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Jahresbilanz

Siegi Wild bleibt an der Spitze

Historischer Verein bestätigt die Vorstandschaft im Amt und plant wieder einen „Historischen Herbst“ mit drei Vorträgen.

Die neue und alte Vorstandschaft des Historischen Vereins: Vorsitzender Siegi Wild (Mi.), 2. Vorsitzender und Schriftführer Werner Perlinger (2. v. l.), Schatzmeister Walter Wallner (2. v. r.), Kassenprüfer Kurt Koch (l.) und Horst Rindt (r.) Foto: fvd
Die neue und alte Vorstandschaft des Historischen Vereins: Vorsitzender Siegi Wild (Mi.), 2. Vorsitzender und Schriftführer Werner Perlinger (2. v. l.), Schatzmeister Walter Wallner (2. v. r.), Kassenprüfer Kurt Koch (l.) und Horst Rindt (r.) Foto: fvd

Furth im Wald.Zur Jahresversammlung trafen sich die Mitglieder des Historischen Vereins Furth im Wald und Umgebung am Montagabend im Gasthof zum Steinbruchsee. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Siegi Wild gedachte die Versammlung der fünf Mitglieder, die im vergangenen Jahr gestorben sind sowie des Freundes und Förderers des Historischen Vereins, Helmut Quitterer. Schriftführer Werner Perlinger verlas das Protokoll der Jahresversammlung 2017.

Nahtlos schloss sich daran der Tätigkeitsbericht von Siegi Wild an. Die Schwerpunkte des vergangenen Vereinsjahrs waren der Besuch der Landesausstellung in Coburg, die alle Teilnehmer sehr beeindruckte, die Fahrt nach Böhmen („Auf den Spuren Wallensteins“) und die Vortragsreihe zum Historischen Herbst („Bayerische Regierungsgestalten“). Die vier Veranstaltungen waren alle gut besucht, hob Wild hervor.

Dies sei für Vorträge ohne Multimedia und Ähnlichem nicht selbstverständlich. Es wurde aber beschlossen, den Historischen Herbst weiterzuführen. Im November wurde das Rundfunkmuseum in Cham besucht, im April 2018 das Fahrradmuseum in Arnschwang. Mit 19 Events lag man, so Wild, im vergangenen Jahr deutlich über dem langjährigen Mittel von 15.

Danach kam Wild auf die Planungen für das laufende Jahr zu sprechen. Am 2. Juni wird der Historische Verein die Landesausstellung „Mythos Bayern“ im Kloster Ettal besuchen. Daneben laufen erste Vorbereitungen für Band vier der Further Stadtgeschichte. Außerdem will man die Tradition der Jahrbücher wieder aufnehmen. Die Mitglieder sind daher aufgefordert, Beiträge für den Band 14 möglichst bald einzureichen, damit der traditionelle Erscheinungstermin Kathreinstag (25. November) eingehalten werden kann.

Für den Historischen Herbst im Oktober sind drei Vorträge unter dem Arbeitstitel „Vom Untertan zum Staatsbürger“ geplant. Anfang Oktober gibt es wieder eine Studienreise nach Tschechien in die böhmisch-mährische Grenzregion. Auch will man das Museum in Herzogau besuchen.

Zum Abschluss seines Tätigkeitsberichts wies der Vereinschef darauf hin, dass es wichtig sei, junge Mitglieder zu gewinnen, denn nur so sei der Verein zukunftsfähig. An den Bericht des Vorsitzenden schlossen sich die Berichte des Schatzmeisters und der Kassenprüfer an, die nur Positives zu berichten hatten.

Der Historische Verein hat derzeit 104 Mitglieder, drei davon sind Neumitglieder, die nach Vereinssatzung von der Versammlung bestätigt werden müssen, was auch einstimmig erfolgte. Der bisherige Vorstand wurde einstimmig wiedergewählt: Vorsitzender Siegi Wild, 2. Vorsitzender und Schriftführer Werner Perlinger, Schatzmeister Walter Wallner, Kassenprüfer Kurt Koch und Horst Rindt.

An die Jahresversammlung schloss sich der turnusgemäße Stammtisch an, den Siegi Wild mit einem nostalgischen Beitrag eröffnete, einem Lichtbildervortrag über vergangene Zeiten des Historischen Vereins.

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