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Politik

Rodings CSU startet mit großen Zielen

Bürgermeister-Kandidat Rainer Gleixner präsentierte sein Programm. Auch der Landrat kam zum Wahlkampf-Auftakt der Partei.
Von Thomas Mühlbauer

Bürgermeister-Kandidat Rainer Gleixner stellte am Montagabend seine Ziele und Schwerpunkte in der Stadthalle vor.  Foto: Thomas Mühlbauer
Bürgermeister-Kandidat Rainer Gleixner stellte am Montagabend seine Ziele und Schwerpunkte in der Stadthalle vor. Foto: Thomas Mühlbauer

Roding.Die Stadtkapelle Roding um Sepp Köppl spielte den Gästen in der Stadthalle schon lange vor dem Start der Auftaktveranstaltung der CSU zünftig auf. Roswitha Meier begrüßte eine stattliche Anzahl an Bürgern und Ehrengästen. Ihr besonderer Gruß galt Landrat Franz Löffler, Altlandrat Ernst Girmindl und Bürgermeister Franz Reichold. Dann folgte die Präsentation der 24 Listenkandidaten, die sich einzeln vorstellen konnten. „Wir haben eine gute Mischung aus Jung und Alt sowie Männer und Frauen gefunden und können somit eine große Vielfalt anbieten“, merkte Vizebürgermeister Alfred Reger an.

Vier Themenfelder hatten sich die Bewerber mit Bürgermeister-Kandidat Rainer Gleixer auf die Fahnen geschrieben, die man den Bürgern in Gruppen vorstellte. Den Part für Arbeitsplatz, Wirtschaft und Infrastruktur übernahmen Reinhard Kerscher und Andrea Trinkerl. Unter anderem könne sich jeder von den expandierenden Betrieben in den drei großen Gewerbegebieten in Roding überzeugen. Die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolgs habe die CSU mit Bürgermeister Franz Reichold immer vorangetrieben und unterstützt. Beim Thema Infrastruktur sei auch der weitere Ausbau der Bundesstraßen sehr wichtig – hier sei man lange noch nicht am Ende. Auch beim ÖPNV sei noch einiges zu tun.

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Kandidaten stellen Themen vor

Den Themenpunkt Lebensqualität, Bildung und Soziales stellten Thomas Reger und Kerstin Haberzeth vor. „Wir sind umgeben von schöner Natur und haben beste Bildungsmöglichkeiten vor Ort“, sagte Haberzeth. Es gelte aber das Leerstandsmanagement weiter zu betreiben. Zudem brauche man weiter eine vorausschauende Baulandpolitik.

Waltraud Schmid stellte danach den Punkt „Familien- und seniorenfreundliche Stadt“ vor. Die Schulen in Roding und Mitterdorf seien auf dem neuesten Stand. Nachgedacht werden müsse hingegen über einen möglichen Anbau bei der Mittelschule Roding. Die Ferienbetreuung werde zudem immer öfter über örtliche Vereine gewährleistet. In Zukunft immer wichtiger werden düfte der Rufbus für Senioren. Als „schwierige Aufgabe“ bezeichnete sie die Krankenhaus-Situation.

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Über Ehrenamt und Freizeit hatten sich Anne Dawah und Johannes Krüger ihre Gedanken gemacht. Denn das Ehrenamt sei das Rückgrat unserer Gesellschaft – was wären wir nur, wenn es das nicht mehr geben würde, fragten sie. Deshalb müsse man die Ehrenamtlichen weiter fördern. „Stell dir vor es brennt und keiner kommt“, so Krüger. In der Stadt habe man 14 Freiwillige Feuerwehren, die wie in diesem Jahr 366 Tage für die Bürger da sind. Gerade in der Vergangenheit wurde das Geld sinnvoll für die Wehren eingesetzt – dies müsse auch in Zukunft das Ziel sein.

Landrat in Roding

  • Bad:

    Landrat Franz Löffler stellte ebenfalls seine Ziele für die nächsten sechs Jahre vor. In Roding wurde in den vergangenen 24 Jahren „kommunale Selbstverwaltung in hervorragender Art und Weise betrieben“. Zudem sicherte er zu, dass der Landkreis seinen Teil zum Ganzjahresbad beitragen werde.

  • Wahl:

    Die Kommunalwahl findet am 15. März statt. Eine mögliche Stichwahl dürfte dann am 29. März durchgeführt werden. (rtn)

Nach dem Streifzug durch die Themen, die die CSU auf ihre Agenda setzt, stellte Bürgermeister-Kandidat Gleixner seine Ziele vor. „Ich habe in den vergangenen Wochen 1500 Haushalte besucht bei meinem Haustür-Wahlkampf. Da habe ich viele Themen mitnehmen können“, berichtete Gleixner und sagte, dass er stets das Ohr am Bürger haben möchte.

Kurz ging er auch auf die Ehrenamtsgespräche in allen Rodinger Ortsteilen ein, bei denen durch die große Teilnehmerzahl deutlich geworden sei, dass rege Diskussionen und ein fairer Austausch im Stadtgebiet gelebt werden.

Mobilität, Bildung und Internet

Anschließend stellte Gleixner seine Themenschwerpunkte vor: Ehrenamt, Offenheit und Ehrlichkeit, Nachhaltigkeit mit Blick nach vorne, Sicherheit – mehr als ein Gefühl, „Unser Roding – die energiefreundliche Stadt“, Ökologie – mehr als ein Modebegriff, Regionale Mobilität für Alt und Jung, das Kapital Bildung, „Unser familienfreundliches Roding“, ein gesundes Selbstbewusstsein, Freiraum für Macher, solide Gesundheitsversorgung, Barrierefreiheit und Inklusion, „eine sich sorgende Gemeinschaft“, „sich kümmern um die Senioren“, „Mehrgenerationen führen zusammen“, Breitband-Ausbau sowie und vorausschauendes Finanzwesen.

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