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So läuft der Ganztag am JvFG

Eltern und Schüler äußern sich begeistert über die Angebote. Man kommt nach Hause und hat die Hausaufgaben erledigt.

Cham.Während die Oberstufenschüler sich gerade auf ihre Abiturprüfungen am Fraunhofer-Gymnasium vorbereiten und wieder die Schule besuchen, müssen sich die jüngeren Schülerinnen und Schüler noch etwas gedulden. Viele vermissen ihre Schule, ihre Freunde und den gewohnten Alltag schon sehr. Vor allem für die Ganztagsschüler ist dies aber besonders schwer, denn sie sind es gewohnt, eigentlich den gesamten Tag an der Schule zu verbringen.

Wir haben vier Familien besucht, die ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit der gebundenen und der offenen Ganztagsschule gemacht haben und mittlerweile überzeugt sind vom Ganztagskonzept. Die Erfahrungen sind aber offensichtlich so positiv, dass sich viele Familien dazu entschließen, auch Geschwisterkinder wieder in den Ganztag zu geben.

Martina Dinges, Mutter von drei Töchtern, ist begeistert von der persönlichen Betreuung in der gebundenen Ganztagsklasse. „Meine Kinder werden hier rundum versorgt“, ist sich die Rodingerin sicher und hat deshalb auch ihre jüngere Tochter im gebundenen Ganztag angemeldet.

Tom Koller, Vater des 13-jährigen Luca, kann dies nur bestätigen und ist begeistert vom Gesamtpaket, das hier geschnürt wird. „Mein Sohn kommt gegen 16 Uhr nach Hause und hat alle Hausaufgaben erledigt. So bleibt genügend Zeit für Fußball und Verein.“

Wir haben aber auch die Kinder zu Wort kommen lassen. Familie Dinges lebt in Roding, Tochter Patricia (11) besucht die 6. Klasse der gebundenen Ganztagsschule. Die kleinere Schwester Victoria (10) ist für die 5. Klasse, ebenfalls im Ganztag, angemeldet. „Patricia, wie bist du zum Ganztag gekommen?“ – „Eigentlich hat mich mein Papa darauf aufmerksam gemacht. In der Zeitung war ein Artikel über die Ganztagsschule am Fraunhofer, und dann sind wir gemeinsam zum Schnuppernachmittag gegangen, wo ich mir alles genau angesehen habe. Man kann in Ruhe seine Hausaufgaben erledigen und in den Lernbüros vieles nochmal wiederholen. Außerdem hat man Zeit für andere Aktivitäten.“

Familie Weß lebt mit ihren drei Kindern und Hund Poldi in Furth. Julian (11) besucht die Ganztagsklasse, Alexander (13) die offene Ganztagsschule. „Alexander, du bist jetzt in der 8. Klasse und hast in den letzten vier Jahren viel Zeit an der Schule verbracht. Warum hast du dich nach der gebundenen Ganztagsklasse für die offene Ganztagsschule entschieden?“ – „Ich war die ersten zwei Jahre in der gebundenen Ganztagsklasse und fand es dort super. Man hat eine klare Struktur und bekommt viel Hilfe, wenn man die Hausaufgabe mal nicht verstanden hat. Eigentlich wollte ich die Gebundene auch in der 7. Klasse besuchen, aber damals kam sie nicht zustande. Deshalb habe ich mich dann für die Offene entschieden, in der ich von Montag bis Mittwoch bin. Wir gehen mittags gemeinsam in die Mensa zum Essen und erledigen dann unsere Hausaufgaben. Mittwochnachmittag habe ich zusätzlich Erfinderclub, vormittags lerne ich in der Bläserklasse Saxophon.“

Familie Koller lebt in Altenmarkt und für Sohn Luca (13) war früh klar, dass er in die gebundene Ganztagsschule gehen wird. „Luca, warum hast du dich für die gebundene Ganztagsklasse entschieden?“ – „Ich habe mich dafür entschieden, weil ich nicht wusste, wie ich mit den neuen Fächern, z.B. mit Englisch, zurechtkommen werde und dort einfach mehr Hilfe bekomme. Seit diesem Schuljahr bin ich in der Offenen. Ich kann dreimal in der Woche zusätzlich ins Training der U14 Bezirksoberliga gehen, ohne dass ich in der Schule schlechter werde.

Familie Dang lebt schon seit vielen Jahren in Cham. Sohn Reinhard (18) kam 2011 ans Fraunhofer und besuchte als einer der Ersten die gebundene Ganztagsklasse. Mittlerweile ist auch seine Schwester Sophia (12) im gebundenen Ganztag. – Die Anmeldung am Fraunhofer findet von 18. bis 22. Mai jeweils von 9 bis 18 Uhr statt.

Ganztagsschule

  • Die gebundene Ganztagsklasse

    (GGT) ist eine eigenständige Schulklasse, allerdings mit geringerer Schülerzahl. Entsprechend gibt es eine intensivere Betreuung der Schüler/innen durch die Lehrer. Der Stundenplan ist rhythmisiert und enthält auch Zeit zum gemeinsamen Mittagessen, Freizeit sowie Lern- und Arbeitszeiten. Ergänzt werden kann das Angebot durch die Lernbüros von 15.30 bis 16.15 Uhr, in denen die Hauptfachlehrer den Lehrstoff mit den Schülern nochmals wiederholen. Eine Betreuung bis 17 Uhr ist möglich.

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