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Vernissage

Spitzfindige Verbindungen

Die Fotoausstellung „In der Heimat – in der Ferne“ im Falkensteiner Lokschuppen lädt ein, Gemeinsamkeiten zu entdecken.

  • Jan Winter (2. v. r.), auch Mitglied des Chores BonaVox, eröffnete die Ausstellung des Film- und Fotoclubs Falkenstein. Foto: Barstorfer-Klein
  • Falkensteins Bürgermeisterin Heike Fries (Mi.) war von den kunstvollen Fotos so begeistert wie die übrigen Vernissage-Besucher. Foto: Barstorfer-Klein

Falkenstein.Unter dem Motto „In der Heimat – in der Ferne“ präsentiert der Film- und Fotoclub Falkenstein derzeit 72 Fotos von 15 Mitgliedern im Alten Lokschuppen am Bahndamm in Falkenstein. „Im Mittelpunkt der neuen Ausstellung steht die Idee, miteinander auszustellen“, erklärte Jan Winter, 2. Vorsitzender des Vereins, bei der Eröffnung.

Man wollte neue Wege beschreiten, nicht die einzelnen Werke der Fotografen ausstellen, sondern nach Motiven geordnet, zum Beispiel Spiegelungen, totes Holz in Nationalparks, Farbenkargheit oder -vielfalt, Horizonte, und vieles mehr. Es gebe bei allen Gruppen etwas Verbindendes, manchmal sehr offensichtlich, gelegentlich aber auch sehr spitzfindig. Bei der Suche könne man sehr gut aufhören, auf die Unterschiede zu schauen und stattdessen Gemeinsamkeiten entdecken – folgendem Leitspruch gemäß: „Wichtig ist schließlich nicht, was uns trennt, sondern was uns verbindet!“. Ein weiterer Gedanke, welcher der Ausstellung zugrunde liege, sei laut Jan Winter, dass sich, egal ob in der Heimat oder in der Ferne, überall etwas Schönes finde. Und die Fotografie helfe, dieses zu verbinden. Die Fotos dienten auch der Erinnerung, schließlich wird im Rahmen dieser Ausstellung mit Aufnahmen von 2000 bis 2019 ein Zeitraum von 20 Jahren abgedeckt.

Zu sehen sind Bilder aus der ganzen Welt, 21 Motive aus Deutschland, davon fünf aus Falkenstein, zehn aus Italien, fünf vom Gardasee, sieben aus den USA, fünf aus Irland, außerdem unter anderem Aufnahmen aus Island, Frankreich, Tschechien und Dänemark. Die Fotos stammen von Udo Dietl, Hildegard Dummer, Johannes Falter, dem „Hausherrn“ Gerd Frank, Heinz Glashauser, Diakon Konrad Hambsch, Wolfgang Krottenthaler, Robert Martin, Jürgen Rauhut, Prof. Dr. Harald Schumny, Dr. Eberhard Siegfried und Jürgen Steinlein sowie dem „Winter-Clan“, wie Jan Winter scherzhaft erklärte. Neben seinen Werken sind nämlich auch Bilder seiner Ehefrau Annabelle Winter und seines Schwiegervaters Erwin Winter, der den Film- und Fotoclub seit 1973 als Vorsitzender leitet, zu sehen.

Jan Winter bedankte sich bei der Vernissage unter anderem bei Familie Frank, den Besitzern des Lokschuppens, bei den Mithelfern beim Aufbau und der Organisation sowie Falkensteins Bürgermeisterin Heike Fries, die in ihrem Grußwort betonte, dass alle ausstellenden Fotografen wahrlich Künstler seien, und Erwin Winter dankte, dass er sein umfassendes Archiv immer wieder für Belange der Marktgemeinde zur Verfügung stelle.

Besonders dankte Jan Winter dem Chor „BonaVox“ unter Leitung von Andreas Ernst, der die Vernissage untermalte, unter anderem mit dem Studentenlied „Die Gedanken sind frei“, das bestens zur Ausstellung passte.

Geöffnet ist die Ausstellung nochmals am Sonntag, 21. Juli, von 14 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. (rbk)

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