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Feuerwehr

Segen für den neuen FFW-Anhänger

Die Feuerwehr Fahnersdorf/Hermannsbrunn feierte die Übernahme des Tragkraftspritzenanhängers mit einem großen Fest.

  • Pfarrer Alexander Dyadychenko segnete den neu beschafften Tragkraftspritzenanhänger (TSA) der FFW Fahnersdorf/Hermannsbrunn. Fotos: wsk
  • Im Kirchenzug ging es zum Festgottesdienst.
  • Mit einem Handschlag wurde die Übergabe des Anhängers besiegelt.
  • Der Geistliche feierte mit der großen Gemeinde die Festmesse.

Rötz.Bei der Dorfgemeinschaft Fahnersdorf/Hermannsbrunn ist es Tradition, zum Johannistag (24. Juni) die Ortskirchweih mit Aufstellen des Kirwabaumes und einem Dorffest zu feiern. Mit der Segnung des neubeschafften Tragkraftspritzenanhängers (TSA) der FFW Fahnersdorf/Hermannsbrunn am vergangenen Sonntag, dem Namensfest Johannes des Täufers, erfuhr das alljährliche Ereignis heuer eine besondere Note.

In den vergangenen Tagen waren die Floriansjünger und Ortsbewohner sehr eifrig mit den Vorbereitungen des festlichen Anlasses beschäftigt. Nach dem Eintreffen der Vereinsabordnungen aus dem Gemeindegebiet Rötz und den Nachbarorten, den Vertretern der politischen Gemeinde und der Kreisfeuerwehrführung auf dem Festgelände begleitete die Blaskapelle St. Nikolaus Heinrichskirchen den Kirchenzug zum Festgottesdienst unter freiem Himmel bei der Dorfkapelle.

„Der Mut anderen zu helfen“

Pfarrer Alexander Dyadychenko zeigte sich bei der Begrüßung der großen mitfeiernden Gemeinde erstaunt darüber, was in einem kleinen Dorf wie Fahnersdorf „abgeht“. „Am heutigen Tag“, so der Geistliche, „haben wir dreifach Grund zum Feiern: das Feuerwehrfest, den Sieg der deutschen Fußballer bei der Weltmeisterschaft und das Namensfest Johannes des Täufers“. Von ihm, dem Wegbereiter Jesu Christi, könnten wir Menschen viel lernen, besonders, mit welchem Mut er für die Wahrheit eingetreten ist und sich für andere Menschen eingesetzt hat.

„Haben auch wir Mut nach vorne zu blicken, neue Wege zu gehen und den Mitmenschen in Not und Gefahr zur Seite zu stehen?“, fragte Pfarrer Dyadychenko. Und bezogen auf den Dienst der Feuerwehr könnte die Frage lauten: „Sind wir bereit für Übungen und Einsätze, bereit sich zu engagieren?“ Eine positive Antwort darauf gebe die Ortsfeuerwehr, die in jeder Hinsicht mit Mut vorangeht und sich immer wieder neuen Herausforderungen stellt. Am Schluss des Gottesdienstes erteilte Pfarrer Dyadychenko dem neubeschafften Tragkraftspritzenanhängers den kirchlichen Segen. Anschließend wünschte FFW-Vorsitzender Michael Dirscherl jun. zunächst den Namenstagskindern am Johannifesttag alles Gute und bedankte sich beim Pfarrer für die Zelebration sowie bei der Blaskapelle St. Nikolaus für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes. Sein besonderer Gruß galt Bürgermeister Ludwig Reger mit seinen beiden Stellvertretern und den Mitgliedern des Stadtrates sowie der nahezu vollständig anwesenden Kreisfeuerwehrführung mit KBR Michael Stahl, KBI Norbert Auerbeck und KBM Michael Sturm an der Spitze.

„Zur Sicherstellung der Einsätze bei den Feuerwehren ist neben den aktiven Männern, Frauen und Jugendlichen vor allem die Verbesserung der technischen Rahmenbedingungen unverzichtbar“, stellte Bürgermeister Reger fest. Mit der Überstellung des gebrauchten TSA sei die Ortsfeuerwehr wieder gut aufgestellt. Die Beschaffung habe sich zunächst als sehr schwierig erwiesen. Schließlich war es jedoch „wie ein Sechser im Lotto“, den bei der FFW Madlow in Cottbus nur wenig eingesetzten Anhänger zum Preis von 15 000 Euro zu erwerben. Der Neupreis liege bei 82 000 Euro.

KBR Stahl: „absolut notwendig“

Bürgermeister Reger dankte allen, die diese Investition möglich machten, besonders KBR Michael Stahl, dem Rötzer Stadtrat für die Bewilligung der Haushaltsmittel und der FFW Fahnersdorf/Hermannsbrunn für die Unterstützung und den eigengeleisteten Aufwand bei der Einrichtung des Anhängers. Ein Handschlag des Stadtoberhauptes mit 1. Kommandant Johann Fischer und 1. Vorstand Michael Dirscherl jun. besiegelte sodann die offizielle Übergabe des TSA an die Ortsfeuerwehr.

Kreisbrandrat Michael Stahl bezeichnete die Anschaffung des TSA als absolute Notwendigkeit. „In den Feuerwehren braucht es eine funktionierende Ausrüstung“, sagte er. Den Aktiven der Ortswehr wünschte er weiter viel Mut für den Einsatz im Ehrenamt. Der Stadt Rötz dankte er für die stete Unterstützung ihrer Feuerwehren.

Im Anschluss war im Festzelt Gelegenheit zum Mittagessen mit der Blaskapelle St. Nikolaus. Nachmittags verwöhnten Kaffee und Kuchen die Festbesucher. Am Abend konnte Vorstand Michael Dirscherl jun. zum Festausklang mit der Blaskapelle Döfering im vollbesetzten Zelt wiederum zahlreiche Vereinsabordnungen, Bürgermeister Ludwig Reger und Kreisbrandmeister Michael Sturm begrüßen. (wsk)

Kreisbrandrat Michael Stahl: „Die Anschaffung des TSA ist eine absolute Notwendigkeit. In den Feuerwehren braucht es eine funktionierende Ausrüstung.“

Bürgermeister Ludwig Reger: „Zur Sicherstellung der Einsätze bei den Feuerwehren ist neben den aktiven Männern, Frauen und Jugendlichen vor allem die Verbesserung der technischen Rahmenbedingungen unverzichtbar.“

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