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Soziales

Sechs Bufdis beim BRK verabschiedet

Sonja Urban, Lisa Beier, Kristina Voith, Lea Lehner, Moritz Blab und Matthias Heimann können das Jahr „nur weiterempfehlen“.
von Karl Pfeilschifter

BRK-Rettungsdienstleiter Michael Daiminger ist voll des Lobes über die scheidenden Bufdis Moritz Blab, Lea Lehner, Kristina Voith, Marie-Lisa Beier, Matthias Heimann und Sonja Urban (v. l.). Foto: Karl Pfeilschifter
BRK-Rettungsdienstleiter Michael Daiminger ist voll des Lobes über die scheidenden Bufdis Moritz Blab, Lea Lehner, Kristina Voith, Marie-Lisa Beier, Matthias Heimann und Sonja Urban (v. l.). Foto: Karl Pfeilschifter

Cham.Für sechs junge Leute ist in den vergangenen Tagen ein Jahr Freiwilligendienst beim Rettungsdienst des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) zu Ende gegangen. Die vier Damen und zwei Herren waren sich einig, in diesem Jahr viel soziale Kompetenz erworben zu haben. „Wir würden es wieder machen“, so der einstimmige Tenor von Sonja Urban, Lisa Beier, Kristina Voith, Lea Lehner, Moritz Blab und Matthias Heimann. „So ein Bufdi-Jahr können wir nur weiterempfehlen.“

Einige der vier jungen Damen und zwei Burschen, die im vergangenen Jahr ihren Schulabschluss bzw. das Abitur bestanden, waren sich über ihre Berufs- bzw. Studienwahl im Unklaren gewesen. Der Dienst beim BRK-Rettungsdienst half den jungen Leuten bei ihrer Berufsfindung. Fünf von ihnen hat es so gut gefallen, dass sie beim Rettungsdienst bleiben wollen und die Ausbildung zum Notfallsanitäter anstreben. Auch für die künftige Medizinstudentin Lea Lehner war das eine Jahr beim Rettungsdienst sehr lehrreich.

Alle Sechs waren sich zum Schluss ihres Dienstes einig, in diesem „Bufdi-Jahr“ viel soziale Kompetenz erworben zu haben. Beim BRK-Rettungsdienst wurde es nie langweilig, denn jeden Tag haben sie neue Herausforderungen erlebt. Alle Sechs haben auch den Lehrgang zum Rettungsdiensthelfer erfolgreich abgeschlossen.

„Da ich nicht wusste, was ich nach meiner Schulzeit machen sollte, war der Bundesfreiwilligendienst perfekt für mich. Ich wollte immer was Soziales machen und das Bufdi-Jahr war dafür ideal. Ich würde es jederzeit wieder machen“, so das Fazit eines der beiden Herren, und eine der jungen Damen meinte: „Mir gefällt es sehr gut, da die Arbeit sehr abwechslungsreich und vielseitig ist. Auch die hilfsbereiten Kollegen finden immer wieder Erwähnung ebenso, dass die Arbeit der Retter von den meisten Mitbürgern geschätzt und gewürdigt wird. Aber auch mit nörgelnden und grantigen Patienten müsse man sich auseinandersetzten, was zur Lebenserfahrung beitrage.

Voll des Lobes über die Mitarbeit der jungen Kollegen waren Rettungsdienstleiter Michael Daiminger und sein Vertreter Dominik Lommer. Beide sicherten allen Sechs auf dem weiteren Weg ihrer Ausbildung zum Notfallsanitäter beziehungsweise zur Medizinerin weiterhin ihre volle Unterstützung zu.

Gut zu wissen

  • Einführung:

    Der BFD wurde von der Bundesregierung als Reaktion auf die Aussetzung der Wehrpflicht 2011 und damit auch des Zivildienstes geschaffen. (Wikipedia)

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