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Amt

Sie ist Rodings neue Jugendpflegerin

Stefanie Jakob tritt ihre Stelle am 1. Juli an. Im Treff kehrt wieder Leben ein. Eineinhalb Jahre ist er verwaist gewesen.
Von Thomas Mühlbauer

Stefanie Jakob in ihrem Reich, in den Jugendräumen im Haus der Pfarrgemeinde – sie freut sich auf die neue Herausforderung. Foto: rtn
Stefanie Jakob in ihrem Reich, in den Jugendräumen im Haus der Pfarrgemeinde – sie freut sich auf die neue Herausforderung. Foto: rtn

Roding.Die 18-monatige Suche nach einer neuen Jugendpflegerin hat für die Stadt Roding seit Beginn des Monats ein Ende. Bürgermeister Franz Reichold stellte Stefanie Jakob vor, die diese Aufgabe übernehmen wird. Stefanie Jakob stammt aus dem Landkreis Straubing-Bogen, ist 34 Jahre alt und Mutter von zwei Kindern. Sie ist studierte Sozialpädagogin und bei ihr – wie sie bei ihrer Vorstellung im Rodinger Rathaus hat wissen lassen – ist die Freude groß, nach ihrer Elternzeit nun in Roding wieder eine abwechslungsreiche Tätigkeit zu starten.

Ab jetzt bekanntwerden

Wie Bürgermeister Franz Reichold wissen ließ, wird man den Jugendtreff ab 1. Juli am Montag in der Zeit von 14 Uhr bis 17 Uhr und am Donnerstag in der Zeit von 16.30 Uhr bis 21.30 Uhr wieder öffnen. Bürgermeister Franz Reichold freute sich bei der Vorstellung sehr darüber, eine kompetente Person für diese Stelle gefunden zu haben, um das gute Angebot wieder fortführen zu können. Denn es ist nicht einfach, hier geeignete Leute zu finden. „Wir haben nicht aus Spaß den Jugendraum für eineinhalb Jahre geschlossen“, so Reichold. Stefanie Jakob wird nun versuchen, sich in Roding und sich vor allem bei den Jugendlichen bekannt zu machen, um auch in den Schulen wieder zu signalisieren, dass es seitens Stadt Roding wieder ein Angebot in Sachen Jugend gibt.

Sie sind davon überzeigt, der Jugend wieder ein tolles Angebot unterbreiten zu können (v. l.): Liane Pusl (Personalverwaltung), Bürgermeister Franz Reichold, Stefanie Jakob, Jugendbeauftragter Thomas Reger und der Amtsleiter für Bürgerdienstleistungen, Josef Köppl Foto: rtn
Sie sind davon überzeigt, der Jugend wieder ein tolles Angebot unterbreiten zu können (v. l.): Liane Pusl (Personalverwaltung), Bürgermeister Franz Reichold, Stefanie Jakob, Jugendbeauftragter Thomas Reger und der Amtsleiter für Bürgerdienstleistungen, Josef Köppl Foto: rtn

Der Jugendbeauftragte der Stadt Roding, Thomas Reger, freute sich ebenfalls bei der Vorstellung darüber, dass man nun wieder einen direkten Ansprechpartner für die Jugendleiter in den Vereinen hat. Wie Stefanie Jakob sagte, habe sie bereits einige Ideen im Kopf, doch zunächst möchte sie schauen, welche Vorschläge und Inspirationen von Seiten der Jugendlichen kommen. In Spitzenzeiten waren 50 bis 60 Jugendliche in den Jugendräumen zugegen. Bürgermeister Reichold ließ ferner zur Jugendarbeit in der Stadt Roding wissen: „Das Angebot, das wir im Jugendraum anbieten, ist eine wichtige Ergänzung zum bestehenden Programm, welches es bereits in der Stadt mit den Vereinen gibt.“ Gerade im Jugendraum habe man festgestellt, dass sich die Jugendlichen hier mehr austauschen, als an anderen Orten. Stefanie Jakob zeigte sich auch überzeugt davon, dass das Angebot, das es ab 1. Juli geben wird, bestimmt gut ankommen dürfte. Die Aktivitäten dürften sich dann sicherlich auch im sportlichen und kreativen Bereich bewegen. Doch eins ist der neuen Rodinger Jugendpflegerin auch bewusst, wie sie bei ihrer Vorstellung im Rathaus betonte: „In diesem Bereich zu arbeiten ist nicht einfach, es ist schon eine Herausforderung.“ Doch im Jugendraum, der im Obergeschoss des Pfarrheims integriert ist, haben die Jugendlichen alle Möglichkeiten, sich auszutoben.

Relaxen in der Couchecke

Von Kicker über Billard bis hin zur Spielekonsole und Internetecke gibt es für die Jugendlichen viele Möglichkeiten, ihre Freizeit zu gestalten. Und, wer es etwas entspannter mag, für den gibt es auch ein Relaxzimmer mit Couchecke und eine Küchenzeile. In den vergangenen 18 Monaten mussten die Möbel und die Ausstattung vergeblich auf ihre Benutzung warten, denn die Räume blieben verwaist. Denn es konnte einfach keine Nachfolgerin/kein Nachfolger von Sabine Rucker gefunden werden.

Mobilität im Blick

  • Möglichkeit:

    Josef Köppl von der Stadtverwaltung (als Amtsleiter Bürgerdienstleistungen) ließ wissen, dass es für die Jugendlichen gerade in den Wintermonaten wieder wichtig sei, einen Ort zu haben, wo man sich treffen kann.“

  • Beförderung:

    Für das Frühjahr des kommenden Jahres kündigte der Rodinger Bürgermeister Franz Reichold zudem an, dass man einen sogenannten Jugendbus initiieren möchte, der auch in den Ortsteilen Station macht. (rtn)

Bürgermeister Franz Reichold bekräftigt hierzu noch einmal: „Für uns war klar, dass wir die Stelle nur mit einer professionellen Kraft besetzen werden.“ Eins zum Beispiel findet man in den Räumen auch noch vor – eine Musikanlage mit Mischpult, wobei dann wieder die neuesten Hits auf und ab laufen dürften.

Nächstes Jahr ist „Zehnjähriges“

Im kommenden Jahr feiern die Räume dann sogar ein Jubiläum, das „Zehnjährige“, denn im August 2009 war der Raum eröffnet worden. Nach einer langwierigen Suche – zuvor gab es bereits Versuche im alten Bahnhofsgebäude sowie im ehemaligen Brauerei-Gasthof Greiner – entschied sich die Stadt einst, die Räume im Haus der Pfarrgemeinde am Paradeplatz anzumieten. In den Jahren von 2009 bis 2012 hatte der Diplom-Sozialpädagoge Stefan Killian den Treff geleitet. Danach übernahm Sabine Rucker. Der Rodinger Jugendtreff, den die Besucher übrigens „Flashing Lights“ getauft hatten, war in der Anfangszeit stark frequentiert.

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