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Senioren-WG ist ein Erfolg

Vorstände und Aufsichtsrat informierten über den Status Quo. Nebenkosten sollen so gering wie möglich gehalten werden.
Von Helga Brandl

Die beiden Vorstände Hans Sperl und Markus Müller (Mitte) informierten bei der Vorstands- und Aufsichtsratssitzung über den aktuellen Stand der Genossenschaft „Senioren-Wohnen eG”. Foto: Helga Brandl
Die beiden Vorstände Hans Sperl und Markus Müller (Mitte) informierten bei der Vorstands- und Aufsichtsratssitzung über den aktuellen Stand der Genossenschaft „Senioren-Wohnen eG”. Foto: Helga Brandl

Neukirchen beim Heiligen Blut.Die Marktgemeinde im Hohenbogenwinkel hat ein erstklassiges Angebot für Senioren. Neben der monatlichen Betreuungsarbeit mit themenbezogenen Treffen sowie attraktiven Ausflugsfahrten im und über den Landkreis Cham hinaus durch das fünfköpfige Seniorenbegleiter-Team mit Maria Regele, Helga Brandl, Anna Baumann, Maria Weißhart und Roswitha Rank liegt dies vor allem auch am Beratungsangebot im Pflegestützpunkt von Heidrun Sindilariu und den beiden ambulant betreuten Senioren-Wohngemeinschaften, für die die Genossenschaft „Senioren-Wohnen eG“ verantwortlich zeichnet.

Die beiden Vorstände Markus Müller und Hans Sperl informierten diese Woche bei der gemeinsamen Vorstands- und Aufsichtsratssitzung über den aktuellen Stand. Aufsichtsratsvorsitzender Sepp Berlinger begrüßte die Runde und bedankte sich eingangs bei den beiden Vorständen, die seit der Gründung der Genossenschaft im Jahr 2011 mit großem Einsatz ehrenamtlich und ohne jede Entschädigung tätig sind. „Wir können mit Recht stolz sein, wurde doch mit der Gründung der ersten Wohngemeinschaft 2012 landkreisweit Neuland betreten.“ Das Vorhaben sei vor allem durch die Unterstützung von Landrat Franz Löffler in seiner Doppelfunktion als Bezirkstagspräsident im Hinblick auf eine Kostenübernahme durch die Sozialhilfe deutlich leichter möglich gewesen.

Markt brauchte die Einrichtung

Sepp Berlinger blickte zusammen mit den Aufsichtsräten Petra Pongratz und Franz Wellisch zurück. Dem anfänglichen Kopfzerbrechen über das finanzielle Wagnis der Genossenschaft folgte schnell die Erkenntnis, dass der Markt Neukirchen b. Hl. Blut für seine Senioren unbedingt eine solche Einrichtung braucht.

Schon kurz nach der Eröffnung war die erste WG voll belegt. Nachdem darüber hinaus ständig eine Warteliste geführt wurde, beschloss die Genossenschaft 2015, eine zweite Wohn-Gemeinschaft anzugehen, die nach der Investition durch Dr. Stefan Neumeyer dann 2017 in Betrieb ging.

Eine erhebliche Aufwertung erfuhr die WG1 über der Sparkasse durch die Erweiterung des Dachgeschosses, die von Familie Pongratz als Hauseigentümer im vergangenen Jahr in enger Abstimmung mit der Genossenschaft, den Bewohnern und deren Angehörigen sowie dem Pflegedienst Windmaißer erfolgte.

Mit lobenden Worten wurde nicht nur die Leitung des Pflegedienstes, sondern auch die Arbeit des ganzen Personals anerkennend erwähnt. Die optimale Pflege und Betreuung sei neben der erstklassigen räumlichen Situation das A und O der beiden Wohngemeinschaften, war sich die Runde einig.

2019 fast durchgehend belegt

Beide Wohn-Gemeinschaften waren auch 2019 fast durchgehend belegt, informierten die beiden Vorstände und bilanzierten auch für das achte Betriebsjahr ein positives Wirtschaftsergebnis. In etlichen Besprechungen wurde die Vermietung der für jeweils zwölf Senioren konzipierten Wohn-Gemeinschaften organisiert. Darüber hinaus gab es Baustellentermine und regelmäßige Gespräche mit allen Beteiligten. Auf der Tagesordnung der Sitzung dieser Woche stand neben dem kostengünstigen Gaseinkauf der Austausch der Brandmelder in der WG1, nachdem diese die Altersgrenze erreicht haben. Überhaupt stand das Bemühen um möglichst geringe Nebenkosten für die Bewohner im Mittelpunkt der Beratungen.

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