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So soll die neue Trencktribüne aussehen

Architekten stellen die Pläne für Waldmünchen vor. Die Kosten von rund 1,1 Millionen Euro sind noch nicht „belastbar“.
Von Petra Schoplocher

So sieht die sanierte Trencktribüne aus.
So sieht die sanierte Trencktribüne aus. Foto: Yvonne Schrattenthaler/Architekturbüro Schneider

Waldmünchen.800 000 Euro Zuschuss versetzen die Stadt Waldmünchen in die Lage, die Trencktribüne aus dem Jahr 1975 umfassend zu sanieren. „Sonst wäre es wohl auf das Nötigste für Sicherheit und Funktionalität hinausgelaufen“, machte Bürgermeister Markus Ackermann in der Stadtratssitzung am Dienstagabend deutlich. So aber dürfe man sich auf einen kulturellen Leuchtturm freuen – im wahrsten Sinne des Wortes.

Denn nach der Rundum-Sanierung wird das „für den ganzen Landkreis markante“ Gebäude dank entsprechender Ausstattung kunstvoll beleuchtet. Das „hochwertige Zielfoto“, das Ackermann ausmachte, hatten Yvonne Schrattenthaler und Max Schneider vom Architekturbüro Schneider zuvor genauer vorgestellt.


Kein einfaches Vorhaben

Letzterer machte deutlich, dass dies kein einfaches Vorhaben werde. Losgehen soll es im September mit dem Dach, das im Idealfall bis Weihnachten erledigt sei. Bis zur Saisoneröffnung 2021 ist geplant, die neuen Sanitäranlagen in Betrieb nehmen zu können, die Fertigstellung ist für 2022 anvisiert.

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Yvonne Schrattenthaler berichtete, dass es mit Ausnahme der Ausbesserung der Dachfolie vor 25 Jahre keine nennenswerten Instandsetzungsmaßnahmen gegeben habe und sprach von einem „Stau“. Bereits jetzt gäbe es dort Stauflächen, die Zementplatten seien „fragwürdig“ und mitunter auch asbestbelastet. Die Architektin erklärte die Umbauschritte, in denen ein (dank Fernwärmeanschluss) beheizbares Foyer entstehen soll sowie ein barrierefreier Zugang dorthin und auf die Bühne.

WC Anlage wird verlegt

Verlegt wird dafür die jetzige WC-Anlage, neu ist ein Durchgang von der Tribünenmitte ins Foyer. Um den nötigen Platz zu schaffen, weicht der bestehende Technikraum, der mitsamt modernster Ausstattung an zentraler Stelle im oberen Tribünenbereich neu entsteht. Die Verglasung wird zurückgebaut und nur im oberen Bereich ersetzt.

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Nach derzeitigem Stand schätzen die Architekten die Kosten auf 1,1 Millionen Euro brutto. Manfred Ruhland (SPD) erkundigte sich, wie sicher und belastbar die Berechnung sei, schließlich sei der Zuschuss gedeckelt. Richtig belastbar seien sie erst nach den Ausschreibungsergebnissen, erklärte Yvonne Schrattenthaler. Markus Ackermann ergänzte, dass man die Kosten im Blick habe und bei den letzten Großprojekten schließlich auch Punktlandungen hingelegt habe.

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