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Region Cham
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Tradition

RuSK verkaufte zum 40. Mal Eintopf

Insgesamt wurden in den vergangenen Jahren 12 000 Euro an Erlösen aus der Aktion gespendet.

Über 150 Liter dampfender Eintopf fanden reißenden Absatz. Foto: cmi
Über 150 Liter dampfender Eintopf fanden reißenden Absatz. Foto: cmi

Runding.Einige Dinge beginnen mit einer kleinen Idee und entwickeln sich zum Selbstläufer. Die Eintopfaktion der Reservisten- und Soldatenkameradschaft lässt sich hier zuordnen. Eigentlich wurde die Aktion aus dem Wunsch des Vereins geboren, gemeinnützige Zwecke zu unterstützen. Günter Althammer, der damals schon als Vorsitzender die RuSK leitete, hatte von Eintopfaktionen anderer Reservistenkameradschaften erfahren, und man entschloss sich, das Ganze auch in Runding zu probieren.

Am Faschingsdienstag 1978 bauten einige Mitglieder zum ersten Mal einen Verkaufsstand am Dorfplatz auf. Die Aktion fand großen Anklang. Damals war die Rundinger Faschingsgesellschaft noch sehr aktiv, und es gab Vorführungen vor der Brauereigaststätte Brandl. Deren Zuschauer und Teilnehmer waren froh um den wärmenden Eintopf, der in der Chamer Kasernenküche hergestellt worden war. Zwar mussten die Reservisten die Nahrungsmittel für die Zubereitung zahlen, jedoch blieben damals immerhin 500 Euro übrig. Dieser Betrag ging 1978 zugunsten der Förderschule Cham. Im Lauf der Jahre fand der Eintopf immer mehr Anhänger. Nicht ohne Stolz kann Althammer verkünden, dass in den vergangenen 40 Jahren 12 000 Euro gespendet wurden. Diese gingen nach den Anfängen, in denen man auch einmal einen tschechischen Kindergarten in Mrakov unterstützte, an Gruppen und Organisationen im Gemeindebereich: Ministranten, Rhythmische Sportgymnastik, Kindergarten, VdK oder Seniorenclub, der dieses Jahr wieder mit dem Erlös bedacht wird. Aber auch der Verkauf selbst hat sich mit der Zeit verändert. Der Schützenverein „Zur Burg“ stellt den Reservisten seine Verkaufsbude zur Verfügung, in der vor dem Gasthaus Kopp Getränke verkauft werden. Bis dahin sind die rund 150 Liter Eintopf der RusK jedes Jahr längst ausverkauft. Leider hat der Preis der Grundnahrungsmittel stark angezogen, und unterm Strich bleiben den Reservisten nur noch 100 Euro Erlös übrig. Allerdings hat man in der Sparkasse Cham einen Unterstützer gefunden. Alfred Biendl, der lange Jahre als Filialleiter in Runding tätig war, setzte sich dafür ein, dass der Verkaufserlös von der Sparkasse jährlich verdoppelt wurde. (cmi)

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