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Premiere

Sie sind Vorbilder für die heutige Generation

Pfarrer Martin Schöpf würdigte die Ehejubilare. Die Pfarreiengemeinschaft veranstaltete für diese erstmals eine gemeinsame Feier.

Die Ehejubilare aus der Pfarrei Schorndorf, vorne rechts Maria und Max Schichtl aus Schorndorfsried, die seit stolzen 67 Jahren verheiratet sind; mit im Bild die Pfarrgemeinderatssprecher und Pfarrer Martin Schöpf Foto: csa
Die Ehejubilare aus der Pfarrei Schorndorf, vorne rechts Maria und Max Schichtl aus Schorndorfsried, die seit stolzen 67 Jahren verheiratet sind; mit im Bild die Pfarrgemeinderatssprecher und Pfarrer Martin Schöpf Foto: csa

Schorndorf.Die Ehejubilare, beginnend von der Silberhochzeit bis zu stolzen 67 Jahren, wurden am Samstag in der Pfarreiengemeinschaft gefeiert. In der Pfarrei Schorndorf war der Ehejubiläumsabend eine Premiere, in Michelsneukirchen wird daran schon länger festgehalten. Nun wurde in der Pfarreiengemeinschaft erstmals ein gemeinsamer Termin begangen. Der Auftakt erfolgte mit einem Gottesdienst im Zuge der Vorabendmesse in der Schorndorfer Pfarrkirche Maria Immaculata.

Pfarrgemeinderatssprecher Reinhard Obermeier freute sich über die positive Resonanz von Seiten der Jubelpaare sowie das Miteinander von Schorndorf und Michelsneukirchen zu diesem besonderen Anlass. Er verwies namentlich auf die Ehepaare und ihre Jubiläumszahl. „Uns allen und im Besonderen diesen Ehepaaren wünsche ich eine ganz besondere Gottesdienstfeier“, so Obermeier.

In der Predigt gratulierte Pfarrer Martin Schöpf allen Paaren zu ihren Ehejubiläen. „Das Wichtigste ist die Treue“, so der Geistliche, denn natürlich würde es in den vielen gemeinsamen Jahren nicht nur schöne Zeiten und Höhen geben, sondern auch Durststrecken und Tiefen. Die Jubelpaare seien das beste Zeichen und Vorbild für die heutige Generation, „und auch ein Zeichen für den Glauben“. Zum Abschluss seiner Ausführungen segnete der Pfarrer die Jubelpaare.

Auch der weitere Verlauf des Gottesdienstes war gekennzeichnet vom erfreulichen Anlass, etwa bei den Fürbitten oder bei der Gabenbereitung, zu der einige Paare verschiedene Gegenstände wie Brautkerze, Rose, warme Decke oder Gehstock als Zeichen und Symbole für eine Ehe zum Altar brachten. Nach der Kommunion folgte durch Konrad Piendl, Pfarrgemeinderatssprecher von Michelsneukirchen, eine Meditation unter dem Leitgedanken „Wie ich dir begegnen will“. Wunderbar bereichert wurde der Gottesdienst vom Schorndorfer Kinder- und Jugendchor, dazu passte zum Auszug der instrumentale Beitrag „Küss mich – Halt mich – Lieb mich“.

Im Anschluss an den Gottesdienst überreichte Pfarrer Schöpf den Jubelpaaren das Geschenk der Pfarreiengemeinschaft, von Mitgliedern des Pfarrgemeinderats wurden rote Rosen verteilt. Dann ging es zur Feier in das Pfarrheim. Dazu wurde auch Pastoralreferent Andreas Dandorfer von der Fachstelle für Ehe und Familie im Bistum Regensburg begrüßt. Er stellte seine kurzweiligen und anschaulichen Ausführungen unter den Leitgedanken „Wir leben unsere Ehe in wachsenden Ringen“. Mit einem erheiternden Sketch rund um die Ehe warteten von Seite des Pfarrgemeinderats Michelsneukirchen die Mitglieder Rosmarie Hecht und Hans Lausser auf. (csa)

Jubelpaare

  • 40 Jahre (Rubinhochzeit):

    Elfriede und Josef Attenberger, Thierling; Katharina und Albert Saradeth, Schorndorf; Elfriede und Hermann Schwarzfischer, Schorndorf

  • 50 Jahre (goldene Hochzeit):

    ; Hildegard und Xaver Feldbauer, Neuhaus

  • 55 Jahre (Juwelenhochzeit):

    Frieda und Max Ruhland, Schorndorf; Christa und Adolf Schlamminger, Radling

  • 65 Jahre (eiserne Hochzeit):

    Elisabeth und Gotthard Michalke, Schorndorf

  • 67 Jahre:

    Maria und Max Schichtl, Schorndorfsried (steinerne Hochzeit nach 67einhalbJahren)

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