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Veranstaltung

Schnäppchenjäger kauften in Furth ein

Der neu gegründeten Verein Stadtmarketing Furth im Wald organisierte eine Auktion. Diese fand großen Anklang.
Von Christina Schweitzer

Erwin Schmid aus Stachesried nutzte die Chance und ergatterte den Opel Corsa vom Autohaus Mühlbauer zum Listenpreis.Foto: Schweitzer
Erwin Schmid aus Stachesried nutzte die Chance und ergatterte den Opel Corsa vom Autohaus Mühlbauer zum Listenpreis.Foto: Schweitzer

Furth im Wald.Schnäppchen machen und ein Einkaufserlebnis der besonderen Art – das war es, das viele Besucherinnen und Besucher am Sonntagvormittag zum Stadtplatz in Furth im Wald zog. Der Verein Stadtmarketing Furth im Wald unter der Vorstandschaft von Anna Igl und Matthias Moritz hat bereits im Vorfeld mit 45 000 Flyern und über 40 Werbespots auch über die Stadt- und Landkreisgrenzen hinaus diese neue Aktion beworben.

Die Gegenstände der Auktion können als Spiegelbild der Further Handelswelt gesehen werden. Es wird gezeigt, dass nicht nur Dienstleister oder Gewerbetreibende, sondern auch Handwerker in der Grenzstadt tolle Sachen zustandebringen. Auch sprach Anna Igl im gleichen Atemzug von der ersten Auktion und einer einmaligen Chance. Zum Ersteigern gab es zahlreiche Produkte und Dienstleistungen, die von der Further Geschäftswelt zur Verfügung gestellt wurden. Dabei war sowohl etwas für den kleinen als auch für den großen Geldbeutel dabei. Außerdem waren die Schnäppchen für alle Altersgruppen und bunt gemischt: Von Jung bis Alt konnte sich jeder über ein Angebot freuen.

Zwei Profi-Versteigerer

Viele Besucherinnen und Besucher hat es trotz der kühlen Witterung auf den Stadtplatz gezogen, um der ersten Auktion des Vereins Stadtmarketing Furth im Wald e.V. beizuwohnen und vielleicht das ein oder andere Schnäppchen zu schlagen. Foto: Schweitzer
Viele Besucherinnen und Besucher hat es trotz der kühlen Witterung auf den Stadtplatz gezogen, um der ersten Auktion des Vereins Stadtmarketing Furth im Wald e.V. beizuwohnen und vielleicht das ein oder andere Schnäppchen zu schlagen. Foto: Schweitzer

Nach einer kurzen Begrüßung durch Anna Igl, bei der sie vor allem noch dem Sponsor, der Sparkasse im Landkreis Cham, dankte, führten die extra aus Regensburg angereisten Auktionatoren – Klaus Keup und Philipp Weckmann – alle Versteigerungsbedingungen auf. Dazu zählt, dass sowohl die Verkündung und die Beschreibung der Produkte bereits im Vorhinein erfolgt sind. Außerdem konnte man sich die Auktionsgegenstände bereits im Vorfeld ansehen. Auf den ausgerufenen Auktionspreis erfolgt kein Aufgeld, was wiederum bedeutet, dass der Zuschlagspreis dem kompletten Kaufpreis einschließlich der Mehrwertsteuer entspricht. Ein Zuschlag zu einem Auktionsgegenstand wird nach dem dreimaligen Aufruf des Gebotes erteilt und verpflichtet gleichzeitig zur Abnahme von diesem. Die Auktionsangebote werden in Zehn-Prozent-Schritten bis 500 Euro hochgehandelt und danach nach dem jeweiligen Angebot beurteilt.

Auch das heurige Ritterpaar der Drachenstichfestspiele, Tina Pohmer und Andreas Scheuer, hat sich pünktlich zur Auktion am Further Stadtplatz eingefunden, um dem Spektakel beizuwohnen. Sie mischten sich in der Repräsentationskleidung unters Volk. Foto: Schweitzer
Auch das heurige Ritterpaar der Drachenstichfestspiele, Tina Pohmer und Andreas Scheuer, hat sich pünktlich zur Auktion am Further Stadtplatz eingefunden, um dem Spektakel beizuwohnen. Sie mischten sich in der Repräsentationskleidung unters Volk. Foto: Schweitzer

Kaum hatte die Auktion gestartet, waren auch schon die ersten Angebote an die Interessenten versteigert. Gerade bei den Angeboten von verschiedenen Gastronomen, wie zum Beispiel auch das Aufwiegen der Nudelsumme nach dem Körpergewicht des Steigernden, lieferten sich die Anwesenden teilweise richtige Duelle. Kaum hatte einer ein Angebot abgegeben, schoss die Hand seines Kontrahenten in die Höhe, um selbst ein besseres Gebot abzugeben. Somit wurde teilweise auch der Ausgangspreis stark in die Höhe getrieben. Doch nichtsdestotrotz waren sich wohl alle Besucher am Ende einig, dass sie ein Schnäppchen geschlagen hätten.

Die beiden Auktionatoren aus Regensburg: Klaus Keup und Philipp Weckmann. Sie führen auch in der Grenzstadt ihr Amt gewissenhaft und ruhig aus und bringen die angebotenen Auktionsgegenstände gekonnt an den Mann. Foto: Schweitzer
Die beiden Auktionatoren aus Regensburg: Klaus Keup und Philipp Weckmann. Sie führen auch in der Grenzstadt ihr Amt gewissenhaft und ruhig aus und bringen die angebotenen Auktionsgegenstände gekonnt an den Mann. Foto: Schweitzer

Allen voran Erwin Schmid aus Stachesried. Er hatte vor, den Opel Corsa vom Autohaus Mühlbauer zu ersteigern und konnte diesen Vorsatz sogar zum Listenpreis von 13500 Euro erlangen.

Generell waren Publikum und dessen Intentionen breitgefächert: vom vorsätzlichen Kauf sowie dem Spontankauf eines Eimers Acrylfarbe und der dazugehörigen Utensilien oder einer Kaffeemaschine war alles mit dabei. Die Produkte, die nicht gleich im ersten Zyklus versteigert werden konnten, wurden dann jeweils am Ende der Auktionen erneut vorgestellt.

Weitere A(u)ktionen folgen

Die Besucherinnen und Besucher hatten sichtlich Spaß beim Ersteigern verschiedenster Produkte. Besonders hoch im Kurs waren die Angebote der Gastronomie, wie zum Beispiel vom Cafe VIP das Schweinshaxenessen für zehn Personen. Foto: Schweitzer
Die Besucherinnen und Besucher hatten sichtlich Spaß beim Ersteigern verschiedenster Produkte. Besonders hoch im Kurs waren die Angebote der Gastronomie, wie zum Beispiel vom Cafe VIP das Schweinshaxenessen für zehn Personen. Foto: Schweitzer

Doch zum Schluss waren sich die Mitglieder des Veranstalters einig: Die Mühen der Vorbereitung haben sich gelohnt und ausgezahlt. Trotz der schlechten Witterung sind zu jedem Auktionszyklus, von dem es insgesamt drei Stück gab, jeweils um die 150 Personen erschienen. Darunter wechselte auch der Besucherstamm. Die Vorsitzende des vor kurzem ins Leben gerufenen Vereins Further Stadtmarketing freute sich in einem kurzen Gespräch vor allem über die Anteilnahme der Besucherinnen und Besucher, sowie der Further Bürger. Besonders bemerkenswert fand sie auch, dass hochpreisige Produkte ihre Abnehmer fanden. So viel ist klar: Auch in Zukunft möchte der Verein an die heutige Veranstaltung und deren Erfolg anknüpfen. So werden auch eine weitere Auktion und generell weitere Aktionen folgen. Die Mitglieder scheinen nur so vor Ideen zu sprühen und möchten den Further Einzelhandel in der Gruppe voranbringen. Sie zeigen die Vorteile des stationären Handels gegenüber Online-Plattformen und möchten dazu beitragen, die Kaufkraft im Ort zu halten, kurzum ein Erfolgserlebnis beim Einkaufen schaffen.

Neben der Versteigerung fand auch ein verkaufsoffener Sonntag statt, bei dem alle Further Geschäfte bis 17 Uhr ihre Ladentüren für die Wochenendeinkäufer geöffnet hatten. Außerdem ergänzte sich die Aktion wunderbar mit der Further Messe.

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