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Kommunalwahl

Rodings FDP präsentiert Stadtratsliste

Die Mitglieder haben neben den 16 Bewerbern auch Alfred Stuiber einstimmig als ihren Bürgermeister-Kandidaten nominiert.
Von Bastian Schreiner

Gelb ist das Markenzeichen – die Kandidaten für den Rodinger Stadtrat mit MdB Ulrich Lechte (links). Foto: Schreiner
Gelb ist das Markenzeichen – die Kandidaten für den Rodinger Stadtrat mit MdB Ulrich Lechte (links). Foto: Schreiner

Roding.Die Nominierung der Stadtrats- und Kreistagsliste ist am Donnerstagabend im Mittelpunkt der FDP-Versammlung in der Rodinger Stadthalle gestanden. Ferner wurde Gärtnermeister Alfred Stuiber offiziell als Bürgermeister-Kandidat nominiert. Alle Beschlüsse wurden einstimmig gefällt.

Kreisvorsitzender Josef Fries hieß zu Beginn MdB Ulrich Lechte, der am Nachmittag noch an der Sondersitzung des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages teilgenommen hatte, in Roding willkommen. Dabei haben sich die Politiker mit dem Konflikt zwischen den USA und dem Iran beschäftigt. Im Fokus stand die Frage, wie es mit den deutschen Soldaten im Irak weitergehen soll. „Die Zukunft der Bundeswehr hängt von der dortigen Regierung ab“, sagte Lechte. Die Missionen der Bundeswehr in der Region sollten gut überdacht werden. Der FDP-Abgeordnete hofft, dass die US- und die Iran-Seite besonnen bleiben. „Eine Kriegssituation würde nämlich eine neue Flüchtlingswelle auslösen, die dann Europa treffen würde“, so Lechte. Außerdem berichtete er von aktuellen Umfragen, die die FDP bei neun beziehungsweise zehn Prozent sehen. „Es wäre eine Sensation, wenn wir bei der Kommunalwahl zehn Prozent im Landkreis Cham erreichen würden“, meinte Lechte und grinste.

FDP-Kreisvorsitzender Josef Fries (links) mit Rodings Bürgermeister-Kandidat Alfred Stuiber Foto: Schreiner
FDP-Kreisvorsitzender Josef Fries (links) mit Rodings Bürgermeister-Kandidat Alfred Stuiber Foto: Schreiner

Nach der Aufstellung der Kreistagsliste folgte die Nominierung von Alfred Stuiber als Bürgermeister-Kandidat. Die vier Wahlberechtigten wählten ihn einstimmig. Wie er bei der Vorstellung im November sagte, wolle er einen echten Politikwechsel in Roding schaffen. Er stehe für mehr Transparenz, Ehrlichkeit und Gerechtigkeit, strebe eine konstruktive Politik abseits der Parteien an und wolle die Erfahrung der Stadträte stärker nutzen.

Die Kandidaten

  • Reihenfolge:

    1. Alfred Stuiber, 2. Ulrich Kraus, 3. Ines Tegtmeier, 4. Peter Heuberger, 5. Josef Fries, 6. Stephan Eisenbach, 7. Alexander Laube, 8. Martina Stuiber; 9. Katharina Kraus, 10. Stefan Berger, 11. Elias Tegtmeier, 12. Alois Binder, 13. Barbara Emberger-Fries, 14. Joachim Hecht, 15. Christoph Heuberger, 16. Jan Aschenbrenner.

  • 24 Plätze:

    Die ersten acht Bewerber kandidieren doppelt und füllen so die Liste auf.

Auch die 16 Bewerber der Stadtratsliste segneten die vier Mitglieder einstimmig ab. Da es in Roding 24 Räte im Tisch sitzen, sind folglich auch 24 Bewerber auf der Liste zugelassen. Um die Lücken zu füllen, werden die ersten acht Kandidaten der FDP-Liste doppelt genannt. Ziel der Liberalen ist es laut Josef Fries, wieder mindestens einen Kandidaten, möglichst aber zwei, in das Rodinger Gremium zu bekommen.

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