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Gemeinderat

Sanierung am Kinderhaus läuft

In der jüngsten Sitzung mussten die Schönthaler Räte mehrere Nachtragsangebote und Mehrkosten genehmigen.

Am Kinderhaus wird eifrig gebaut.  Foto: Bucher
Am Kinderhaus wird eifrig gebaut. Foto: Bucher

Schönthal.Der Gemeinderat Schönthal hat im April der Firma Bau Heimerl, Schönthal, den Auftrag für die Baumeisterarbeiten für Generalsanierung, Umbau und Erweiterung des Kinderhauses St. Johannes zum Angebotspreis von 667 414,65 Euro erteilt. Infolge der Nachtragsangebote vom Juni beträgt die Auftragssumme bis dato 669 409,92 Euro. Darüber informierte Bürgermeister Ludwig Wallinger den Rat in der jüngsten Sitzung. Aufgrund zusätzlich erforderlicher Baumeisterarbeiten lagen der Gemeinde dreizehn Nachtragsangebote vor, über die der Gemeinderat entscheiden musste.

Demnach ist eine Unterfangung der Fassade auf einer Länge von fünf Metern notwendig. Beim Rückbau der Fliesen waren unvermeidbare Zerstörungen von Heraklithplatten erforderlich, die neu eingebaut werden müssen. Zur Einsparung der Energiesparverordnung ist eine nachträgliche Dämmung der Bodenplatte entlang der Südfassade nötig. Diese wird durch ein Glasschaumschotterpaket hergestellt. Zum Nachbaranwesen hin muss eine neue Mauer mit frosttiefem Fundament hergestellt werden. Zur Dämmung der Kelleraußenwände müssen die vorhandenen Drainsteine rückgebaut werden. Die Sickerung wird über umlaufende Kiesstreifen mit Drainage und Filterkörper hergestellt.

Das Auftragsvolumen steigt

Im Bereich der Lichtschächte ist die Wiederherstellung der Putzflächen zeitlich vorzuziehen. Die Nachtragssumme ist bereits in der Berechnung enthalten, so dass keine Mehrkosten entstehen. Sie erhöht nur das Auftragsvolumen für die Baumeisterarbeiten. Zur Barrierefreimachung des Gebäudes sind die tragenden Wandpfeiler im Bereich der Türaufschläge rückzubauen. Am bestehenden Übergang vom Fundament zur aufgehenden Wand fehlt die Hohlkehle, um einen einwandfreien Übergang der Abdichtung am Wandfuß über den Fundamentkopf hinweg zu ermöglichen. Wie bereits bekannt, wird das Bestandsgebäude des Hausmeisterhauses abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt. In der Ausschreibung ist bereits ein Teilrückbau des Daches mit Abbruch der Dacheindeckung, Dachschalung und Unterdeckung ausgeschrieben. Da die beauftragte Firma derzeitig anderweitig gebunden ist, der Abbruch jedoch umgehend erforderlich ist, wurde die Firma Heimerl beauftragt, diese Abbrucharbeiten im Zuge der restlichen Abbrucharbeiten mit zu erledigen. Wie bereits bekannt, wird der Anbau der Hausmeisterwohnung abgerissen und neu gebaut. Die Kosten hierfür bleiben im Vergleich zum ursprünglich geplanten Umbau gleich.

Zur Vermeidung von Gerüchen aus der Kanalisation wird ein Regenrohrsandfang vor den Geruchsverschluss geschaltet. Nach einer DIN-Norm ist der Einbau einer Hebeanlage für den Kontrollschacht vorgeschrieben, um sicherzustellen, dass auch bei Starkregen kein Zurückdrücken aus dem Kanalnetz im Untergeschoss möglich ist. Zur Unfallvermeidung sollte diese ebengleich eingebaut werden. Hierzu ist eine Konstruktion vorgesehen, die mit 50 kN belastbar ist. Der Deckel wird verzinkt ausgeführt, um Tausalzbeständigkeit zu gewährleisten. Zusätzlich ist zur Sicherung der Pumpe eine Schöpfgrube in der Schachtsohle erforderlich, eine Einstiegshilfe für Revisionsarbeiten an der Pumpe sowie die vollflächige Schachtabdichtung.

