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Ausflug

Senioren tauchten in die Welt des Tees ein

Familienbetrieb in der Oberpfalz veredelt Kräuter aus aller Welt.
Hermann Schropp

Die Chamerauer „Teegenießer“ beim Vortrag über Teesorten und deren richtige Überbrühung mit anschließender Verköstigung Foto: Hermann Schropp
Die Chamerauer „Teegenießer“ beim Vortrag über Teesorten und deren richtige Überbrühung mit anschließender Verköstigung Foto: Hermann Schropp

Chamerau.Unter dem Motto „Gemeinsam statt einsam“ hat ein Bus mit gut gelaunten Senioren am Mittwochnachmittag einen Halbtagesausflug zu Naturmittel Biller unternommen. Organisiert wurde die Fahrt vom Seniorenbeirat der Pfarrei unter Leitung von Martha Weindl, Maria Wittmann und Maria Wanninger. Der Duft von fernöstlicher Exotik, orientalischem Gewürzbasar und Hamburger Speicherstadt strömte den Senioren beim Betreten des Ladens entgegen, als die Ausflügler die Naturmittel- und Teefabrik Biller am Ortsrand von Schnaittenbach (Landkreis Amberg-Sulzbach) betraten. In dem seit 35 Jahren bestehenden Familienbetrieb entstehen tausend Teemischungen, Bonbons, Likörzusätze, Frucht-und Kräuteraufstriche und neuerdings auch Risotto-Gerichte. Auf dem Teemarkt haben die Oberpfälzer sogar das europaweit größte Angebot im Handel. Kathrin Noth von der Betriebsleitung begrüßte die Gäste und lud zu einem Rundgang durch die Fabrik- und Lagerhallen ein. In dem kleinen Familienbetrieb werden unter dem Motto „Kraft und Vitalität aus der Natur“ gesunde Erzeugnisse produziert. 30 Mitarbeiter sorgen dafür, dass Qualität und Sortiment aus der Oberpfälzer Teefabrik auf dem Weltmarkt bestehen können. Denn die Biller-Brüder haben hohe Ansprüche an ihre Produkte. „Qualität bedeutet für uns: keine künstlichen Zusatz- und Geschmacksverstärker, keine künstlichen Aromen, Füllstoffe oder synthetische Farbstoffe. Und wenn Farbe, dann kommt das Grün vom Spinat oder das Rot der Roten Bete“, sagte Kathrin Noth.

Heimische Teekräuter kauft die Teefabrik konsequent bei deutschen Erzeugern. Die Rohstoffe werden dann in der Fabrik veredelt. Der Großteil der Kundschaft ist international und kommt unter anderem aus Taiwan, Schweden, Russland, Österreich und Kanada. Im Lager sind riesige Mengen an Säcken, gefüllt mit Gewürzen und Tees aus aller Welt. In einem großen Mischbehälter werden die Tees und in einem weiteren die Gewürzmischungen hergestellt, alle nach geheimen Familienrezepten. Verpackt wird von Hand.

Das Spezialthema des Nachmittags war jedoch Tee, angefangen vom Anbau bis hin zum Verzehr und der richtigen Art des Überbrühens. Kathrin Noth informierte, dass Tee an sich bei trockener Lagerung nicht kaputt werden könne und etwa drei Jahre seinen vollen Geschmack sowie seine Wirkstoffe beibehält.

Nach der Führung fand man sich zu einer kleinen Teerunde zusammen. Die Senioren probierten Getränke, Brotaufstriche, Dips und ein Fleischgericht. Im Teeladen der Billers wurden viele der angebotenen Naturprodukte erworben werden. Auf der Heimreise machten die Senioren noch einen Abstecher zum Hammersee in Bodenwöhr . Beim Jacob-Bräu ließen sie bei Bier und einer guten Brotzeit den interessanten Nachmittag ausklingen. (che)

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