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Politik

Sebastian Meier führt die SPD

Bei der Jahresversammlung wurde der Landratskandidat als Ortsvereinschef bestätigt. Renate Hecht will in die Stichwahl.
Jakob Moro

Die Vorstandschaft des SPD-Ortsvereins Roding mit Sebastian Meier (r.) an der Spitze blickt zuversichtlich in Zukunft.  Foto: Moro
Die Vorstandschaft des SPD-Ortsvereins Roding mit Sebastian Meier (r.) an der Spitze blickt zuversichtlich in Zukunft. Foto: Moro

Roding.„Ich habe es gerne gemacht. Für mich war es eine Ehre, für das Bürgermeisteramt zu kandidieren. Ich wünsche mir, dass ich in die Stichwahl komme. Ich würde mich freuen“, sagte die SPD-Kandidatin Renate Hecht und ließ die vergangenen Monate und Wochen Revue passieren. Vorsitzender Sebastian Meier, der für das Amt des Landrates kandidiert, sieht den Kommunalwahlen am Sonntag zuversichtlich entgegen und dankte allen, die ihn unterstützten und für einen „stimmungsvollen Wahlkampf“ sorgten.

„Renate, Du hast Dich gut geschlagen, Danke“, sagte Meier an die Adresse von Renate Hecht. Anton Hecht fasste zusammen: „Wir waren ein super Team. Es war überall ein großer Zusammenhalt zu spüren. Ich denke, wir sind bei der Bevölkerung gut angekommen. Unsere Kandidaten haben Stehvermögen bewiesen.“

Trotz Coronavirus trafen sich am Mittwoch die Mitglieder des SPD-Ortsvereins zur Mitgliederversammlung beim Wastlwirt in Trasching, wählten einen neuen Vorstand und die Delegierten. Sie ließen die vergangenen zwei Jahre mit Bezirks- und Landtagswahlen, Europawahl sowie den Kommunalwahlkampf 2020 Revue passieren. Landratskandidat Sebastian Meier und Bürgermeisterkandidatin Renate Hecht informierten über die vielen Veranstaltungen und Versammlungen, zu der die SPD Roding einlud.

Was der SPD am Herzen liegt

Ferner nutzten die Mitglieder die Gelegenheit, zu diskutieren. Unter anderem liegen der SPD am Herzen die Stärkung des Industriestandortes Roding, der weitere Ausbau der Infrastruktur, die Neubelebung der Innenstadt, der Breitbandausbau im Stadtgebiet, der demografische Wandel, der Haushalt ohne Neuverschuldung, die Förderung der Ortsteile, die sozialen Einrichtungen/Kirchen, der Umweltschutz, die Förderung der Vereine.

Renate Hecht, seit 2012 im Stadtrat, ging auf die Arbeit der vergangenen acht Jahre ein und sagte u.a.: „Wir waren aktiv, brachten Anregungen und Vorschläge ein. Mir und Sebastian war es stets wichtig, auch die Ortsteile Rodings mit einzubinden.“ Die Veranstaltungen im Wahlkampf begannen mit der Besichtigung der Petermühle. Hecht weiter: „Wir holten uns Informationen in Neubäu bei der Feuerwehr und im Waldkindergarten. Wir besuchten die Feuerwache in Altenkreith, waren in Fronau, machten einen Rundgang durch die neuen Baugebiete in Strahlfeld.“ Die Strahlfelder waren sehr kritisch. Hecht zog daraus Lehren: „Man sollte die Bürger vor solchen Entscheidungen wie bei den Baugebieten mit einbeziehen.“ Die Stadträtin weiter: „Wir besuchten Obertrübenbach, luden dort zum Weißwurstfrühstück ein. Wertvolle Informationen über den öffentlichen Nahverkehr erhielten wir bei der Besichtigung der Rodinger Verkehrsbetriebe. Der Infostand bei der Norma war gut besucht, ebenso die Bayerwald-Wäscherei und viele mehr. Überall dort, wie auch in Trasching, stießen wir auf Zuspruch und erhielten wertvolle Informationen für unsere künftige Stadtratsarbeit.“ Hecht: „Es hat Spaß gemacht.“

Daseinsvorsorge wichtig

Sebastian Meier ging kurz auf Themen und Sorgen der Bevölkerung des gesamten Landkreises ein. Die „Daseinsvorsorge“ werde das wichtigste Thema in den nächsten Jahren sein. Während im östlichen Landkreis die Bevölkerung abnimmt und die älteren Leute Sorge haben, wie es weitergeht, hätten wir im westlichen Landkreis eine positive Bevölkerungsentwicklung.

In Roding müssten wir uns um bezahlbare Wohnungen kümmern für Senioren und für Leute, die auf dem freien Wohnungsmarkt keine bezahlbaren Wohnungen mehr finden. „Wir werden uns auch um die Pflege unserer Mitbürger kümmern müssen“, so Meier. Und weiter: „Die Menschen haben Angst vor der Zukunft. Wir müssen gleichwertige Lebensbedingungen im ganzen Landkreis schaffen.“

Neuwahlen

  • Kassierin:

    Helga Mehltretter; Revisoren: Jutta Redlich, Anton Hecht

  • Schriftführer:

    Thorsten Schmid

  • Weitere Posten:

    Organisationsleiter: Josef Berger; Beisitzer: Eduard Schmid und Walter Großmann; Delegierte für den Unterbezirkstag: Jutta Redlich, Ersatz: Walter Großmann; Delegierte für die Kreiskonferenz: Renate Hecht, Sebastian Meier, Eduard Schmid, Ersatz: Maria Krackler und Josef Berger. (rjm)

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