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Bundeswehr

Staatssekretär zu Besuch bei Zwölfern

MdB Thomas Silberhorn informierte sich über Einsatzbereitschaft der Truppe.

Parlamentarischer Staatssekretär Silberhorn im Gespräch mit Oberst Klaus-Peter BergerFoto: Kumpf
Parlamentarischer Staatssekretär Silberhorn im Gespräch mit Oberst Klaus-Peter BergerFoto: Kumpf

Cham.Der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin der Verteidigung, MdB Thomas Silberhorn, hat am Dienstag die Panzerbrigade 12 besucht. Besonders interessierten ihn die Einsatzbereitschaft der Truppe sowie der unmittelbare Austausch mit den Soldatinnen und Soldaten.

Nach der Begrüßung durch den stellvertretenden Kommandeur der Panzerbrigade 12 Oberpfalz, Oberst Klaus-Peter Berger, hielt Silberhorn einen Vortrag zur aktuellen Auftragslage, zu Fähigkeitsportfolio und Einsatzplanung sowie zum Stand der personellen und materiellen Einsatzbereitschaft der Zwölfer. „Die Einsätze und einsatzgleichen Verpflichtungen stehen für uns nach wie vor an erster Stelle und genießen somit höchste Priorität“, betonte Oberst Berger. Enhanced Forward Presence sei z. B. zum 3. Mal der Auftrag der Brigade. Ab Juli werde sich das Panzerbataillon 104 aus Pfreimd mit 500 Soldaten aus dem Bereich der Brigade für ein halbes Jahr in Litauen befinden. Daneben gehen dieses Jahr viele weitere Soldaten der Brigade in unterschiedliche Auslandseinsätze mit Schwerpunkt in Mali. Weiter stünden Großübungen mit multinationaler Beteiligung auf dem Programm.

Nach dem Tischgespräch wurde dem Staatssekretär vor Ort die neue „Digitalisierung des Gefechtsfeldes“ dargestellt. Die Software SitaWare verbessert das Führungsinformationssystem Heer und wird zur Lagedarstellung genutzt. Übungen finden nicht nur mehr auf bekannten Truppenübungsplätzen statt, sondern es gibt auch eine Vielzahl an computergestützten Simulationsübungen. Dabei unterstützt SitaWare alle Führungsebenen auf dem Gefechtsfeld- vom mulitinationalen Gefechtsstand bis zum abgesessenen Führer. „Informationsüberlegenheit, leicht bedienbar und voller Möglichkeiten“, erläuterte Oberstleutnant Sascha Klein dem Parlamentarischen Staatssekretär die Vorzüge des neuen Führungssystems.

Persönliche Gespräche mit Soldaten sowie Mitarbeitern verschafften dem Besuch aus Berlin Einblick in den Dienstalltag und das persönliche Befinden der Truppe. „Es war ein wichtiger Besuch hier. Danke für die freundliche Atmosphäre und die offenen Gespräche. Diesen Eindruck, den er sich vor Ort schaffen konnte, nimmt der Staatssekretär mit ins Ministerium. „Mir ist der authentische Eindruck wichtig, damit ich ein reales Bild Ihrer Arbeits- und Einsatzbedingungen sowie ein Stimmungsbild aus der Truppe so weitergeben kann“, so Silberhorn.

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