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Sanierung

Siemens-Chef spendet für Kapelle

Das Ehepaar Kaeser unterstützt die Renovierung des mehr als 375-Jahre alten Arnbrucker „Kirchei“ mit 10 000 Euro.

Die 375 Jahre alte Liebfrauenkapelle am südlichen Ortseingang von Arnbruck. Die Kirchenverwaltung hofft, dass die Renovierung bald beginnen kann. Foto: Weiß
Die 375 Jahre alte Liebfrauenkapelle am südlichen Ortseingang von Arnbruck. Die Kirchenverwaltung hofft, dass die Renovierung bald beginnen kann. Foto: Weiß

Arnbruck.Rosmarie Kaeser, Gattin von Siemens-Vorstandsvorsitzendem Joe Kaeser, hat dem Arnbrucker Kirchenpfleger Anton Kufner eine Spende ihrer Familie in Höhe von 10 000 Euro für die Renovierung des “Kirchei” übergeben.

Die Liebfrauenkapelle am südöstlichen Ortseingang von Arnbruck wird von Einheimischen liebevoll als „Kirchei“, eine bayerische Verniedlichung, welche „kleine Kirche“ bedeutet, bezeichnet. Das Kleinod, das im vergangenen Jahr 375 Jahre alt geworden war und heuer grundlegend saniert werden soll, stand im Mittelpunkt des Fastenessens des Pfarrgemeinderats.

Spendable Mitbürger

  • Stellung:

    Der in seinem Geburtsort Arnbruck im Ortsteil Sindorf lebende Manager Josef „Joe“ Kaeser ist seit 2013 Vorstandsvorsitzender der Siemens AG.

  • Sporthilfe:

    Für eine bessere Jugendarbeit hatten 2018 die Schwimmsparte des SV Arnbruck 15 000 Euro und der Panoramabad-Förderverein 5000 Euro von den Kaesers erhalten.

Anton Kufner sagte, dass sich der Kostenvoranschlag der Renovierung auf 800 000 Euro beläuft. Mehrere Kollekten bei den Gottesdiensten werden ebenfalls für die Renovierung verwendet, um die für die Pfarrkirchenstiftung verbleibenden Kosten mitzufinanzieren.

Patrozinium

Ein Festtag für Arnbruck

Vor 375 Jahren wurde das Kirchei erbaut. Der Niederalteicher Abt Marianus Bieber zelebrierte den Festgottesdienst.

Die Pfarrei erwartet von der Diözese Regensburg einen Zuschuss von 50Prozent der förderfähigen Kosten, dazu weitere Zuschüsse des Bayer. Landesamts für Denkmalpflege, der Bayer. Landesstiftung, des Bezirks Niederbayern und des Amts für Ländliche Entwicklung Landau. Verbindliche Bescheide liegen aber noch nicht vor.

Viel zu tun gab’s in der Pfarrheimküche. Foto: Weiß
Viel zu tun gab’s in der Pfarrheimküche. Foto: Weiß

Im Pfarrheim freuten sich die Organisatoren über den großen Zuspruch aus der Bevölkerung. Es wurden rund 130 Essen verkauft: Eine deftige Kartoffelsuppe mit und ohne Wiener, bestens gewürzter Eintopf oder auch nur Wiener. Alle Speisen und Produkte wurden regional hergestellt und waren vor Ort eingekauft worden. Das Gemüse für den Eintopf war in Bio-Qualität. Insgesamt wurde ein Erlös von 734Euro für das „Kirchei” erzielt. Zehn Torten und Kuchen spendeten Mitglieder des Frauenbunds und sogar das Brot wurde gespendet. (kll)

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