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Politik

Sepp Schmid kandidiert erneut

Drei Listen treten im kommenden Jahr wieder gemeinsam zur Wahl an. Der jetzige Bürgermeister will wieder antreten.
Von Martina Münsterer

Sepp Schmid, Bürgermeister und Kandidat 2020 (vorne Mitte), mit den meisten Kandidaten der Liste Arrach, Haibühl, Ottenzell für 2020  Foto: Münsterer
Sepp Schmid, Bürgermeister und Kandidat 2020 (vorne Mitte), mit den meisten Kandidaten der Liste Arrach, Haibühl, Ottenzell für 2020 Foto: Münsterer

Arrach.Sechs Jahre Amtszeit gehen ihrem Ende entgegen. Am 15. März 2020 werden wieder Gemeinderat und Bürgermeister gewählt. CSU-Unabhängige Wählergemeinschaft, Parteilose Wählergemeinschaft Einigkeit und Freie Bürger hatten zur Nominierungsversammlung eingeladen. Dabei wurden die Listenkandidaten des einheitlichen, listenübergreifenden Wahlvorschlages festgesetzt und Sepp Schmid einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten gewählt.

Bürgermeister Sepp Schmid hieß 31 Anwesende im Gasthaus Klaus Achatz in Ottenzell willkommen. Dritter Bürgermeister Thomas Weber erinnerte an seine Vision von nur noch einer einzige Liste für den gesamten Gemeindebereich. Während bei vier Listen, wie es bis 2014 der Fall war, 112 Kandidaten nötig waren, seien für eine nur 28 erforderlich. Dadurch könne davon ausgegangen werden, dass nur Gemeinderatskandidaten auf der Liste stehen würden, die auch an einem Mandat interessiert seien, so Weber. Da bei nur einer Liste genau die 14 Kandidaten mit den meisten Stimmen in den Gemeinderat kämen, sei dies die demokratischste Alternative überhaupt, zumal der Wählerwille voll und ganz berücksichtigt werde. 2020 gebe es mit dem „Sainte-Lague-Schepers-Verfahren“ zwar eine neue Alternative beim Auszählen. Diese hätte bezüglich der Gemeinderatswahl 2014 in Arrach mit zwei Listen jedoch kein anderes Ergebnis als die bis dahin gültige Methode ergeben.

Die Vision habe zwar 2014 nicht ganz verwirklicht werden können, immerhin hätten sich drei Listen zusammengetan. Diese drei oben genannten Listen möchten auch 2020 an einem Strang ziehen.

Die Festlegung der Listenplätze ging reibungslos über die Bühne. Bei der dann folgenden geheimen Abstimmung wurde der Listenvorschlag mit 28 Kandidaten aus den drei Ortsteilen ebenso wie der Vorschlag mit den beiden Ersatzleuten einstimmig angenommen. Nun galt es noch, einen Bürgermeisterkandidaten zu nominieren.

70 Stunden pro Woche

Von 31 wahlberechtigten Anwesenden votierten 31 für Sepp Schmid. Versammlungsleiter Hermann Zapf informierte, dass Schmid als ehrenamtlichem Bürgermeister keine feste Wochenarbeitszeit vorgegeben sei. Dennoch sei er für Gemeinde und Bürger im Schnitt gut 70 Stunden pro Woche im Einsatz.

Schmid selbst lieferte einen groben Überblick über die zurückliegende Amtsperiode. Hinter sämtliche Ziele von 2018 könne ein Häkchen gemacht werden und obendrein sei sogar noch Weiteres geschafft worden. Den Ausbau des Internets mit Glasfaser für jedes Haus, für die Schule oder die Digitalisierung des Rathauses hob Schmid besonders hervor, ebenso die Seniorenbetreuung sowie die Einheit der BRK-Tagespflege für Senioren und Kinderbetreuung. Das Gewerbegebiet sei nach 30 Jahren endlich Realität.

So sieht die Liste aus

Weitere verwirklichte Projekte seien die Verlagerung des Rathauses ins Schulgebäude, der Fortschritt im Bereich Tourismus oder der Straßenbau. Im Bereich Verwaltung gebe es viereinhalb Beschäftigte, was unter dem vorgeschlagenen Schlüssel für eine Gemeinde dieser Größenordnung liege. Das liege daran, dass er selber viele Arbeiten übernehme, sagte Schmid.

Diese Kandidaten stehen auf der gemeinsamen Liste „CSU-Unabhängige Wählergemeinschaft, Parteilose Wählergemeinschaft Einigkeit, Freie Bürger“: 1 Josef Schmid (Ottenzell, Zwerchlüss 6a), 2 Thomas Weber (Haibühl, Sonnenweg 1), 3 Michael Stahl (Arrach, Eckstraße 26), 4 Franz Achatz (O, Hohenwarther Straße 25), Rudolf Lohberger (H, Wegenfelder Str. 35), 6 Maria Schönfeld (A, Ahornstr. 14), 7 Wolfgang Achatz (O, Talweg 17), 8 Johannes Altmann (H, Hochfeldstr. 23), 9 Josef Pfeffer (A, Riedlsteinstr. 1), 10 Stephan Hutter (O, Hohenwarther Str. 3), 11 Michael Klingseisen (H, Kolmsteiner Weg 2), 12 Franz-Xaver Aschenbrenner (A, Vogelwiese 12), 13 Christine Fischl (O, Birkenstr. 69), 14 Bernhard Moser (H, Schwarzhölzlstr. 8), 15 Michael Zellner (A, Am Anger 19), 16 Markus Kreuzer(H, Tannenweg 2), 17 Julia Pittoni (H, Sonnenweg 3), 18 Alexander Engl (A, Ahornstr. 42), 19 Anton Rank (O, Hohenwarther Str. 19),20 Johann Eckl (H, Kirchenstr. 17), 21 Franz Schmidberger (A, Ahornstr. 30), 22 Manuel Schmid (O, Birkenstr. 55), 23 Nicole Marchl (H, Tulpenweg 28), 24 Florian Gierstl (A, Mittelweg 2), 25 Matthias Pfeffer (O, Birkenstr. 43), 26 Rita Feil (H, Kolmsteiner Weg 3), 27 Alfons Silbermann (A, Eckstr. 23), 28 Martin Pinzinger (O, Hohenwarther Str. 15); Ersatzleute: 29 Thomas Fischl, (O, Birkenstr. 69), 30 Karl Heinz Brandl (O, Talweg 10)

Kein Wahlkampf

  • Zum Wohle:

    Schmid gab zu, als Mensch Fehler gemacht zu haben, versicherte allerdings, sein Möglichstes zum Wohle der Gemeinde getan zu haben und dies im Falle einer Wiederwahl weiter zu tun.

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