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Glauben

Ständchen für begehbare Krippe

19. Ausgabe der Kinderattraktion vor dem Rathaus wurde wieder mit einem Konzert von Kindergarten und Grundschule eröffnet.
Von Roman Hiendlmaier

  • Rektor Michael Prager (hi.) leitete auch heuer wieder den Kinderchor, der die begehbare Krippe vor dem Rathaus eröffnete. Fotos: rh
  • Blumen für Brigitte Ertl: Stadtrat Wolfgang Kerscher bedankte sich im Namen der Stadt bei der Initiatorin der Kinderattraktion.

BAD KÖTZTING.. Das Winterwunderland sangen am Donnerstagabend wieder die Kinder aus der Krippe Arche Noah, der Grundschule und dem Kinderhaus unter Leitung von Grundschulleiter Michael Prager herbei, bei der traditionellen Eröffnung der begehbaren Krippe rund um den Platz vor dem neuen Rathaus.

Seit 1999 wird die lebensgroße Darstellung von Maria und Josef, dem Christuskind sowie den Heiligen Drei Königen und des Stalles in Bethlehem Anfang Dezember gemeinsam mit den kleinsten Bürgern der Stadt mit Musik und Gedichten eröffnet.

Dieses Jahr hatte Stadtrat Wolfgang Kerscher die Aufgabe übernommen, das Kleinod vor dem Rathauseingang offiziell zu eröffnen und den Kindern sowie Brigitte Ertl als Initiatorin der Kinderattraktion zu danken. Die Kinder hatten nicht nur dem Vertreter der Stadt und ihren Eltern ein Ständchen gesungen, zuvor hatten sie auch noch das Stroh für das Jesuskind fein säuberlich ausgelegt. Dafür hatten sie natürlich eine Belohnung verdient, und so gab’s Kinderpunsch und Schokolebkuchen für alle.

Damit war auch die 19.Ausgabe der Weihnachtsgeschichte mit lebensgroßen Figuren eröffnet, die die Mitarbeiter des Bauhofs aufgebaut haben. Im vergangenen Jahr hatten die von Schülern des Sonderpädagogischen Förderzentrums gefertigten Figuren während der Sommer-Monate einen neuen Anstrich erhalten. Der Burschen-Verein hatte die Figuren von alten Lackschichten befreit, die Kinder des Sonderpädagogischen Förderzentrums bemalten die Figuren anschließend.

Die begehbare Krippe im Hof zwischen Rathaus und ehemaligem Amtsgericht ist der Höhepunkt des Bad Kötztinger Krippenwegs, der an der evangelischen Matthäus-Kirche an der Landshuter Straße beginnt. Seit 2011 ist es in der Stadt Brauch, in den Schaufenstern der Geschäfte in der Innenstadt besondere Exemplare auszustellen. Dazu aufgerufen hat der Verein Stadtmarketing, wo man sich dieses Jahr darüber freut, mit 42 Krippen wieder eine große Vielfalt an Darstellungen der Geburt Christi zeigen zu können. So fehlt nur noch das von den Kindern so sehnlich herbeigesungene Winterwunderland, von dem auch nach der Eröffnung bei Nieselregen noch keine Spur zu sehen war.

geschichte erleben

Sinn: Die Inszenierung einer Krippe mit lebensgroßen Figuren in einem Stall lässt (Kinder) die biblische Geschichte direkter erleben.

Geschichte: Bevor im 19. Jahrhundert der Christbaum Verbreitung fand, stand die Krippe im Mittelpunkt der katholischen Weihnachtsfeier. Begehbare Krippen sind oft Teil von Krippenwegen mit aneinandergereihten Darstellungen in Häusern und/oder im Freien.

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