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Scheunen werden Raub der Flammen

Rund 200 Einsatzkräften in Hannesried gelang es, das direkt angebaute Wohnhaus zu halten. Die Brandursache ist noch unklar.
Von Petra Schoplocher und Benjamin Schlegl

Die Scheunen wurden ein Raub der Flammen, das Wohnhaus konnte gerettet werden.  Foto: Benjamin Schlegl
Die Scheunen wurden ein Raub der Flammen, das Wohnhaus konnte gerettet werden. Foto: Benjamin Schlegl

Tiefenbach.Zu einem Großeinsatz mussten rund 200 Einsatzkräfte am Sonntagnachmittag in Tiefenbach ausrücken. Als sie nach der Alarmierung um 14.34 Uhr eintrafen, stand eine Scheune bereits vollständig in Flammen, eine anliegende brannte ebenso aus. Die gute Nachricht: Personen oder Tiere waren zu keiner Zeit in Gefahr.

Was es für die Feuerwehren unter Einsatzleitung von Kreisbrandinspektor Norbert Auerbeck besonders herausfordernd machte: Die Scheune, von der der Brand ausging, ist direkt an ein Wohnhaus gebaut. Dieses konnte aber dank dem Eingreifen der Helfer und der vorhandenen Brandmauer gehalten werden. Dafür war über zwei Stunden hinweg ein Großaufgebot aus Manpower und Material erforderlich. So bekämpften die Feuerwehrler von zwei Drehleitern (Waldmünchen und Schönsee) aus den Brand. Die aus Cham angeforderte Drehleiter konnte wieder umdrehen.

Großeinsatz bei Scheunenbrand in Tiefenbach

Drei Rettungswagen im Einsatz

Ein verheerender Brand zerstörte zwei Scheunen in Hannesried. Die Ursache war am Sonntag noch unklar.Foto: Benjamin Schlegl
Ein verheerender Brand zerstörte zwei Scheunen in Hannesried. Die Ursache war am Sonntag noch unklar.Foto: Benjamin Schlegl

Der Atemschutzgerätewagen aus Furth versorgte die zahlreichen Trupps. Die Einsatzkräfte legten drei Wasserleitungen, eine davon über eine Länge von 850 Metern vom Markbach zum Brandherd. Für diese zeichnete der neue Schlauchwagen-Zug verantwortlich, der sich bewährte. Neben KBI Auerbeck waren seine Kreisbrandmeisterkollegen Manfred Schneider und Christian Bauer sowie Hans Hochmuth am Ort des Geschehens. Alarmiert wurde auch die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung aus Katzbach bei Cham.

Die Rauchentwicklung machte den Feuerwehrmännern zu schaffen. 200 Helfer waren im Einsatz.  Foto: Benjamin Schlegl
Die Rauchentwicklung machte den Feuerwehrmännern zu schaffen. 200 Helfer waren im Einsatz. Foto: Benjamin Schlegl

Der Rettungsdienst des Roten Kreuzes unter der Einsatzleitung von er Dominik Lommer war mit drei Rettungswagen und einem Notarzt für den Fall der Fälle ausgerückt. Auch die Malteser in Rötz standen bereit. Als sich zeigte, dass niemand verletzt worden war, blieb noch ein Rettungswagen zur Sicherheit der Einsatzkräfte zurück.

Zahlreiche Wehren waren vor Ort

Die Feuerwehreinsatzkräfte bekämpften den Brand auch von zwei Drehleitern aus.  Foto: Schoplocher
Die Feuerwehreinsatzkräfte bekämpften den Brand auch von zwei Drehleitern aus. Foto: Schoplocher

Schließlich wurde auch das THW alarmiert, dessen Fachberater sich schon ein Bild gemacht hatte, das aus Roding mit einem Bagger anrückte. Dieser sollte die einsturzgefährdeten Gebäudeteile einreißen, auch, um ein besseres Ablöschen zu ermöglichen.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Hannesried, Schönau, Hiltersried, Pillmersried, Breitenried, Schönsee, Tiefenbach, Treffelstein, Stadlern, Weiding, Altenschneeberg, Waldmünchen, Rötz und Schönthal. Zur Klärung der Ursache wurde ein Brandexperte der Polizei zurate gezogen. Angaben dazu und zur Schadenshöhe konnten am Sonntag noch nicht getroffen werden.

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