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Samstag, 18. August 2018 29° 3

Kurzweil

„Schenke uns Gesundheit“

Ältere Mitbürger aus Rettenbach und Arrach erlebten einen geselligen Nachmittag. Themen waren Krankensalbung und Island.

Pfarrer Chidi salbte bei der Zusammenkunft jedem Anwesenden die Stirn und die Hände mit Krankenöl. FOTO: RTO
Pfarrer Chidi salbte bei der Zusammenkunft jedem Anwesenden die Stirn und die Hände mit Krankenöl. FOTO: RTO

RETTENBACH.Kürzlich waren die Senioren der Pfarreien Rettenbach und Arrach wieder zu einem gemeinsamen Nachmittag in den Pfarrsaal eingeladen. Für die älteren Mitbürger ist dies jedes Mal eine willkommene Gelegenheit, aus dem Alltag auszubrechen und die Gesellschaft Gleichaltriger zu genießen.

Dem gemütlichen Beisammensein mit Kaffee, Hefezopf und belegten Broten ging ein Gottesdienst mit anschließender Krankensalbung voraus, wobei die Krankensalbung als ein sakramentales Mittel der Stärkung und Ermutigung verstanden werden sollte, die in schwerer Krankheit Anteil am Heiligen Geist schenken und beim Kranken Vertrauen auf die göttliche Barmherzigkeit wecken möge. Die Krankensalbung ist nicht das Sakrament der Sterbenden – dies wäre die Wegzehrung, der Leib Christi – und auch nicht der Verstorbenen, denn Tote können keine Sakramente empfangen. Die Krankensalbung ist vielmehr für Kranke und Gebrechliche bestimmt. Pfarrer Chidi sang für die Anwesenden nach dem Gottesdienst zunächst ein Lied aus seiner Heimat, das übersetzt lautet „Jesus Christus, schenke uns Gesundheit“. Er salbte dann jedem Einzelnen die Stirn und die Hände mit Krankenöl. Marianne Kulzer freute sich, eine große Anzahl an Senioren – auch aus der Pfarrei Arrach – willkommen heißen zu können. Ein besonderer Gruß galt dem Seniorenbeauftragten Siegfried Dengler, der stellvertretenden Bürgermeisterin Christine Wegmann, Diakon Konrad Hambsch und Pfarrer Dr. Dr. Peter Chidi Okuma, bei dem sie sich für den schönen Gottesdienst bedankte.

An diesem Nachmittag zeigte Sigi Dengler den Senioren auch viele Bilder aus seinem Urlaub in Island und erzählte von seinen Eindrücken, die er im vergangenen Oktober davon gewonnen hatte. Demnach ist Island bei einer Größe von 103 100 Quadratkilometern und rund 320 000 Einwohnern der am dünnsten besiedelte Staat Europas, die zweitgrößte Insel Europas und die größte Vulkaninsel der Erde. Ein Großteil der Bevölkerung lebt dabei in der Hauptstadt Reykjavík, die größtenteils durch Erdwärme versorgt wird und über beheizte Straßen verfügt.

Anhand der vielen Bilder sahen die Senioren unter anderem, dass dieser nordische Inselstaat geprägt ist von seiner spektakulären Landschaft durch Vulkane, Geysire, Thermalquelle und Lavafelder sowie gigantischen Wasserfällen. Island, das ist Natur pur. Au der Insel sind die inneren Kräfte der Erde spürbar, ab und zu auch dann, wenn ein Vulkan ausbricht. (rto)

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