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Dienstantritt

Sieben Neue bei der Polizei begrüßt

Für eine junge Dame und sechs junge Männer aus dem Landkreis Cham beginnt die Ausbildung in Sulzbach-Rosenberg.
Karl Pfeilschifter

Sie freuen sich über ihren Dienstantritt bei der Polizei: die Berufsanfänger mit dem Chamer Dienststellenleiter Alfons Windmaißer und der Einstellungsberaterin Beate Schock. Foto: Karl Pfeilschifter
Sie freuen sich über ihren Dienstantritt bei der Polizei: die Berufsanfänger mit dem Chamer Dienststellenleiter Alfons Windmaißer und der Einstellungsberaterin Beate Schock. Foto: Karl Pfeilschifter

Cham.Eine junge Damen und sechs junge Männer aus den Landkreis beginnen am Montag, 2. März, ihre Ausbildung bei der Bayerischen Bereitschaftspolizei beim 72. Ausbildungsseminar in Sulzbach-Rosenberg. Neben der Polizeiausbildung stehen den jungen Männern und Frauen vielseitige Sportmöglichkeiten, darunter ein Hallenbad, auch in der Freizeit, zur Verfügung. Zudem werden sie in Praktika an ihren Heimatdienststellen an den Polizeiberuf herangeführt.

Kindheitstraum geht in Erfüllung

Die Dienstanfänger aus dem Landkreis hießen die zuständige Einstellungsberaterin Beate Schock und der Leiter der Chamer Polizeiinspektion, Erster Polizeihauptkommissar Alfons Windmaißer, bei der Chamer Polizeiinspektion willkommen. Die neuen „Beamten in Ausbildung“ sind zwischen 19 und 30 Jahre alt. Für die meisten der Sieben geht nach ihren Angaben ein Kindheitstraum in Erfüllung.

Beate Schock vermittelte den Dienstanfängern einen Eindruck der ersten Tage am neuen „Aufenthaltsort“ und gab organisatorische Hinweise. Am Montag, 2. März werden mit ihnen mehrere Hundert ausgewählte Bewerber ihren Dienst an den verschiedenen Standorten der Bayerischen Polizei ihre Ausbildung beginnen.

Mit ihrem ersten Tag in den Ausbildungseinheiten der Bayerischen Bereitschaftspolizei wird sich für die Neuen einiges ändern: nicht nur, dass sie in der Gemeinschaftsunterkunft der Polizeischule wohnen werden, auch die anspruchsvolle, zweieinhalbjährige Ausbildung zum Polizeimeister wird sie sehr fordern. In dieser Zeit müssen sich die Polizeischüler mit Fächern wie Strafrecht, Verkehrsrecht und Polizeirecht vertraut machen.

Die bayerische Polizeiausbildung ist auch für ihren umfassenden Bezug zur Praxis bekannt. So umfasst die Ausbildung auch Bereiche wie Konfliktmanagement und Informationstechnologie bis hin zum Training am Fahrsimulator für Einsatzfahrten. Sport nimmt einen breiten Teil der Ausbildung ein. Hier müssen die jungen Kolleginnen und Kollegen ihre Fitness beweisen und ausbauen. Eifrig tauschten die Polizeianwärter Adressen zur Bildung von Fahrgemeinschaften aus, um sich gemeinsam auf den Weg in ihre berufliche Zukunft zu machen.

Als „Hausherr“ richtete der Leiter der Chamer Polizeiinspektion, Alfons Windmaißer, motivierende Worte an die neuen Dienstanfänger und stellte dabei die PI Cham mit den einzelnen Funktionsbereichen vor. Ein Teil der Dienstanfänger wird hier in wenigen Wochen bereits seine erste Praktikumswoche absolvieren.

Der Polizeiberuf sei sicher kein Beruf wie jeder andere, sagte Windmaißer. Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung abzuwehren und so dafür zu sorgen, dass die Menschen sich sicher fühlen können, sei eine verantwortungsvolle und die ganze Person fordernde, abwechslungsreiche Aufgabe!“ so der Chamer Polizeichef. Er betonte, dass der Polizeiberuf ein Dienst von Menschen für Menschen sei. Er hob auch den Stellenwert der Ausbildung mit dem Hinweis auf das ständige Lernen und die Durchlässigkeit der Polizeilaufbahn heraus.

Ebenso erwähnte er die Ausstattung, nicht nur mit neuer Uniform, auch mit moderner Ausrüstung und Fahrzeugen sowie Technik. Wie für die meisten ihrer Vorgänger war auch diesmal wieder für die angehenden Polizisten die interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit, die Krisensicherheit und garantierte Übernahme nach der erfolgreichen Ausbildung ausschlaggebend für eine Bewerbung, wie sie unisono erklärten.

Nachwuchs laufend gesucht

Wer Polizist werden möchte, kann sich für die 2. Qualifikationsebene (früher mittlerer Polizeidienst) oder die 3. Qualifizierungsebene (früher gehobener Polizeidienst) ausbilden lassen. Die Bayerische Polizei sucht laufend geeigneten Nachwuchs und ist einer der größten Ausbildungsbetriebe in Bayern. Für den Kreis Cham ist es POK Beate Schock, PI Regensburg-Süd, Minoritenweg 1,93047 Regensburg, Tel. (09 41) 506-20 11 Ansprechpartnerin. Sie ist auch über die PI Cham bzw. jede Polizeidienststelle erreichbar. Eine Bewerbung ist auch unter www.polizei.bayern.de möglich. (cft)

Personelles

  • Die Neuen:

    Am Montag, 2. März, beginnt für Tina Rampf (Schönthal), Dominik Voith (Tiefenbach), Alexander Nirschl (Lam), Rene Schulz (Cham), Nicolai Pöschl (Cham), Jörn Weber (Cham) und Malte Knebel (Arnschwang) der Dienst bei der Bayerischen Polizei.

  • Bildung:

    Drei der Neuen können das Abitur vorweisen, zwei haben eine Ausbildung abgeschlossen, einer ein Studium. (cft)

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