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Aktion

Schöne Weihnacht auf Further Waldbühne

Christkind und Nikolaus besuchten die Kinder am Tag vor dem Heiligen Abend. Beim Krippenspiel wurde es besinnlich.
Von Johann Gruber

Die Engerl wurden vom Oberengel zum Saubermachen von Stall und Krippe abkommandiert.  Fotos: Johann Gruber
Die Engerl wurden vom Oberengel zum Saubermachen von Stall und Krippe abkommandiert. Fotos: Johann Gruber

Furth im Wald.Furth im WaldZur Waldweihnacht auf der Naturbühne an der Wutzmühle hatte die Spielschar der Waldbühne am Montagabend eingeladen. Trotz Regens war die Waldbühne voller Kinder in froher Erwartung. Erfreulicherweise hörte der Regen genau zu dem Zeitpunkt auf, an dem die Kapelle „AuWe“ aus Weiding mit weihnachtlichen Klängen die Waldweihnacht auf der Waldbühne eröffnete.

Als erste betraten der heilige Nikolaus (Daniel Brandl) und Knecht Rupprecht (Patrick Schönberger) die Bühne. Sie hätten sich nicht im Kalender vertan und auch seinen Tag am 6. Dezember nicht verpennt, sagte der Nikolaus. Vielmehr seien sie gerne wie jedes Jahr auf die Waldbühne gekommen, um das Christkindl bei der Ausgabe der Geschenke zu unterstützen.

Die Heilige Nacht

Die Waldbühne-Jugendgruppe eröffnete das Programm mit dem Geschehen der Heiligen Nacht. Maria (Sarah Schreiner) und Josef (Paula Plötz) nahmen erschöpft und von der vergeblichen Herbergssuche enttäuscht auf einer hölzernen Bank Platz. Sie mussten sich damit abfinden, dass das Kind, das Maria erwartete, wohl im Stall auf die Welt kommen musste.

Aus einem Portal, über dem ein beleuchteter Stern mit einem Kometenschweif schwebte, traten Engerl hervor, die der Oberengel beauftragte, den Stall sauber zu machen, weil darin das Christkind zur Welt kommen sollte, und die Krippe mit Stroh auszulegen. Die Engerl moserten zwar etwas, machten sich aber dann doch daran, alles für die die Ankunft des Gotteskindes zu verschönern. Dann erschien der Engel des Herrn und sagte zu den sich nähernden Hirten: „Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude. Heute ist euch der Retter geboren; der Messias, der Herr. Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das in Windeln gewickelt in einer Krippe liegt.“ Und so kam es dann auch.

Hier gibt es eine Bildergalerie:

So schön war die Waldweihnacht in Furth im Wald

Aus einem sprühenden Feuerwerk betrat das Waldbühne-Christkindl (Rebecca Plötz) begleitet von einer Schar Engerl die Bühne und verkündete: „Weihnachten ist für uns alle eine be-sondere Zeit. Eine Zeit der Stille und der Besinnung, aber auch eine Zeit um bei seiner Familie zu sein und um Freunde zu treffen. Wahrscheinlich ist es genau das, was für uns alle dieses Fest so schön macht. Nicht einsam zu sein, sondern gemeinsam. Denkt in diesen Tagen an eure Familien und Freunde und lasst sie teilhaben an eurem Glück, denn verschenktes Glück ist doppeltes Glück. Mit kleinen Dingen könnt ihr die Welt verändern, denn nur wenige schaffen es, ganz große zu vollbringen. Aber das ist meinem Vater im Himmel nicht wichtig. Ihm sind die kleinen Wunder, die jeder von euch vollbringen kann, wichtig, denn viele kleine Wunder lassen diese Welt doch wunderbar werden.“

Nur noch eine Nacht und dann sei Weihnachten da, worauf sie doch schon so lange warten, tröstete das Christkind die Kinder und fuhr fort: „Doch gerade dieses Warten, die Vorfreude darauf, ist doch auch ein Teil vom schönen Weihnachtsfest. Wenn ihr morgen die Geschenke bekommt, würde es mich freuen, wenn ihr dann auch an die denkt, die nicht so viel haben wie wir.“ Die Eltern und Erwachsenen mahnte das Christkind, dass nicht nur Geschenke Kinder glücklich machen, sondern auch Zeit mit ihnen. Zeit und gute Worte seien oft das größte Geschenk.

Lob für tolles Theater

Auch Steffi Schneider, Sonja Buß und Patrick Voß von der Waldbühne-Jugend stimmten mit nachdenklich machenden Texten auf das Weihnachtsfest ein. Zu Ihnen gesellte sich Bürgermeister Sandro Bauer, der die Waldbühne-Spielschar für die besinnliche Waldweihnacht und ihre tollen Theater lobte.

Zum gemeinsam gesungenen „Stille Nacht, Heilige Nacht“ zündeten alle die Wunderkerzen an, die sie zur Begrüßung erhalten hatten. Anschließend bekamen die Kinder vom Christkind und vom Nikolaus Geschenke und durften sich mit ihnen fotografieren lassen. Unter den Besuchern war auch Familie Bartl aus Döbersing, die seit mehr als 30 Jahren Dauergast bei der Waldweihnacht und den Aufführungen der Waldbühne-Spielschar ist. Heuer war die Familie mit Urenkel Oliver, Enkelin Michaela, Oma Petra und Uroma Helga gleich mit vier Generationen vertreten. Spielleiter Max Schmatz wünschte allen frohe Weihnachten. (fer)

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