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Projekt

So sieht ein gutes Leben aus

Nachhaltigkeit hat viele Gesichter, lernten die Grundschüler – und nahmen Ernährung, Lebensweise und Umwelt unter die Lupe.
Hermann Schropp

Nach dem Sportparcours in der Turnhalle schenkten sich die Schüler selber ein Lächeln.  Foto: Hermann Schropp
Nach dem Sportparcours in der Turnhalle schenkten sich die Schüler selber ein Lächeln. Foto: Hermann Schropp

Chamerau.„Was ist ein gutes Leben?“ – Dieser Frage sind die Kinder an der Grundschule Chamerau mit ihren Lehrern und Rektorin Claudia Mühlbauer eine Schulwoche lang nachgegangen. Während der Projektwoche wollte man herausfinden, wie man sich gesund ernähren kann, was zu einem gesunden Umfeld gehört oder welche Bedeutung die Achtsamkeit sich selber oder anderen gegenüber hat. Dieses Projekt wurde während der jedes Jahr im Oktober stattfindenden Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit in Angriff genommen.

Getreu dem Leitbild der Schule „gemeinsam 8sam“ wurde der achtsame Umgang miteinander, mit sich selbst und der Natur thematisiert. Im Rahmen des sozialen Lernens wurde als Konfliktlösungsstrategie die „Stopp-Regel“ in allen Klassen eingeführt. Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen trugen ebenso zum Wohlbefinden bei. Im Unterricht befassten sich die Kinder mit gesunder Ernährung und überlegten auch, wie sie Verpackungsmüll reduzieren könnten. Das Team der Grundschule hat sich vorgenommen: „Unsere Schülerinnen und Schüler sollen Veränderungen verstehen und die Welt von morgen aktiv und nachhaltig mitgestalten können.“ Dazu bräuchten die Kinder weitreichende Kompetenzen. Mit Fragen wie „Woher bekommen wir unsere Energie und wie können wir Energie in der Schule und im Alltag einsparen?“ vermittelten die Lehrer den Kindern, dass Nachhaltigkeit auch Achtsamkeit vor der Natur bedeutet.

Das betrifft auch die Ernährung, lernten die Grundschüler: „Auf unserem Speiseplan sollen Nahrungsmittel stehen, die saisonal und regional erzeugt werden, den Handel mit Produkten der Dritten Welt einschränken und auch das Tierwohl berücksichtigen. Wir ernähren uns gesund, damit wir fit im Alltag sind und wir achten darauf, dass keine Lebensmittel weggeworfen werden“, so die Grundsätze, die in der Projektwoche vermittelt wurden. Übergewicht ist auch bei Kindern und Jugendlichen ein Problem. Sogenannte Kinderlebensmittel enthalten oft zu viel Fett und zu viel Zucker. Kinder, die sich richtig ernähren, haben eindeutig Vorteile in der Schule. Sie haben größere Leistungsreserven, müssen nicht mit den Belastungen durch Übergewicht kämpfen und schaffen sich eine gute Grundlage für Gesundheit und Wohlergehen in späteren Jahren.

Ein Highlight der Woche bildete ein gesundes Pausenbuffet. Rektorin Claudia Mühlbauer bedankte sich bei den fleißigen Müttern des Elternbeirats und den weiteren Helferinnen, die das Buffet kostenlos zur Verfügung stellten. Auch Elternbeiratsvorsitzende Sandra Altmann freute sich über das Engagement der Mütter und die Begeisterung der Kinder. (che)

Bestandteile

  • Zähne

    : Alle Klassen wurden von Zahnärztin Dr. Susanne Wellnhofer besucht, die den Kindern anschaulich vermittelte, was zur Gesunderhaltung unserer Zähne nötig ist.

  • Bewegung:

    Zusätzlich zu den regulären Sportstunden wurden vermehrt Bewegungsphasen in den Unterricht eingebaut.

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