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Stamsried

Spannendes und lustiges Märchen vorgelesen

Das Team der Stamsrieder Bücherei ließ sich zu Halloween wieder einiges einfallen.
Jakob Moro

Märchenhexe Darachia (Petra Sellner) las aus ihrem selbstgeschriebenen Märchen.  Foto: rjm
Märchenhexe Darachia (Petra Sellner) las aus ihrem selbstgeschriebenen Märchen. Foto: rjm

Stamsried.Es lud die Kinder mit Eltern in den Pfarrsaal zum Basteln eines Spinnennetzes ein. Die Kinder wollten nicht nur Süßes oder Saures, sie sind auch Märchen aufgeschlossen, wie das Büchereiteam vergangenes Jahr erfuhr. Daher kamen heuer wieder an die 30 Kinder, um sich die Fortsetzung des von Petra Sellner geschriebenen „Stamsrieder Märchens“ anzuhören. Es war gruselig im abgedunkelten Lesezimmer des Pfarrheims, die Kinder saßen dicht gedrängt, als Petra Sellner, verkleidet als Hexe, erzählte. Sie ist eine waschechte Münchnerin mit Stamsrieder Wurzeln, die es vor einigen Jahren in die Heimat ihrer Vorfahren nach Stamsried verschlug. Ihr Märchen, das sie 2018 begann, schrieb sie weiter und erzählte es.

Zum Inhalt der Fortsetzung: Die Sommerferien beginnen, Lukas und Vroni gehen mit Freunden ins Stamsrieder Naturbad oder nehmen am Ferienprogramm teil. Am Abend verschwinden sie auf ihren Zimmern, bei ihren Eltern entsteht der Eindruck, dass sie das Interesse an Antons Funden verloren. Aber der Schein trügt. Lukas macht sich über Hundeortungsgeräte schlau. Man schmiedet einen Plan, um ihn den Eltern zu unterbreiten. Die Gelegenheit bietet sich, als der Nachbar Sepp zu Besuch kommt und Schwammerl auf dem Gartentisch ausbreitet. Beiläufig fragen sie ihn, ob die Waldschäden beseitigt wurden. Als er dies bejaht und vorschlägt, zum Steilhang unterhalb der Burg zurückzukehren und Anton an einem Seil in die Höhle zu schicken, unterbrechen sie ihn. Lukas erzählt von seiner Idee mit dem GPS-Tracker. Die Eltern stimmen zu, für Anton so einen Sender mit SIM-Karte zu bestellen. Das Hundeortungsgerät wird geliefert. Die Signale können über eine App angezeigt werden. Der Probelauf findet statt und endet, anders als geplant, mitten in einem Fußballspiel des FC Stamsried. Aber die Technik hat sich bewährt, und so wandern die Zwillinge, die Eltern, Sepp und Anton auf die Kürnburg. Die Waldarbeiter haben gute Arbeit geleistet, der Steilhang ist übersichtlicher als vor dem Unwetter, weil entwurzelte Bäumen und Gestrüpp entfernt wurden. Der Hund findet den Höhleneingang und verschwindet ins Innere des Haidbergs. Leider brechen die Signale ab, doch einige Zeit später erscheint die Linie nach einer großen Lücke wieder auf dem Display. Anton ist schon fast zuhause, überstürzt machen sich alle auf den Heimweg. Was dann passiert und was er dieses Mal mitgebracht hat, wird nicht verraten. Wer Lust bekommen hat, dieses lustige und spannende Märchen, das nicht nur für Kinder geschrieben wurde, ganz zu lesen, kann sich in der Bücherei in Stamsried ein Exemplar ausleihen, sagte Petra Sellner und regte damit die Kinder zum Lesen in die Stamsrieder Bücherei ein. (rjm)

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