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Sonntag, 19. August 2018 29° 1

Jubiläum

Rötz feiert mit der Feuerwehr

Bereits beim Einzug zum Rötzer Heimatfest zeigten sich Jubelwehr, Paten und Festhonoratioren von ihrer besten Seite.
Von Christa Bucher

Vorbei an den Wasserspielen an der Schwarzachbrücke zog in langer Zug nach dem Standkonzert zum Festzelt. Foto: Bucher
Vorbei an den Wasserspielen an der Schwarzachbrücke zog in langer Zug nach dem Standkonzert zum Festzelt. Foto: Bucher

Rötz. 150 Jahre alt wird man nur ein einziges Mal. Kein Wunder, dass die FFW Rötz, die in diesem Jahr dieses stolze Jubiläum hat, das auch gebührend feiert. Und welcher Termin zum Feiern würde dafür besser passen als der, an dem in Rötz das Heimatfest, ein Traditionsfest, gefeiert wird. Dafür hat sich die Stadt dann auch besonders fesch herausgeputzt. Das war allemal ein Muss, wenn man bedenkt, mit welch feschen Festmädchen, Festdamen, Festburschen, einer feschen Fahnenbraut und Fahnenmutter die Jubelwehr ihren Geburtstag feiert.

FuerwehrfestRötz

Bereits am Nachmittag traf man sich mit dem Patenverein, der FFW Hetzmannsdorf, auf dem Marktplatz, um, angeführt von der Schwarzachtaler Blasmusik Seebarn, den Schirmherrn Leonhard Hofstetter abzuholen. Dieser erwartete die illustre Gästeschar bereits an der „Leonhard-Hofstetter-Allee“.

Salut zum 150. Geburtstag

„150 Jahre freiwillige Feuerwehr Rötz sind schon eine starke Hausnummer und das muss natürlich gebührend gefeiert werden“, meinte Schirmherr Leonhard Hofstetter, nachdem ihn FFW-Vorsitzender Marin Hofstetter bei der Begrüßung daran erinnerte, dass das Fest „doch wettermäßig die sechs Tage so schön bleiben solle wie am heutigen Tag“. Das aber war für den Schirmherrn und die Ehrenschirmherrn Fritz Winklmann und Bürgermeister Ludwig Reger keine Frage. Hofstetter hofft nur, dass er die sechs Feiertage konditionell gut überstehen wird. Damit nicht nur er, sondern auch der Jubelverein durchhält, lud er alle zu einem Imbiss ein. Den Festmädchen und –damen überreichte Hofstetter als kleines Präsent ein Filzherz mit ihrem Namen. Nachdem man sich gestärkt hatte, traf sich die Festgesellschaft mit den Rötzer Vereinen, Honoratioren und Ehrengästen auf dem Rötzer Marktplatz. Hier eröffnete die Blaskapelle St. Nikolaus aus Heinrichskirchen traditionell mit einem Standkonzert das Rötzer Heimatfest, einem weiteren Höhepunkt an diesem Wochenende. Gemeinsam zog man über die Brückenstraße zum Festplatz, begleitet von Salutschüssen der Rötzer Böllerschützen.

„O’zapft is“ nach drei Schlägen

Jedes Jahr ist dann das Anzapfen des ersten Fasses beim Auftakt des Rötzer Heimatfestes durch Bürgermeister Ludwig Reger ein Höhepunkt. In diesem Jahr richteten sich aber aller Augen auf den Schirmherrn der Rötzer Wehr, Leonhard Hofstetter.

Nach nur drei Schlägen floss das Festbier der Rötzer Genossenschaftsbrauerei .Foto: Bucher
Nach nur drei Schlägen floss das Festbier der Rötzer Genossenschaftsbrauerei .Foto: Bucher

Mit der obligatorischen grünen Schürze ausgestattet und noch einigen Tipps von Braumeister Josef Grassl, nahm der Schirmherr den Schlegl in die Hand und setzte an. Mit drei sanften, aber doch gekonnten Schlägen zapfte er das erste Fass Bier an und mit einem „O’zapft is“ wurde der erfrischende Gerstensaft der Rötzer Genossenschaftsbrauerei auch für die Gäste „freigegeben“. Ehrengäste und Honoratioren stießen gemeinsam auf ein gutes Gelingen des Festes an.

Das Festprogramm

  • Freitag:

    14 Uhr Uhr Kindernachmittag mit ermäßigten Preisen, Festzeltbetrieb, Kaffee- und Kuchen-Verkauf; Bierkistn stapeln für Jung und Alt, Anmeldung ab 13.30 Uhr, 17 Uhr Siegerehrung, 20 Uhr Boarisch Rocken mit den Rotzlöffeln

  • Samstag:

    Ab 14 Uhr Wiesenrummel, Festzeltbetrieb, Seniorennachmittag für alle Gemeindebürger ab 70 Jahre, Kaffee- und Kuchenverkauf; 19 Uhr Totenehrung der Jubelwehr, der FFW Rötz, beim Kriegerdenkmal; 20 Uhr Feiern mit der Charly-M-Band

Dieses Fest könnte nicht gefeiert werden, wenn nicht vor 150 Jahren tatkräftige und engagierte Männer aus der Stadt die Wehr gegründet hätten. Seit 150 Jahren gilt die freiwillige Feuerwehr Rötz als Garant für bürgerschaftliches Engagement. Helfen zum Nulltarif, 24 Stunden, 365 Tage im Jahr, dieses Aufgehen im Ehrenamt lobten die Ehrengäste.

Auf ein gutes Gelingen stießen die Honoratioren mit den Vertretern von FC, DLRG, Stadt und FFW an, die heuer für die Ausrichtung des Heimatfestes verantwortlich zeichnen. Foto: Bucher
Auf ein gutes Gelingen stießen die Honoratioren mit den Vertretern von FC, DLRG, Stadt und FFW an, die heuer für die Ausrichtung des Heimatfestes verantwortlich zeichnen. Foto: Bucher

Und dann ließen es die Rötzer Feuerwehrler so richtig krachen. Die Band „Narrisch“, der Name war sozusagen Programm, sorgte von der ersten Minute an für „narrische“ Stimmung im riesigen Festzelt. Niemanden hielt es lange auf den Plätzen und so stand Jung und Alt schon nach kurzer Zeit auf den Bänken und sang und klatschte zur Musik.

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