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Kriminalität

„Schubkarrendiebe“ sollen vor Gericht

Ein Rumäne soll mit zwei Helfern rund 40 Einbrüche im Raum Furth im Wald begangen haben. Das Ziel war immer Werkzeug.
Von Evi Paleczek

Die Diebe machten bei ihren Raubzügen im Raum Furth im Wald Beute im Wert von tausenden Euro. Foto: Horst Ossinger, dpa
Die Diebe machten bei ihren Raubzügen im Raum Furth im Wald Beute im Wert von tausenden Euro. Foto: Horst Ossinger, dpa

Furth im Wald.Seit einiger Zeit hat es die Polizeiinspektion Furth im Wald mit den sogenannten „Schubkarrendieben“ zu tun, die im Gebiet zwischen Höll und Rittsteig entlang der Grenze immer wieder hochwertige Werkzeuge aus Scheunen, Schuppen und Garagen entwendeten. Insgesamt sind der Gruppe bislang mehr als 40 Fälle zuzuordnen, sagt Ludwig Kreitl, stellvertretender Leiter der Polizeiinspektion Furth im Wald, auf Nachfrage unseres Medienhauses. Die letzten Vorkommnisse ereigneten sich erst vor zwei Wochen, es fanden zwei Einbrüche in Jägershof und einer in Schafberg statt.

Man werde die Ermittlungen wohl kommende Woche abschließen, informiert Kreitl. Er meint, dass die Beweise nun ausreichen, um einen europäischen Haftbefehl gegen den hauptverdächtigen rumänischen Täter beantragen zu können. Der Mann sei mit insgesamt zwei weiteren rumänischen Helfern – aber immer nur zu zweit – im Grenzraum unterwegs gewesen, um Werkzeug zu erbeuten. Insgesamt hätten die Männer Dinge im Wert von einigen Tausend Euro erbeutet.

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