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Seit 50 Jahren den Wald erleben

Ein gutes Dutzend Studenten steht im Frühjahr 2019 mitten im Wald.

Der Nationalpark betreibt seit 2002 auch das Wildniscamp am Falkenstein, wo Kinder der Natur ganz nah kommen können.  Foto: Johannes Haslinger
Der Nationalpark betreibt seit 2002 auch das Wildniscamp am Falkenstein, wo Kinder der Natur ganz nah kommen können. Foto: Johannes Haslinger

Viechtach.Sie hören Lukas Laux zu. Er ist seit 1989 Umweltbildungsreferent des Nationalparks. Sein Ziel: Junge Menschen für die Natur begeistern. Auch 2020 hätte das einwöchige Seminar stattfinden sollen. Wie so vieles wurde es Opfer der Corona-Pandemie. Trotzdem zieht das Schutzgebiet derzeit Jubiläumsbilanz. Als erster deutscher Nationalpark überhaupt wird es heuer 50 Jahre alt. Fast genauso lang wird dort Umweltbildung betrieben. In den Anfangsjahren arbeiteten die Gruppen viel, bauten Wege oder pflanzten Bäume. Anfang der 1990er Jahre begann dann das Walderleben. „Wir haben fortan versucht, sinnliche und experimentelle Ansätze zu verfolgen“, so Laux. „Zunächst wurden wir dafür belächelt, später hat sich diese Methode nicht nur deutschlandweit durchgesetzt.“ Ziele für die Zukunft sind, das „umweltpädagogische Niveau“ zu halten, sagt Nationalparkleiter Leibl. Zudem sind Partnerschaften mit Nachbarländern geplant.

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