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Schorndorfer Burschen feiern Abschluss

Von gigantisch über unerreichbar bis hin zu traumhaft: Schorndorfer Burschen und ihre Gäste schwelgen in Superlativen.

  • Die Festkinder waren beim Danken als erstes an der Reihe.Fotos: csa
  • Patenbraut Nicole Schinabeck sang „Mia kemma imma wieda zam“.
  • Festbraut, Festmutter und Schirmherrn
  • Zahltag: Die Taferlbuam des Burschenvereins erhielten Bares.
  • Der Festausschuss des Burschenvereins hatte sich den Dank im besonderen Maße verdient.
  • Die drei Festleiter Martin Mandl, Martin Bauer und Dominik Bock
  • Die Festdamen Veronika Luger, Lea Schmidbauer und Karin Bauer
  • Der Katholische Burschenverein Wiesenfelden als Pate
  • Die nächste Burschengeneration steht schon in den Startlöchern.
  • Der Ehrenpatenverein „Beistoi“ mit Patenbraut Nicole Hirtreiter
  • Die Fahnenträger, eingerahmt von den Fahnenbegleiterinnen
  • Festbraut Katharina Piendl und Festmutter Antonia Schmidbauer

Schorndorf.„Gigantisch“, „traumhaft“, „alle Rekorde übertroffen“, „unerreichbare Maßstäbe gesetzt“, „ein Mega-Fest“, „das war ein Volksfest“... Geradezu in Superlativen sprachen die Redner bei ihren Resümees zum 25. Gründungsfest des Burschenvereins Schorndorf.

Mit der Abschlussfeier am Dienstagabend in der Stockarena des SSV Schorndorf schlug der Burschenverein das letzte Kapitel zu einem grandiosen Geburtstagsjubiläum auf. Im Vorfeld holte der Festverein mit der „Schorndorfer Blechmuse“ nochmals alle Ehrenamtsträger, Festdamen, Festkinder sowie die beiden Patenverein aus Wiesenfelden und Beistoi vom Dorfplatz ab und gemeinsam wurde zum Sportgelände gezogen.

Nach einem vorzüglichen Rollbraten, zubereitet und aufgetischt von der Festküche Schedlbauer aus Denkzell, trat zunächst 1. Vorsitzender Martin Mandl ans Mikrofon: „Wir hatten schon beim Fest vier Tage lang eine volle Hütte und heute ist auch zum Abschluss die Halle wieder voll“. Die Zahlen allein würden für sich sprechen, so Mandl. Dieser großartige Erfolg wäre ohne den Zusammenhalt und die Mitarbeit aller Jung- und Altburschen sowie vieler weiterer Helfer und Vereine nicht möglich gewesen. „Die Freundschaft mit unseren Patenvereinen Wiesenfelden und Beistoi ist herausragend und einzigartig“, so Mandl weiter.

„Beim Fest selber haben wir an den vier Tagen der Musik den Vortritt gelassen und uns mit Dank zurückgehalten“, so Festleiter Martin Bauer, „heute aber ist es Zeit, im Einzelnen zu danken“. Mit direkt am Festplatz betroffenen Anwohnern, Ortsbewohnerschaft für das Schmücken der Häuser entlang der Umzüge, Geistlichkeit, Vereinen (Schänke, Zeltwache, Dekoration), Feuerwehren (Verkehrssicherung), Landratsamt, Gemeinde und Bauhof, Firmen und Gönner (kostenloses Material und Gerätschaften) oder Eigentümern der Parkplätze bzw. des Festplatzes (Alois Schichtl) können an dieser Stelle nur einige beispielhaft genannt.

„Der Schorndorfer Festplatz war eine Augenweide“, so Gemeindeoberhaupt Max Schmaderer, „das war wie auf der Wiesn“. Die ganze Region spreche noch heute von diesem Burschenfest, „ihr habt damit wahrscheinlich unerreichbare Maßstäbe gesetzt“. Ob bei Verzehr an Essen und Getränken oder bei der Besucheranzahl, überall seien Rekorde erzielt worden.

Als Geheimnis des Erfolgs nannte Schmaderer den Zusammenhalt von Jung und Alt, nur gemeinsam lasse sich etwas bewegen. „Als Bürgermeister ist man stolz und dankbar, solche jungen und tatkräftigen Burschen zu sehen und zu erleben“. Dieses Fest werde ganz Schorndorf in ewiger Erinnerung bleiben.

Patrick Hecht vom Ehrenpatenverein Beistoi sagte: „Das war ein brutal spektakuläres Fest, einfach der Wahnsinn“. Der Dank galt der Ehrenpatenbraut Nicole Hirtreiter und allen Mitgliedern für die super Beteiligung. „Danke, dass ma’s mocha ham derfa, es war a Riesengaudi“. In die gleiche Kerbe schlug 2. Vorsitzender Gerhard Schinabeck vom Patenverein KBV Wiesenfelden: „Das Burschenfest in Schorndorf war eine Sensation“. Für einen Gänsehautmoment sorgte Wiesenfeldens Patenbraut Nicole Schinabeck, die von ihr an der Gitarre begleitet ein bekanntes Lied von STS umgeschrieben hatte: „Mia kemma imma wieda zam“. Festbraut Katharina Piendl und Festmutter Antonia Schmidbauer dankten musikalisch mit Gstanzln. „Ich hätte es bereut, wenn ich es nicht gemacht hätte“, betonte Schirmherr Michael Listl aus Wiesenfelden. (csa)

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