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Kommune

Sepp Ederer will in Waffenbrunns Rathaus

Der 61-Jährige ist zum gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten der CSU und der Freien Wähler für Waffenbrunn gekürt worden.
Von Hans Schmelber

CSU Chef Georg Hiegl, Sepp Ederer und der Chef der Freien Wähler, Alois Platzer  Foto: Hans Schmelber
CSU Chef Georg Hiegl, Sepp Ederer und der Chef der Freien Wähler, Alois Platzer Foto: Hans Schmelber

Waffenbrunn.Sepp Ederer heißt der gemeinsame Kandidat für das Amt des 1. Ehrenamtlichen Bürgermeisters für die Gemeinde Waffenbrunn, für die am 15. März nächsten Jahres anstehenden Kommunalwahlen. In vielen Sitzungen, die der Nominierungsversammlung am Freitagabend im Gasthaus Hastreiter in Waffenbrunn vorausgegangen waren, hatten sich „CSU, Freie Wählerschaft und die „Freien Wähler“ Waffenbrunn zusammengefunden und festgestellt, dass man nur so eine Chance hat, den jetzigen Bürgermeister Roland Saurer aus dem Amt zu wählen. 38 Bürgerinnen und Bürger hatten sich am Freitagabend in die Nominierungsliste eingetragen und alle 38 stimmten für den vorgeschlagenen Kandidaten, ein besonderer Vertrauensbeweis.

Gemeinderat Albert Seidl eröffnete die Nominierungsversammlung und wurde gleich zum Versammlungsleiter gewählt. Er erklärte das Prozedere der Nominierung. So darf jeder Bürger nur einmal auf einer Nominierungsliste stehen und bei anderen Wahlvorschlägen nicht mehr abstimmen.

Politik

Sepp Ederer ist Bürgermeisterkandidat

CSU-Freie Wählerschaft und Freie Wähler in Waffenbrunn sprachen sich bei der Nominierung einstimmig für den 61-Jährigen aus.

Premiere für Waffenbrunn

Alois Platzer, der Vorsitzende der Freien Wähler Waffenbrunn, nannte diese Nominierungsversammlung als bisher einmalig. „So etwas hat es in Waffenbrunn bisher noch nicht gegeben, dass sich drei Wählergruppierungen auf einen Kandidaten geeinigt haben. „Aber“, so Platzer, nur so habe man 2020 eine Chance für einen anderen Bürgermeister. Dem Versammlungsleiter zur Seite gewählt wurde Herta Nothaas als Schriftführerin und Georg Hiegl als Beisitzer. Mit Peter Roider an der Spitze, Reinhold Huger als Schriftführer und Anton Seigner und Franz Gmach als Helfer wurde der Wahlausschuss gewählt.

Der Beschluss für einen gemeinsamen Kandidaten erfolgte einstimmig für Josef Ederer und dem wurde Gelegenheit gegeben sich kurz vorzustellen. Josef Ederer, oder der Sepp, wie ihn alle nennen, ist 61 Jahre alt, gelernter Zimmerermeister, ist selbstständig mit Firmen- und Wohnsitz in Rhanwalting und verheiratet.

Ein Vereinsmann

  • Vorsitz:

    Der Sepp ist Vorsitzender des Trachtenvereins Bayerwald Waffenbrunn. Er ist außerdem Mitglied bei der Feuerwehr und dem Dorfverein Rhanwalting, bei den Schloss-Schützen Waffenbrunn.

  • Gemeinderat:

    Engagiert ist er auch bei SuKK Grafenkirchen-Obernried, beim OGV Waffenbrunn und ist schon über 18 Jahre im Gemeinderat.

Mit Andrea, seiner Frau, gehören zur Familie noch vier Kinder. „Ich kandidiere, weil mir das Wohl unserer Gemeinde sehr am Herzen liegt“, versicherte Ederer den Anwesenden. „Viele Junge sind aus unserer Gemeinde schon weggezogen, auch weil sie keinen Baugrund bekommen haben. Ich möchte das ändern, die Jungen sollen sich wieder wohlfühlen bei uns“, führte Ederer weiter aus.

„Wir müssen auch wieder Dorfgemeinschaft leben“, forderte er und betonte, dass er als Mitglied im Gemeinderat miterlebt hat, was ein Bürgermeister schaffen könne und was nicht. „Ich bin ein Mensch, der nach Lösungen und Alternativen sucht. Ein ‚Geht nicht‘ gibt es nicht bei mir. Ich kann mit Mitarbeitern umgehen und kann auch eine Gemeindeverwaltung leiten und motivieren. Man muss seine Leute auch mal loben und nicht in die andere Richtung gehen. Neue Ideen und klare Linien stehen bei mir im Vordergrund. So wie bisher kann es nicht weitergehen. Wir treten auf der Stelle. Wir müssen uns bewegen und dürfen nicht stillstehen.“

Sepp Ederer bekam für seine Vorstellung viel Applaus und bedankte sich nach seiner Wahl für das entgegengebrachte Vertrauen und versicherte, dass er sich mit aller Kraft für eine erfolgreiche Zukunft der Gemeinde Waffenbrunn und für ihre Bürgerinnen und Bürger einsetzen wird.

Einstimmig nominiert

Die Wahl als solches verlief geheim mit einer Wahlkabine und sie erfolgte einstimmig für den Ederer Sepp. Albert Seidl bezeichnete es als überwältigendes Ergebnis. Einstimmig erfolgte auch die Namensnennung für die Wählergruppierung die da lautet: Freie Wähler Gemeinde Waffenbrunn, CSU, Freie Wählerschaft. Albert Seidl und Anton Seigner wurden anschließend als Vertrauenspersonen für den Wahlvorschlag bestimmt. „Es ist schön zu sehen, dass man sich wieder zusammensetzten kann und einen Kompromiss machen kann und nicht immer gegeneinander arbeitet“, sagte bei einer Wortmeldung Sebastian Wagner und sieht damit auch eine Voraussetzung, junge Menschen mehr für die Politik zu gewinnen.

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