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Votum

Sackmann bleibt Speerspitze der CSU

127 von 128 Stimmen auf der Kreisversammlung zeigen das große Vertrauen der Delegierten in den Rodinger Staatssekretär Sackmann.
Von Peter Nicklas

Stimme des Landkreises: Die CSU baut weiter auf Markus Sackmann.

Roding/Landkreis.„Ich trete wieder an“. Diesen Satz stellte Staatssekretär Markus Sackmann an den Schluss seiner Ausführungen als Kreisvorsitzender als Bekundung, für dieses Amt wieder kandidieren zu wollen. Dass er uneingeschränktes Vertrauen genießt, bestätigten ihm die Delegierten mit einem Votum von 126 der 127 Stimmbereichtigen bei der Kreisversammlung in der Rodinger Stadthalle.

Der Staatssekretär und Stimmkreisabgeordnete begrüßte zur Kreisversammlung seiner Partei einleitend besonders den Ehrenvositzenden Franz Gruber, Franz Reichold als „gastgebenden Bürgermeister“, sowie die Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaften und Kandidaten der anstehenden Wahlen. Nach einem Gedenken an die Verstorbenen der letzten beiden Jahre, das insbesondere auch seinem Vater galt, informierte er über die Änderungen in den Ortsvorstandschaften. Anschließend wurden Mitglieder mit der silbernen Ehrenraute ausgezeichnet.

Sackmanns Kritik an den Freien

Franz Reichold dankte dem CSU-Ortsverband dafür, dass er diese „Veranstaltung in Roding abhält“ und verband damit die Feststellung, von hier seien oft entscheidende Impulse ausgegangen, auch was Entscheidungen anbelange über künftige Kandidaten. Mit Dr. Gerhard Hopp habe die CSU eine gute Entscheidung getroffen.

Einen herzlichen Dank für die stete Unterstützung richtete Reichold an Markus Sackmann. Dieser habe viele Türen geöffnet und war „immer da, wenn man ihn gebraucht hat, sein Netzwerk ist unverzichtbar“.

In den kommenden Wochen und Monaten stünden etliche Entscheidungen bevor und die CSU habe allen Grund, stolz zu sein auf ihre Leistungen. Vor allem sei diese Partei erfolgreich, weil „sie an der Basis arbeitet und von ihr ausgeht“. „Wir und unsere Partei zählen die Probleme nicht auf, sondern lösen sie“, so Reichold zusammenfassend.

„Wir stehen vor entscheidenden Jahren und es ist nicht egal, wer regiert“, so Markus Sackmann in seinem Rechenschaftsbericht. Es werde politisch gesehen ein „heißer und anstrengender Sommer“, in dem es gelte, auf die Stärken der CSU hinzuweisen und diese auch in der breiten Bevölkerung darzustellen. „Wir baben viele Dinge erledigt und repräsentieren alle Schichten“, betonte und weiter „Rot-Grün würde Stillstand bedeuten“. Seine Speerspitzen richtete er vor allem auch gegen die Freien Wähler und ihre Unentschlossenheit, sich zu einem der beiden Lager zu bekennen.

Klar sprach sich Markus Sackmann für seinen Nachfolger Dr. Hopp als Listenkandidaten aus, er habe die notwendige Erfahrung auf wirtschaftlichem Gebiet und auch gute Kontakte ins Nachbarland.

„Wir werden jeden Versuch, seine Person in Misskredigt zu bringen, zurückweisen,“ so Sackmann. „Ich danke euch dafür, dass ihr mich auch in schwieriger Zeit getragen habt, ich trete wieder an“, so der Kreisvorsitzende abschließend.

Schatzmeisterin Simone Aschenbrenner gab einen erfreulichen Kassenbericht, dessen Korrektheit und profihafte Führung Toni Lauerer bestätigte. Er hatte mit Ludwig Kappenberger die Bücher geprüft und dankte Simone Aschenbrenner für ihre hervorragende Arbeit in den vergangenen vier Jahren. Nachdem sie sich hinsichtlich Beruf und Wohnort zu verändern gedenkt, kandidierte sie nicht mehr, Markus Sackmann dankte ihr mit einem Präsent.

Hopp braucht nun Unterstützung

„Er hat auch unseren Landkreis seit Jahrzehnten geprägt und mit gestaltet“, so Franz Löffler, der Sackmann zur Wiederwahl vorschlug. Die Wahl wurde geleitet von Barbara Heimerl, in den Pausen der Auszählung wurden die Grußworte gesprochen. Dr. Gerhard Hopp sprach davon, dass die Bundesrepublik Stabilitätsfaktor bleiben müsse mit soliden Finanzen. Dabei hob er besonders die Rolle Bayerns hervor. Seine Themen waren die Internetversorgung, Bildungspolitik und die gleichwertigen Lebensbedingungen für Stadt und Land.

Elisabeth Popp sieht es als Hauptaufgabe, Gerhard Hopp zu unterstützen und ein gutes Ergebnis für die CSU zu erreichen. Markus Müller freute sich über das in ihn gesetzte Vertrauen den spannenden und arbeitsintensiven Wahlkampf werde man gemeinsam meistern. MdB Karl Holmeier sagte, der Landkreis sei mit einem starken Team hervorragend aufgestellt.

Landrat Franz Löffler ging auf die allgemeine Situation im Freistaat kurz ein und sagte, dass Bayern in vielen Bereichen Spitzenreiter ist. Die anstehenden Wahlen bezeichnete er als „Richtungswahlen“.

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