MyMz
Anzeige

Sieben Gemeinderäte verabschiedet

Gremium segnete die Jahresrechnung für den Haushalt 2019 ab. Ein Bauantrag wurden von den Räten genehmigt.

Willi Eckl, Josef Früchtl, Bernhard Wagner, Günter Schmauder, Ilse Maier, Geschäftsstellenleiter Markus Schreiner und Helmut Holzapfel (von links) Foto: Joachim Feiler
Willi Eckl, Josef Früchtl, Bernhard Wagner, Günter Schmauder, Ilse Maier, Geschäftsstellenleiter Markus Schreiner und Helmut Holzapfel (von links) Foto: Joachim Feiler

Miltach.Im Mittelpunkt der Gemeinderatssitzung am Mittwoch in der Mehrzweckhalle standen die Feststellung der örtlichen Jahresrechnung für den Haushalt 2019 und die gemeinsame Verabschiedung der ausscheidenden Gemeinderäte.

Der einzige Bauantrag auf der Tagesordnung von Melanie und Christoph Serwuschok auf Anbau eines Nebengebäudes an ein bestehendes Einfamilienwohnhaus mit Doppelgarage, Am Kohlfeld 9, wurde nach Einsicht des Bebauungsplanes von den Gemeinderäten einstimmig genehmigt.

Überprüfungen nur digital

Der 1. Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses, Bernhard Wagner, gab einen detaillierten Bericht über die verschiedenen Schwerpunkte, die er und sein Kollegium in diesem Jahr speziell unter die Lupe genommen hatten. Dieses war aber nicht ganz so einfach, da erstmals die Überprüfungen nur digital und mit Mundschutz vorgenommen werden mussten.

Nach seiner Information gab es bei den stichprobenweisen Überprüfungen keinerlei Beanstandungen. Im Mittelpunkt standen unter anderem die Abrechnungen für die Kanalisation und die beiden Friedhöfe, die nach seinen Worten kostendeckend sind.

Wagner bescheinigte der Gemeindeverwaltung eine gute Arbeit und eine solide Finanzlage und empfahl seinen Gemeinderatskollegen, den Bürgermeister beziehungsweise Kämmerer zu entlasten.

Der Vermögenshaushalt für das vergangene Jahr beläuft sich auf 5 668,774,88 Euro, der Vermögenshaushalt auf 3 999 133,98 Euro, was einen Gesamthaushalt von 9 667 909,86 Euro ergibt.

Bürgermeister Johann Aumeier bedankte sich anschließend bei Bernhard Wagner und seinen Teamkollegen für ihre Überprüfungen. Die Entlastung erfolgte einstimmig.

Im Anschluss der Sitzung nahm Bürgermeister Johann Aumeier die Verabschiedung der Gemeinderäte vor. Ganz gleich aus welchen persönlichen Gründen die sieben ausscheidenden Gemeindevertreter für die nächsten sechs Jahre nicht mehr kandidierten, eines war ihnen doch anzumerken: Es lag eine große Portion Schwermut in ihren Abschiedsworten.

Kein gemeinsames Essen

Einig waren sie sich darin, dass die vergangene Periode für jeden eine interessante Zeit gewesen sei und sie stolz darauf seien, mitgeholfen zu haben, um die Gemeinde Miltach weiter voranzubringen. Bürgermeister Johann Aumeier bedauerte es, dass es, bedingt durch die derzeitigen Probleme, nicht möglich sei, wie sonst üblich bei einem gemeinsamen Essen noch einmal zusammenzukommen. Deshalb gab es für jeden einen Gutschein sowie eine Urkunde und die Medaille der Miltacher Gemeinde.

Verabschiedet wurden: Bernhard Wagner, seit 2008 im Gemeinderat und 1. Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses; Willi Eckl, seit 2008 im Gemeinderat und Mitglied im Rechnungsprüfungsausschuss; Ilse Maier, seit 2008 im Gemeinderat und Jugendbeauftragte; Josef Früchtl, seit 2008 im Gemeinderat und langjähriger Klärwärter; Günter Schmauder, seit 2014 im Gemeinderat, 3. Bürgermeister und Seniorenbeauftragter; Helmut Holzapfel, seit 2008 bis 2014 sowie seit 22. Oktober 2015 erneut im Gemeinderat; Ludwig Wieser, seit 2014 im Gemeinderat und Schulverbandsvertreter.

Bürgermeister Johann Aumeier bedankte sich bei allen Gemeinderäten für die in den vergangenen Jahren geleistete kollektive Arbeit. ,,Auch wenn es nicht immer einfach war, bei den anstehenden Aufgaben und den vielfältigen Problemen einen gemeinsamen Nenner zu finden, haben wir es doch geschafft, die Gemeinde in eine sichere Zukunft zu führen.‘. (cpj)

Die Gemeinde und Corona

  • Kinderbetreuung:

    Der Bürgermeister informierte, dass die Gemeinde noch keine Aussage machen könne, wie es mit dem Schulbetrieb und in den beiden Kindergärten weitergehe. Für den Kindergarten könne er sich eine kleinere Gruppe vorstellen.

  • Gemeinde-Verwaltung:

    Bei dringenden Angelegenheiten kann nach telefonischer Absprache und mit Mundschutz die Verwaltung aufgesucht werden. Erleichtert ist Aumeier, dass die Lebensmittelbetriebe Welter und Beier beschränkt weiter produzieren können, ebenso die örtlichen Handwerksbetriebe. Erfreulich sei, dass ihm bisher kein Fall bekannt sei, dass ein Mitbürger infiziert wurde. Er appellierte, die Hygieneauflagen strikt einzuhalten.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht