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Schlosshügel bekam sein drittes Gipfelkreuz

Blitzschlag und der Zahn der Zeit hatten den zwei vorherigen Landmarken das Ende bereitet. Beim Aufstellen half moderne Technik.
Von Ludwig Prögler

Geschafft: Das rund neun Meter hohe Kreuz steht. Foto: Ludwig Prögler
Geschafft: Das rund neun Meter hohe Kreuz steht. Foto: Ludwig Prögler

Tiefenbach.Auf dem Schlosshügel in Altenschneeberg steht seit einigen Tagen ein neues Gipfelkreuz. Nachdem 1967 dort das erste Kreuz aufgestellt worden war, folgte ein paar Jahre später – nach einem Blitzeinschlag – das zweite. An diesem hatte nicht unerheblich der Zahn der Zeit genagt, so dass es aus Sicherheitsgründen umgelegt werden musste. Mit vereinten Kräften und mit Unterstützung moderner Technik wurde nun das dritte Gipfelkreuz an exponierter Stelle platziert.

Dazu hatten sich neben den Arbeitern der Zimmerei Wutz noch die Männer vom Tiefenbacher Bauhof eingefunden. Vize-Bürgermeister Josef Königsberger hatte zudem seinen Traktor mit Seilwinde mitgebracht, die beim Aufstellen wertvolle Dienste leisten sollte. Doch zunächst mussten neben diversen Hilfsmitteln die zwei Querbalken und die Verstärkungskreuze aus feuerverzinktem Stahl auf der schmalen Natursteintreppe nach oben getragen werden, was doch einige Schweißperlen kostete. Beim rund 150 Kilo schweren Längsteil des Kreuzes kam dann die am Traktor befestigte Seilwinde mit Umlenkrolle zum Einsatz.

Das gut eingepackte Holzteil wurde Zentimeter für Zentimeter vorsichtig den steilen Berghang hinauf gezogen. Das geschah ohne größere Probleme und dauerte nicht allzu lange. Nachdem die Einzelteile verbunden worden waren und Spengler Daniel Bittner auch noch einen Wetterschutz angebracht hatte, ging’s ans eigentliche Aufstellen des Kreuzes.

Auch hier bedienten sich die Männer der Seilwinde, und innerhalb kürzester Zeit stand das rund neun Meter hohe Kreuz senkrecht in der im Boden einbetonierten Eisenverankerung. Die zufällig auf dem Gipfel anwesenden Zuschauer, darunter Bürgermeister Ludwig Prögler und der für das Projekt verantwortliche Architekt Korbinian Schönberger, spendeten angesichts des nicht alltäglichen Ereignisses spontan Applaus.

Im Rahmen des grenzübergreifenden Projekts „Revitalisierung von Landmarken im Aktionsbündnis Cerchov plus/Naturpark Bayerischer Wald und Cesky Les“ werden die Kosten für das Gipfelkreuz aus Mitteln des Programms „ETZ Freistaat Bayern – Tschechische Republik“ und des Naturparkvereins gefördert. Dazu gehören zudem noch das frisch angebrachte Eisengeländer entlang der Naturtreppe, der hölzerne Info-Pavillon, die neu angelegten Parkplätze im Zugangsbereich des Schlosshügels und eine neue Sitzgruppe.

Finanzierung

  • Neuheiten:

    Dazu gehören zudem das frisch angebrachte Eisengeländer entlang der Naturtreppe, der hölzerne Info-Pavillon, die neu angelegten Parkplätze im Zugangsbereich des Schlosshügels und eine neue Sitzgruppe. (wpa)

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