Nach Abbruch der Betonlichtschächte waren die Kellerwände zu putzen, um eine gleichmäßige Oberfläche für die notwendigen Abdichtungsarbeiten herzustellen. Da die Firma Heimerl auch mit den separat ausgeschriebenen Putzarbeiten beauftragt wurde, konnten die bereits angebotenen Einheitspreise den zusätzlichen Arbeiten zugrunde gelegt werden.

Der Gemeinderat erteilte die Zustimmung zu den anfallenden Mehrkosten in Höhe von 24 000 Euro sowie zu der Erhöhung des Auftragsvolumens um 19 269,40 Euro für die Baumeisterarbeiten für die Generalsanierung, Umbau und Erweiterung des Kinderhauses St. Johannes.

Der Gemeinderat Schönthal wurde in der Juli-Sitzung von den Straßenbauarbeiten in Trosendorf im Bereich der Staatsstraße 2400 bis zur Firma Bössl unterrichtet. Hier handelt es sich um die Verlegung von Breitbandkabel im Auftrag der Firma Bössl. Für die ohnehin anstehende Erneuerung der Kantensteine sowie des Betonoberbaus in diesem Abschnitt der Ortsstraße hat die Gemeinde Schönthal die Firma ASR-Bau GbR aus Michelsneukirchen beauftragt. Für den ersten Bauabschnittbetrug die Auftragssumme 3426,68 Euro einschließlich Mehrwertsteuer. Diesen Auftrag konnte Bürgermeister Ludwig Wallinger als laufende Angelegenheit im Rahmen des allgemeinen Straßenunterhalts vergeben.

Nunmehr liegt ein Angebot für den zweiten Bauabschnitt in Höhe von 2906,62 Euro vor. Wie das Gemeindeoberhaupt dazu ausführte, überschreitet die Auftragssumme die Wertgrenze für laufende Angelegenheiten und muss demnach beschlossen werden. Der Gemeinderat stimmte nachträglich den bereits erteilten Aufträgen zu einem Gesamtpreis von 6333,30 Euro an die Firma ASE-Bau zu.

Bankette waren zu befestigen

Die Straße von Flischberg nach Öd ist auf einer Länge von zwei Kilometern ausgebaut worden. Dabei handelte es sich um einen Vollausbau und eine Oberbauverstärkung mit einer Breite von 4,15 und 4,85 Metern. Die Firma Fischer aus Voitsried hatte den Zuschlag für die Baumaßnahme mit Gesamtkosten von 664 000 Euro erhalten. Im Zuge der Bauarbeiten habe sich herausgestellt, dass die Bankette nur circa 20 Zentimeter Unterbau hatten und nicht befahrbar waren. Nun wurden die Bankette auf einen Meter ausgeweitet und ein 60 Zentimeter tiefer Unterbau eingebracht. Dadurch entstanden Mehrkosten von 10 1473,17 Euro. Das Ratsgremium gab seine Zustimmung.

Der Bürgermeister informierte, dass es in Sachen Breitbandausbau im Oktober weitergeht, so der Bürgermeister. Ein Landwirt aus Öd hat den Wunsch nach einer Flurbereinigung geäußert. Von zehn Grundstücksbesitzern seien bislang neun befragt worden. Das bisherige Ergebnis: Vier Grundstücksbesitzer stimmten dafür, fünf dagegen.

Die Firma Bauer hat angefragt, wann der Kinderspielplatz im Baugebiet Hopfenzell in Angriff genommen werde. Wenn möglich solle das im Rahmen der Dorferneuerung gemacht werden, so der Bürgermeister.

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