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Seine Lebensgeschichte prägte das Jubiläum

Zum 65. Geburtstag bekam Josef Daschner seine Biografie geschenkt. Die Muckl-G’schichten sorgten für gute Unterhaltung.

Josef Daschner im Kreise seine Familie, Freunde und Gratulanten vorm„Alten Haus“ in Geigant. Foto: wfl
Josef Daschner im Kreise seine Familie, Freunde und Gratulanten vorm„Alten Haus“ in Geigant. Foto: wfl

Waldmünchen.Muckl-G’schichten ist eine Biografie über das Leben des jungen und junggebliebenen Josef Daschner aus Geigant. Liebevoll im Stile von Peter Rosegger zusammengestellt von seiner Familie anlässlich seines 65-zigsten Wiegenfestes. Zu hören bekamen diese Vita die zahlreichen Gratulanten bei dessen Geburtstagsfeier im „Alten Haus“ in Geigant.

Neben der Familie und Freunden waren das der Sportverein Geigant mit Abordnungen der Abteilungen Fußballer, Altherrenmannschaft, Wubsa und Singkreis, die FFW Geigant, die RuKK Geigant, die Skilehrer der BSJ Kreis Cham und die Cerchov-Wanderfreunde. So durfte die Mutter vom Sepp am 16. April 1953 schon ausnahmsweise früher vom Feld zurück (weil ihr nicht gut war). Die Oma hat zu seiner Geburt extra im Hof an Kessel für heißes Wasser geschürt, da die Nachbarin, die zur Geburt beistand, dieses brauchte.

Bei seiner Einschulung stellte Daschner schnell fest, warum die 1. Klasse auch Taferlklasse genannt wird. Weil nach der Schule viel gerauft wurde und die Schiefertafeln nicht dafür gebaut waren, hat er viele davon gebraucht. Seine erste Erfahrung mit Strom hat der Sepp schon im Vorschulalter gemacht. Er baute eine Elektrofalle für die Ratten, in die er prompt selbst tappte. Das hielt ihn aber nicht davon ab, das Elektrohandwerk von der Pike auf zu erlernen und mit dem Meisterbrief abzuschließen. Als neuer Meister meldete er seinen eigenen Betrieb an.

Es folgten Baustellen, wie etwa beim Flughafen in Erding oder Staatsaufträge für die französische, italienische und deutsche Botschaft in Prag (1985 bis 1988). Da beruflich alles ins Laufen gekommen war, wurde es langsam Zeit, sich um das Private zu kümmern. Hier trat zuerst noch der Hias in sein Leben. Die Coletta, hübsch und fleißig dazu, war aber der Glücksgriff für ihn, wie gemacht zum heiraten.

Im Zwei-Jahres-Rhythmus sind seine drei Mädels gekommen. Als geselliger Mensch ist der Muckl-Sepp natürlich seit Jahrzehnten bei obigen Vereinen Mitglied. Dazu war er jahrelang bei den „Ritterschützen“ aktiv und gehörte dem „Schlumpf-Club“ von der Gründung bis zur Auflösung an. Mitgliedschaft beim OGV ist selbstverständlich. So war es kein Wunder, dass bei der Jubelfeier der Saal im „Alten Haus“ aus allen Nähten platzte. (wfl)

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