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Kommentar

Sieg mit klarem Auftrag

Ein Kommentar von Evi Paleczek

Zunächst war nicht einmal klar, ob Sandro Bauer überhaupt einen Gegenkandidaten haben würde, schließlich wurden es – trotz formaler Fehler auf CFW-Seite – sogar zwei. Ob es zu einer Stichwahl zwischen Freie-Wähler-Herausforderer Toni Schmidt und dem Amtsinhaber kommt, war letztendlich die Frage. Nun hat es Bauer im ersten Wahlgang geschafft. Trotz einiger Kritik an der langsamen Umsetzung von Projekten setzen die Bürger in diesen unruhigen Zeiten auf Beständigkeit. Und: Den Freien Wählern hat ihr zum Teil recht aggressiver, polemischer Wahlkampf sicher eher geschadet als genutzt.

Dass sich mehrere Kandidaten der Wahl stellten, war aber gut. Gut, weil die Further Entscheidungsmöglichkeiten hatten. Gut, weil sich Sandro Bauer mit Kritik an seiner Amtsführung auseinandersetzen musste. Gut, weil in einem Wahlkampf, der in Zeiten, in denen in vielen Kommunen nur noch ein Kandidat angetreten ist, auch wirklich einer war, viele neue Ideen entstehen. Deshalb würde er sich alle zwei Jahre Wahlen wünschen, hat Günter Stelzer einmal gesagt. Das wäre aber anstrengend, denn die Politiker sind nervös und dünnhäutig geworden in den vergangenen Wochen. Es gilt jetzt, das zu tun, was alle Parteien als Ziel für die Zeit nach der Wahl ausgegeben haben: zusammenarbeiten zum Wohl der Stadt, egal wie das Ergebnis ausfällt. Furth im Wald muss die Gartenschau auf die Beine stellen, darf dabei aber auch die Bereitstellung von Wohnraum, Bauplätzen und Gewerbeflächen nicht vergessen. Und Sandro Bauer hat den klaren Auftrag bekommen, endlich für mehr Tempo in der Verwaltung zu sorgen.

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