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Festakt

Schegerers starten in der Stadthalle

Seit vielen Jahren Begegnungsstätte für Soldaten und Bürger: 160 Gäste feiern Wiedereröffnung im Haus Ostmark in Roding.
Von Bastian Schreiner

Blumen für die Pächterin: Bürgermeister Franz Reichold wünschte der Familie Schegerer zufriedene Gäste und viel Erfolg. Foto: Bastian Schreiner
Blumen für die Pächterin: Bürgermeister Franz Reichold wünschte der Familie Schegerer zufriedene Gäste und viel Erfolg. Foto: Bastian Schreiner

Roding.Das Haus Ostmark ist seit vielen Jahren eine Begegnungsstätte für Soldaten und die Zivilbevölkerung. Doch eine optimal ausgestattete und moderne Location brauche auch einen Pächter, der mit Herzblut bei der Sache ist, so Bürgermeister Franz Reichold. Nach dem Abschied des Ehepaares Binder sei es deshalb ein Glücksfall für Stadt und KAS gewesen, dass Kathrin Schegerer als Nachfolgerin gewonnen werden konnte. Am Montag feierte sie mit 160 Gästen die Wiedereröffnung von Stadthalle und Soldatenheim.

Nur knapp acht Wochen hatte die neue Pächterin aus Zinzenzell Zeit, um dem Haus ein neues Erscheinungsbild zu verpassen, ihre Ideen umzusetzen und ein Küchenteam zu engagieren. Das Foyer erstrahlt in neuem Glanz, die Hightech-Küche ist nagelneu und das umgestaltete Restaurant heißt nun „RODwuid“. Für Reichold ist deshalb klar: „Wie ich sie kenne, war das noch nicht das Ende der Fahnenstange.“

Vielseitige Kulturstätten

Gaumenschmaus: Das Küchenteam hatte für die Gäste ein kalt-warmes Buffet vorbereitet.  Foto: Bastian Schreiner
Gaumenschmaus: Das Küchenteam hatte für die Gäste ein kalt-warmes Buffet vorbereitet. Foto: Bastian Schreiner

Oberfeldarzt Dr. Stefan Schönfeld hieß die Gäste in seiner Funktion als stellvertretender Vorsitzender der Katholischen Arbeitsgemeinschaft für Soldenbetreuung (KAS), die das moderne Haus zusammen mit der Stadt Roding betreibt, willkommen. Die Soldatenheime seien einladende Restaurants, gemütliche Treffpunkte und vielseitige Kulturstätten, in denen sowohl Soldaten als auch Bürger in gastlichem Ambiente Abwechslung und Entspannung vom Alltag finden. „In Roding treffen diese Botschaften auf jeden Fall zu“, betonte Schönfeld.

Wechsel

Sie will Stadthalle in neue Ära führen

Kathrin Schegerer startet in Rodings Haus Ostmark als neue Pächterin. Die Vorfreude auf die Eröffnung am 17. Oktober steigt.

Die KAS freue sich, dass der neue Pachtvertrag am 29. Juli unterzeichnet worden ist. Das Ehepaar Binder habe eine funktionierende Basis geschaffen, an die nun Neues angeknüpft werden könne. Man sei sich einig gewesen, dass die Tradition am Standort mit einer kompetenten Leitung weitergeführt werden muss. „Seit 1967 ist das Soldatenheim, das 1992 mit der Stadthalle erweitert worden ist, nicht mehr aus Roding wegzudenken“, sagte Schönfeld und wünschte der Familie Schegerer gutes Gelingen.

Das Segensgebet beim Festakt, den das Klarinettentrio der Rodinger Stadtkapelle um Sepp Köppl musikalisch umrahmte, sprach Johannes Rückerl vom katholischen Militärpfarramt Cham. „Dieses Haus soll mit Gastfreundschaft erfüllt werden“, sagte Rückerl.

Kooperation: MdB Karl Holmeier, Kommandeur Michael Hanisch, die Familie Schegerer, KAS-Geschäftsführer Daniel Bock, Detlef Gügel, Oberfeldarzt Dr. Stefan Schönfeld und Bürgermeister Franz Reichold (v. li.) ziehen an einem Strang. Foto: Bastian Schreiner
Kooperation: MdB Karl Holmeier, Kommandeur Michael Hanisch, die Familie Schegerer, KAS-Geschäftsführer Daniel Bock, Detlef Gügel, Oberfeldarzt Dr. Stefan Schönfeld und Bürgermeister Franz Reichold (v. li.) ziehen an einem Strang. Foto: Bastian Schreiner

Das Haus sei ein Sinnbild für die intensive Verbundenheit zwischen der Bundeswehr und der Bevölkerung, bekräftigte Kommandeur Michael Hanisch. Das Heim solle auch weiterhin eine attraktive Adresse für die Soldaten bleiben. „Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit“, sagte Hanisch und überreichte der neuen Pächterin ein Wappen des Versorgungsbataillons 4.

Nervenaufreibende Suche

Dank: Das ehemalige Pächterehepaar Alois und Helga Binder wurde am Montagnachmittag offiziell verabschiedet. Foto: Bastian Schreiner
Dank: Das ehemalige Pächterehepaar Alois und Helga Binder wurde am Montagnachmittag offiziell verabschiedet. Foto: Bastian Schreiner

„Nach dem Abschied der Binders habe eine nervenaufreibende Nachfolger-Suche begonnen“, erinnerte Reichold. Ein erster Lichtblick seien dann die Gespräche mit der Familie Schegerer gewesen. Die vereinten Kräfte von KAS, Stadt, Handwerkern, Staatlichem Bauamt und den beteiligten Firmen hätten dann zu einer fast pünktlichen Wiedereröffnung beigetragen. „Diese tolle Location, um die uns viele beneiden, steht für die Soldaten, unsere Vereine und die städtischen Veranstaltungen zur Verfügung“, so Reichold. Bisher hätten die Gäste in der Stadthalle viele bekannte Künstler, hitzige Debatten und rauschende Ballnächte erlebt, erinnerte der Bürgermeister. Daran werde man unter der Regie von Kathrin Schegerer wieder anknüpfen.

Teamarbeit: Das Servicepersonal steht hinter ihrer neuen Chefin Kathrin Schegerer. Foto: Bastian Schreiner
Teamarbeit: Das Servicepersonal steht hinter ihrer neuen Chefin Kathrin Schegerer. Foto: Bastian Schreiner

Das Schlusswort gehörte der neuen Pächterin. Mit dem Motto „Wo ein Wille, da ein Weg“ habe sie die große Herausforderung angepackt. Mit der KAS und der Stadt hätte man einen gemeinsamen Weg gefunden, auf dem sie vor allem ihr Mann Manuel sowie ihre Kinder Emilia und Elias begleiten. Neben der Familie galt Schegerers Dank dem neuen Team um Küchenchef Hermann Born, Nico Ebing und Regina Weber sowie den Servicekräften. „Das ist ein großes Glück, denn ohne Personal wäre ich nichts“, betonte sie. An den geschmückten runden Tischen ließen sich die Gäste danach das kalt-warme Buffet munden.

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