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Sonntag, 22. Juli 2018 22° 6

Lam/Arrach

Sollen Wehren Kindergruppen haben?

Zur Kommandantendienstversammlung des KBM-Bereiches Lam lud KBM Josef Pritzl ins Gasthaus Arracher

Wertvolle Informationen lieferte Inspektionsjugendwart Tobias Aschenbrenner.Foto: krp
Wertvolle Informationen lieferte Inspektionsjugendwart Tobias Aschenbrenner.Foto: krp

Lam.Hof. Bürgermeister Sepp Schmid würdigte das Engagement der Feuerwehrleute. „Ihr kümmert euch um alles“, meinte er lobend.

KBM Josef Pritzl lieferte einen Rückblick auf die letzten Einsätze, zu denen der Brand auf dem Osser, der Brand im Hohenwarther Gutshof, eine Personensuche am Eck sowie ein Lkw-Unfall auf der Hindenburgkanzel gehörten. „Sämtliche Einsätze waren problemlos zu bewältigen“, so Pritzl.

Momentan laufen drei Ausbildungen: „Gefährliche Stoffe – Technik“ mit Bernd Hatzinger in Arrach bzw. Gymnasium Cham, Funk-Grundlehrgang in Hohenwarth sowie die Modulare Truppausbildung in Rimbach. Für heuer noch geplant ist eine Maschinisten-Absturzsicherung (29./30. Juni/7. Juli) sowie eine Feuerwehr-Ersthelfer-Ausbildung (5./6. Mai von 8 bis 16 Uhr, 12./13. Mai von 8 bis 13 Uhr). Anzumelden beim KBM. Weiter wies Pritzl noch auf die Altkleidersammlung der Feuerwehren am 21. April hin.

Kreisfeuerwehrarzt Dr. Stefan Enderlein hat zur „Hygiene bei Einsätzen“ ein vielseitiges Merkblatt erstellt, das den Feuerwehren per Mail zukommt. „Alle Ziele erreicht“, vermeldete Inspektionsjugendwart Tobias Aschenbrenner. Im KBI-Bereich sind derzeit 380 Jugendliche (in 2017: 372), davon 122 weibliche (115) zu verzeichnen. 60 Jugendliche wurden in den aktiven Dienst übernommen. Von 31 auf 48 gestiegen sei die Anzahl der Leistungsabzeichen. Breiten Raum nahm der Punkt Kinderfeuerwehren ein. Bei den freiwilligen Feuerwehren können Kindergruppen ab sechs Jahren gebildet werden. Leiter und Betreuer brauchen ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis. Aschenbrenner vertrat die Meinung, dass bei den Betreuern keine spezielle feuerwehrtechnische Ausbildung erforderlich sei. Es reiche, wenn diese bei den Übungen der Jugendfeuerwehr zusehen. Der Vorteil der Kinderfeuerwehren gegenüber den Jugendfeuerwehren sei der direkte Kontakt zu den Eltern. Die neue Kreisbeauftragte für Kinderfeuerwehren ist Rosi Meier, Fortbildungsleiterin auf Bezirksebene ist Denise Ackermann. Derzeit habe nur Chamerau eine Kinderfeuerwehr, ließ der KBI verlauten. Es sei nicht zwingend notwendig, dass in jeder Wehr eine ist. Der Kreisjugendfeuerwehrtag (geplant im Mai) muss in den Herbst verschoben werden. Veranstaltungsort ist Cham. Der neue Abrollcontainer Jugend ist in Arrach stationiert und wurde durch Spenden finanziert.

Frauenbeauftragte Nicole Aschenbrenner ging kurz auf die Statistik ein. Die Zahl der Feuerwehrdamen ist gestiegen. „Da steckt Arbeit dahinter, denn von selber kommt heute niemand mehr“, so die Sprecherin. KBI Andreas Bergbauer beschränkte sich in auf aktuelle Themen. Der Familienfeuerwehrtag soll künftig an einem Sonntagnachmittag im Zweijahres-Rhythmus durchgeführt werden. Bergbauer ging auf die neue Atemschutzstrecke und die Katastrophenschutzübung „Roter Eber“ ein. KBR Michael Stahl hat einige Fachberater bestellt: Bernhard Hatzinger (Gefahrgut), Konrad Kellner (Flughelfer), Thomas Scheubeck (Chemie) und Manfred Ruß (Leiter der Kreiseinsatzzentrale). (krp)

Überlegung

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