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Wirtschaftsgespräch

Rund ums Klima

Das Thema Energiewende stand im Mittelpunkt des Treffens.
Von Andreas Engl

Zu einem interessanten Wirtschaftsgespräch trafen sich die Vertreter aus Wirtschaft und Politik bei der Firma Scherner in Dalking. Foto: Andreas Engl
Zu einem interessanten Wirtschaftsgespräch trafen sich die Vertreter aus Wirtschaft und Politik bei der Firma Scherner in Dalking. Foto: Andreas Engl

Weiding.Es war ein Wirtschaftsgespräch mit topaktuellen Themen: So kann man den Besuch von Landrat Franz Löffler, Isabella Bauer von der Wirtschaftsabteilung des Landratsamtes Cham und Bürgermeister Daniel Paul bei der Firma Scherner in Dalking bezeichnen. Und dabei hatte der Landrat viele Fragen und Themen zum viel diskutierten Klimapaket bzw. allgemein zum Thema CO2-Einsparung mitgebracht.

Eingangs stellten die Eheleute Scherner-Neumann ihr Firmendomizil kurz vor, besonders im Hinblick auf die drei Unternehmen Wellness- und Gebäudetechnik, Kältetechnik und Ingenieurbüro unter einem Dach. Im Mittelpunkt stand die Frage, inwieweit das Thema Klimaschutz und CO2-Einsparung mittlerweile schon in den Köpfen der Bürgerinnen und Bürger angekommen sei.

Landrat Franz Löffler stellte dabei klar fest, dass der richtige Weg dazu nur der Anreiz zum Umbau und zur Erneuerung sei und nicht konkrete Verbote. Dies sei besonders bei Altbauten zu berücksichtigen, wenn Bürger keine andere Möglichkeit zur Wohnhausbeheizung haben. Bei Neubauten könne man hier sicherlich Vorgaben machen, so die einhellige Meinung der Gesprächsteilnehmer. So gab es zu den Themen Pellets, Erdwärme, Brennstoffzelle und Erdgas einen regen Gedankenaustausch der Gäste.

Und bei den verschiedenen Fördermöglichkeiten hatten die Gäste im Unternehmer Scherner einen echten Fachmann vor sich. Den Kunden mitzunehmen und ihm die verschiedenen Aspekte einer umweltfreundlichen Heizung zu vermitteln, dies stünde bei der Firma Scherner schon seit Anbeginn des Unternehmens im Mittelpunkt.

Aufhorchen ließ auch die Personalstruktur des Dalkinger Unternehmens. Mittlerweile gehören 36 Mitarbeiter zur großen Betriebsfamilie, davon ein Großteil aus akademischen Berufen. In Bezug auf den Rohstoff Erdöl bekundete Scherner seine Einstellung, dass dieser fossile Brennstoff im Grunde zu schade dafür sei, um ihn in einer Ölheizung zu verbrennen. Ein gutes Zeichen, so abschließend die Meinung aller Beteiligten, sei, dass das Thema Energiewende die Menschen sehr bewege. Ein Lob gab es abschließend von Firmenchef Scherner hinsichtlich der Technikerschule, die einen wichtigen Beitrag zur Gewinnung von Fachkräften leiste.

Die Berufe in dieser Branche seien nicht nur zukunftssicher, sondern anspruchsvoll und vielfältig. Bürgermeister Daniel Paul freute sich über dieses innovative Unternehmen in seiner Gemeinde und Isabella Bauer lobte die Nachnutzung des alten Schulgebäudes in solch wertvoller Funktion.

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