat Löffler, Braumeister Kulzer und Festwirt Rasel (v. l.)

Dann zapft Bürgermeister Franz Reichold unter Aufsicht von Festwirt Wolfgang Rasel, Braumeister Eric Kulzer, Landrat Franz Löffler und Volksfestkönigin Milena Bücherl das erste Fass Festbier gekonnt mit drei Schlägen an. Der süffige Gerstensaft der Schlossbrauerei Naabeck fließt, die 65. Auflage des Rodinger Volksfestes ist offiziell eröffnet. „Ozapft is“, hallt es durch das Festzelt und die Besucher prosten sich zu.

Ein Prosit auf die hübschen Rodinger Volksfestköniginnen!
Ein Prosit auf die hübschen Rodinger Volksfestköniginnen!

„Unsere Königin Milena wird die Festtage mit ihrer charmanten Art hervorragend begleiten“, sagt der Bürgermeister bei der Begrüßung. Einen Dank spricht er dem neuen Festwirt und seinem Team aus sowie den 2000 Teilnehmern des Festzugs. Auch nach dem Abschied des langjährigen Festwirts Jupp Brantl hat heuer wieder jeder Teilnehmer eine Freimarke erhalten. Das Rodinger Volksfest sei ein Familienfest, sagt Reichold. Die Besucher können sich auf ein abwechslungsreiches Programm freuen. Sowohl im Zelt mit Partybands und Blaskapellen als auch auf der Festwiese mit neuen Fahrgeschäften und bewährten Schaustellern habe man ein vielfältiges Angebot auf die Beine gestellt. Auch kulinarisch sei das Fest mit den Küchen Haberzeth und Aumer/Gleixner gut aufgestellt. Zudem sei in der Erdinger Urweiße Hüttn für Jung und Alt einiges geboten. Mit dem Trinkspruch „Alles ist vergänglich, nur der Durst bleibt lebenslänglich“ beendet Reichold seine Rede, und die Stadtkapelle unter der Leitung von Sepp Köppl spielt die Volksfestköniginnen auf die Bühne.

Rodings Volksfestkönigin Milena Bücherl im Intervi

Lesen Sie hier: Das 65. Rodinger Volksfest in Zahlen

Milena ist die 22. Königin

„Es ist ein Supergefühl und eine große Ehre, an der Spitze des Zuges zu gehen“, betont die 22. Königin Milena. Im Kreise ihrer Vorgängerinnen wird auf ein erfolgreiches Fest angestoßen. Dann schwingen die Ehrengäste den Taktstock zu den Klängen der Kapelle. Im Biergarten sind alle Plätze belegt, die Kinder fahren eine Runde Karussell, die Jugendlichen wagen eine Fahrt im Musik-Express. Die Sonne strahlt, der Duft von frischen Mandeln liegt in der Luft. In Roding ist Volksfestzeit!

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