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Gymnasium

Schule trifft Beruf am Fraunhofer

13 Referenten aus unterschiedlichsten Berufsfeldern waren zu Gast am JvFG.

Dank galt den Referenten des Tages, die den Fraunhofer-Schülern aktuelle Informationen zum jeweiligen Berufsfeld gaben.  Foto: Susanne Melichar
Dank galt den Referenten des Tages, die den Fraunhofer-Schülern aktuelle Informationen zum jeweiligen Berufsfeld gaben. Foto: Susanne Melichar

Cham.Berufsorientierung soll auch am Gymnasium so früh als möglich beginnen. Den Verantwortlichen am Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium (JvFG) ist dies ein großes Anliegen. Deshalb fand für die Schüler der 9. Jahrgangsstufe ein Unterricht der ganz anderen Art statt. Unter dem Motto „Schule trifft Beruf“ standen nicht Lehrer vor ihnen, sondern Vertreter der unterschiedlichsten Berufsgruppen, um ihr Berufsfeld vorzustellen.

Im Vorfeld hatten die Neuntklässler im Unterricht im Fach Wirtschaft über Tests die Möglichkeit, ihre beruflichen Neigungen, Fähigkeiten und Wünsche zu ermitteln. Ausgehend davon konnten sie sich für zwei Referate eintragen, die sie beim Berufsorientierungsnachmittag besuchen wollten. Referenten aus 13 Bereichen standen den Schülern Rede und Antwort. Dabei reichte das Spektrum vom Lehramt, dem Bauingenieurwesen, dem Maschinenbau und der Elektronik und Mechatronik bis zu Jura, Psychologie und zur Chemie. Ebenso begehrt waren auch die Infos der Einstellungsberaterin der Polizeidirektion Regensburg, der Bundeswehr und zum Marketing mit Schwerpunkt Mediengestaltung.

Mit Begeisterung folgten die Neuntklässler den Demonstrationen eines Architekten zur Erstellung von Gebäuden sowie den praktischen Übungen im Bereich Wirtschaftsinformatik. Pulsmessen, das Abhorchen mit einem Stethoskop und die Vorgehensweise bei Einlieferung eines Patienten konnten unter Anleitung eines Arztes direkt am Mitschüler erprobt werden.

Im Deutschunterricht werden die Schüler auf die Bewerbung vorbereitet, um sich z. B. zu einem Schnupperpraktikum zu bewerben oder zu einem verpflichtenden Betriebspraktikum am Ende des Schuljahres.

Der Berater für Berufsorientierung an der Agentur für Arbeit in Cham, Wolfgang Kürzinger, brachte den Schülern vor allem die Vorteile des Abiturs nahe, öffnet dieses doch im Grunde alle Türen für die Berufswelt. Er informierte über die Möglichkeiten, sich bei ihm Auskunft zu holen. (cfg)

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